
{"id":1245,"date":"2009-10-17T18:02:00","date_gmt":"2009-10-17T17:02:00","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1245"},"modified":"2011-10-19T08:57:53","modified_gmt":"2011-10-19T07:57:53","slug":"matthaus-8-11","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1245","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 8 &#8211; 11"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 8<\/h3>\n<p>Als er von dem Berg hinabgestiegen war, folgten ihm gro\u00dfe Volksmengen. 2\u00a0Und siehe, ein Auss\u00e4tziger trat herzu und begann ihm zu huldigen, indem er sprach: \u201eHerr, wenn du nur willst, so kannst du mich rein machen.\u201c 3\u00a0Und so streckte er [seine] Hand aus, r\u00fchrte ihn an und sagte: \u201eIch will es. Werde rein!\u201c Und sogleich wurde er von seinem Aussatz gereinigt. 4\u00a0Dann sagte Jesus zu ihm: \u201eSieh zu, da\u00df du es niemandem erz\u00e4hlst, sondern geh, zeig dich dem Priester, und bringe die Gabe dar, die Moses bestimmt hat, zu einem Zeugnis f\u00fcr sie.\u201c<\/p>\n<p>5\u00a0Als er nach Kap\u1eb9rnaum hineinkam, trat ein Offizier an ihn heran, bat ihn inst\u00e4ndig 6\u00a0und sprach: \u201eHerr, mein Diener liegt gel\u00e4hmt zu Hause und leidet schreckliche Qualen.\u201c 7\u00a0Er sprach zu ihm: \u201eWenn ich dorthin komme, will ich ihn heilen.\u201c 8\u00a0Der Offizier gab ihm zur Antwort: \u201eHerr, ich bin es nicht wert, da\u00df du unter mein Dach trittst, aber sprich nur ein Wort, so wird mein Diener gesund werden. 9\u00a0Denn auch ich bin ein Mensch, der unter Befehlsgewalt steht, und habe Soldaten unter mir, und sage ich zu diesem: \u201aGeh hin!\u2018, so geht er hin, und zu einem anderen: \u201aKomm!\u2018, so kommt er, und zu meinem Sklaven: \u201aTu dies!\u2018, so tut er\u2019s.\u201c 10\u00a0Als Jesus das h\u00f6rte, staunte er und sagte zu denen, die ihm folgten: \u201eIch sage euch die Wahrheit: Bei niemand in Israel habe ich so gro\u00dfen Glauben gefunden. 11\u00a0Ich sage euch aber, da\u00df viele von \u00f6stlichen Gegenden und westlichen Gegenden kommen und mit Abraham und \u1ecasa\u00b7ak und Jakob im K\u00f6nigreich der Himmel zu Tisch liegen werden, 12\u00a0w\u00e4hrend die S\u00f6hne des K\u00f6nigreiches in die Finsternis drau\u00dfen hinausgeworfen werden. Dort wird [ihr] Weinen und [ihr] Z\u00e4hneknirschen sein.\u201c 13\u00a0Dann sagte Jesus zu dem Offizier: \u201eGeh! So, wie du geglaubt hast, so geschehe dir.\u201c Und der Diener wurde in jener Stunde geheilt.<\/p>\n<p>14\u00a0Und als Jesus in das Haus des Petrus kam, sah er dessen Schwiegermutter fieberkrank daniederliegen. 15\u00a0Da r\u00fchrte er ihre Hand an, und das Fieber verlie\u00df sie, und sie stand auf und begann ihm zu dienen. 16\u00a0Nachdem es aber Abend geworden war, brachte man viele von D\u00e4m\u1ecdnen Besessene zu ihm; und er trieb die Geister mit einem Wort aus, und er heilte alle, denen es schlechtging, 17\u00a0damit sich erf\u00fclle, was durch Jesaja, den Propheten, geredet worden war, indem er sprach: \u201eEr selbst nahm unsere Krankheiten auf sich und trug unsere Leiden.\u201c<\/p>\n<p>18\u00a0Als Jesus eine Volksmenge um sich sah, befahl er, nach der anderen Seite wegzufahren. 19\u00a0Und ein gewisser Schriftgelehrter trat herzu und sagte zu ihm: \u201eLehrer, ich will dir folgen, wohin du auch gehst.\u201c 20\u00a0Jesus aber sagte zu ihm: \u201eDie F\u00fcchse haben H\u00f6hlen, und die V\u00f6gel des Himmels haben Schlafsitze, der Menschensohn aber hat keine St\u00e4tte, wo er sein Haupt niederlegen kann.\u201c 21\u00a0Dann sagte ein anderer von den J\u00fcngern zu ihm: \u201eHerr, erlaube mir, da\u00df ich zuerst weggehe und meinen Vater begrabe.\u201c 22\u00a0Jesus sprach zu ihm: \u201eFolge mir best\u00e4ndig nach, und la\u00df die Toten ihre Toten begraben.\u201c<\/p>\n<p>23\u00a0Und als er in ein Boot stieg, folgten ihm seine J\u00fcnger. 24\u00a0Nun, siehe, eine heftige Bewegung entstand im Meer, so da\u00df das Boot von den Wellen bedeckt wurde; er aber schlief. 25\u00a0Und sie kamen und weckten ihn und sagten: \u201eHerr, rette uns, wir gehen zugrunde!\u201c 26\u00a0Er aber sprach zu ihnen: \u201eWarum seid ihr verzagt, ihr Kleingl\u00e4ubigen?\u201c Dann stand er auf, schalt die Winde und das Meer, und eine gro\u00dfe Stille trat ein. 27\u00a0Dar\u00fcber gerieten die Menschen in Erstaunen und sagten: \u201eWas ist das f\u00fcr ein Mensch, da\u00df ihm sogar die Winde und das Meer gehorchen?\u201c<\/p>\n<p>28\u00a0Als er auf die andere Seite, in das Land der Gadar\u1eb9ner, kam, begegneten ihm zwei von D\u00e4m\u1ecdnen Besessene, die aus den Ged\u00e4chtnisgr\u00fcften hervorkamen, au\u00dfergew\u00f6hnlich brutale, so da\u00df niemand den Mut hatte, auf diesem Weg vor\u00fcberzugehen. 29\u00a0Und siehe, sie schrien und sprachen: \u201eWas haben wir mit dir, Sohn Gottes, zu schaffen? Bist du hierhergekommen, um uns vor der bestimmten Zeit zu qu\u00e4len?\u201c 30\u00a0Doch weit von ihnen entfernt war eine gro\u00dfe Herde Schweine auf der Weide. 31\u00a0Da begannen die D\u00e4m\u1ecdnen ihn inst\u00e4ndig zu bitten, indem sie sagten: \u201eWenn du uns austreibst, so sende uns doch in die Herde Schweine!\u201c 32\u00a0Daher sagte er zu ihnen: \u201eGeht!\u201c Sie fuhren aus und fuhren in die Schweine; und siehe, die ganze Herde st\u00fcrmte \u00fcber den Steilhang hinab ins Meer und starb in den Wassern. 33\u00a0Die H\u00fcter aber flohen, gingen in die Stadt und berichteten alles, auch die Sache mit den von D\u00e4m\u1ecdnen Besessenen. 34\u00a0Und siehe, die ganze Stadt zog hinaus, Jesus entgegen; und nachdem sie ihn gesehen hatten, drangen sie ernstlich in ihn, aus ihrem Gebiet wegzugehen.<\/p>\n<h3>Kapitel 9<\/h3>\n<p>Da stieg er in das Boot, fuhr hin\u00fcber und kam in seine eigene Stadt. 2\u00a0Und siehe, man brachte ihm einen Gel\u00e4hmten, der auf einem Bett lag. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gel\u00e4hmten: \u201eFasse Mut, Kind; deine S\u00fcnden sind vergeben.\u201c 3\u00a0Und siehe, einige von den Schriftgelehrten sagten bei sich: \u201eDieser Mensch l\u00e4stert.\u201c 4\u00a0Und Jesus, der ihre Gedanken erkannte, sprach: \u201eWarum denkt ihr B\u00f6ses in eurem Herzen? 5\u00a0Was ist zum Beispiel leichter, zu sagen: Deine S\u00fcnden sind vergeben, oder zu sagen: Steh auf, und geh umher? 6\u00a0Damit ihr aber wi\u00dft, da\u00df der Menschensohn Gewalt hat, auf der Erde S\u00fcnden zu vergeben \u2014\u201c, darauf sprach er zu dem Gel\u00e4hmten: \u201eSteh auf, heb dein Bett auf, und geh zu deinem Haus.\u201c 7\u00a0Und er stand auf und ging weg zu seinem Haus. 8\u00a0Als die Volksmengen dies sahen, wurden sie von Furcht ergriffen, und sie verherrlichten Gott, der Menschen solche Gewalt gab.<\/p>\n<p>9\u00a0Als Jesus danach von dort weiterging, erblickte er einen Menschen namens Matth\u00e4\u0323us, der im Steuerb\u00fcro sa\u00df, und er sprach zu ihm: \u201eFolge mir nach!\u201c Darauf stand er auf und folgte ihm. 10\u00a0Sp\u00e4ter, als er in dem Haus zu Tisch lag, siehe, da kamen viele Steuereinnehmer und S\u00fcnder und legten sich mit Jesus und seinen J\u00fcngern zu Tisch. 11\u00a0Als aber die Pharis\u00e4er das sahen, begannen sie zu seinen J\u00fcngern zu sagen: \u201eWie kommt es, da\u00df euer Lehrer mit Steuereinnehmern und S\u00fcndern i\u00dft?\u201c 12\u00a0Als er sie h\u00f6rte, sprach er: \u201eGesunde ben\u00f6tigen keinen Arzt, wohl aber die Leidenden. 13\u00a0Geht also hin und lernt, was dies bedeutet: \u201aIch will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer.\u2018 Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern S\u00fcnder.\u201c<\/p>\n<p>14\u00a0Dann kamen die J\u00fcnger des Joh\u1ea1nnes zu ihm und fragten: \u201eWarum pflegen wir und die Pharis\u00e4er zu fasten, deine J\u00fcnger aber fasten nicht?\u201c 15\u00a0Darauf sagte Jesus zu ihnen: \u201eDie Freunde des Br\u00e4utigams haben doch nicht etwa Grund zu trauern, solange der Br\u00e4utigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da der Br\u00e4utigam von ihnen weggenommen sein wird, und dann werden sie fasten. 16\u00a0Niemand n\u00e4ht einen Flicken nicht eingelaufenen Tuches auf ein altes \u00e4u\u00dferes Kleid; denn wegen seiner vollen St\u00e4rke w\u00fcrde er von dem \u00e4u\u00dferen Kleid abrei\u00dfen, und der Ri\u00df w\u00fcrde schlimmer werden. 17\u00a0Auch gie\u00dft man nicht neuen Wein in alte Weinschl\u00e4uche; wenn man es aber tut, werden die Weinschl\u00e4uche bersten, und der Wein wird versch\u00fcttet, und die Weinschl\u00e4uche sind verdorben; sondern\u00a0man gie\u00dft neuen Wein in neue Weinschl\u00e4uche, und beides bleibt erhalten.\u201c<\/p>\n<p>18\u00a0W\u00e4hrend er ihnen diese Dinge sagte, siehe, da begann ein gewisser Vorsteher, der sich gen\u00e4hert hatte, ihm zu huldigen und zu sprechen: \u201eJetzt mu\u00df wohl meine Tochter tot sein; doch komm und lege ihr die Hand auf, und sie wird zum Leben kommen.\u201c<\/p>\n<p>19\u00a0Da stand Jesus auf und schickte sich an, ihm zu folgen, ebenso seine J\u00fcnger. 20\u00a0Und siehe, eine Frau, die zw\u00f6lf Jahre an einem Blutflu\u00df litt, trat von hinten herzu und r\u00fchrte die Fransen seines \u00e4u\u00dferen Kleides an; 21\u00a0denn fortw\u00e4hrend sagte sie bei sich: \u201eWenn ich nur sein \u00e4u\u00dferes Kleid anr\u00fchre, werde ich gesund werden.\u201c 22\u00a0Jesus wandte sich um, bemerkte sie und sagte: \u201eFasse Mut, Tochter; dein Glaube hat dich gesund gemacht.\u201c Und von jener Stunde an wurde die Frau gesund.<\/p>\n<p>23\u00a0Als er nun in das Haus des Vorstehers kam und die Fl\u00f6tenspieler und das Durcheinander der l\u00e4rmenden Volksmenge erblickte, 24\u00a0begann Jesus zu sagen: \u201eVerla\u00dft den Ort, denn die Kleine ist nicht gestorben, sondern sie schl\u00e4ft.\u201c Darauf begannen sie ihn zu verlachen. 25\u00a0Sobald die Volksmenge hinausgesandt worden war, ging er hinein und fa\u00dfte sie bei der Hand, und das kleine M\u00e4dchen stand auf. 26\u00a0Nat\u00fcrlich verbreitete sich die Nachricht davon in jener ganzen Gegend.<\/p>\n<p>27\u00a0Als Jesus von dort weiterging, folgten ihm zwei Blinde, die schrien und sprachen: \u201eHab Erbarmen mit uns, Sohn Davids!\u201c 28\u00a0Nachdem er in das Haus gekommen war, traten die Blinden zu ihm, und Jesus fragte sie: \u201eGlaubt ihr, da\u00df ich das tun kann?\u201c Sie antworteten ihm: \u201eJa, Herr.\u201c 29\u00a0Da r\u00fchrte er ihre Augen an und sprach: \u201eEuch geschehe gem\u00e4\u00df eurem Glauben.\u201c 30\u00a0Und ihre Augen wurden sehend. Ferner befahl Jesus ihnen ernstlich, indem er sprach: \u201eSeht zu, da\u00df niemand es erfahre.\u201c 31\u00a0Nachdem sie aber hinausgegangen waren, machten sie dies \u00fcber ihn in jener ganzen Gegend bekannt.<\/p>\n<p>32\u00a0Als sie nun fortgingen, siehe, da brachte man einen Stummen zu ihm, der von einem D\u00e4mon besessen war; 33\u00a0und nachdem der D\u00e4mon ausgetrieben worden war, redete der Stumme. Da staunten die Volksmengen und sprachen: \u201eNiemals hat man etwas Derartiges in Israel gesehen.\u201c 34\u00a0Die Pharis\u00e4er aber begannen zu sagen: \u201eDurch den Herrscher der D\u00e4m\u1ecdnen treibt er die D\u00e4m\u1ecdnen aus.\u201c<\/p>\n<p>35\u00a0Und Jesus begab sich auf eine Reise durch alle St\u00e4dte und D\u00f6rfer, lehrte in ihren Synagogen und predigte die gute Botschaft vom K\u00f6nigreich und heilte jede Art Krankheit und jede Art Gebrechen. 36\u00a0Als er die Volksmengen sah, empfand er Mitleid mit ihnen, weil sie zerschunden waren und umhergesto\u00dfen [wurden] wie Schafe, die keinen Hirten haben. 37\u00a0Dann sprach er zu seinen J\u00fcngern: \u201eJa, die Ernte ist gro\u00df, aber der Arbeiter sind wenige. 38\u00a0Bittet daher den Herrn der Ernte, da\u00df er Arbeiter in seine Ernte aussende.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 10<\/h3>\n<p>Da rief er seine zw\u00f6lf J\u00fcnger zu sich und gab ihnen Gewalt \u00fcber unreine Geister, um diese auszutreiben, und jede Art Krankheit und jede Art Gebrechen zu heilen.<\/p>\n<p>2\u00a0Die Namen der zw\u00f6lf Apostel sind diese: zuerst S\u1ecbmon, der Petrus genannt wird, und Andreas, sein Bruder; und Jakobus, der [Sohn] des Zebed\u00e4\u0323us, und Joh\u1ea1nnes, sein Bruder; 3\u00a0Phil\u1ecbppus und Bartholom\u00e4\u0323us; Thomas und Matth\u00e4\u0323us, der Steuereinnehmer; Jakobus, der [Sohn] des Alph\u00e4\u0323us, und Thadd\u00e4\u0323us; 4\u00a0S\u1ecbmon, der Kanan\u00e4\u0323er, und Judas Isk\u1ea1riot, der ihn sp\u00e4ter verriet.<\/p>\n<p>5\u00a0Diese Zw\u00f6lf sandte Jesus aus und gab ihnen folgende Weisungen: \u201eBegebt euch nicht auf die Stra\u00dfe der Nationen, und tretet nicht in eine samar\u1ecbtische Stadt ein, 6\u00a0sondern geht statt dessen immer wieder zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. 7\u00a0W\u00e4hrend ihr hingeht, predigt, indem ihr sagt: \u201aDas K\u00f6nigreich der Himmel hat sich genaht.\u2018 8\u00a0Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Auss\u00e4tzige, treibt D\u00e4m\u1ecdnen aus. Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt. 9\u00a0Verschafft euch nicht Gold oder Silber oder Kupfer f\u00fcr eure G\u00fcrtelbeutel 10\u00a0oder eine Speisetasche f\u00fcr unterwegs oder zwei untere Kleider oder Sandalen oder einen Stab; denn der Arbeiter hat seine Nahrung verdient.<\/p>\n<p>11\u00a0In welche Stadt oder welches Dorf ihr auch hineingeht, da forscht nach, wer [es] darin verdient, und haltet euch dort auf, bis ihr weggeht. 12\u00a0Wenn ihr in das Haus eintretet, so gr\u00fc\u00dft die Hausgenossen; 13\u00a0und wenn das Haus [es] verdient, so komme der Frieden darauf, den ihr ihm w\u00fcnscht; wenn [es] ihn aber nicht verdient, so kehre euer Frieden auf euch zur\u00fcck. 14\u00a0Wo jemand euch nicht aufnimmt noch auf eure Worte h\u00f6rt, da sch\u00fcttelt den Staub von euren F\u00fc\u00dfen, wenn ihr aus jenem Haus oder jener Stadt hinausgeht. 15\u00a0Wahrlich, ich sage euch: Es wird dem Land S\u1ecddom und Gom\u1ecdrra am Gerichtstag ertr\u00e4glicher ergehen als jener Stadt.<\/p>\n<p>16\u00a0Siehe! Ich sende euch aus wie Schafe inmitten von W\u00f6lfen; darum erweist euch vorsichtig wie Schlangen und doch unschuldig wie Tauben. 17\u00a0H\u00fctet euch vor den Menschen; denn sie werden euch an \u00f6rtliche Gerichte ausliefern, und sie werden euch in ihren Synagogen gei\u00dfeln. 18\u00a0Ja, ihr werdet vor Statthalter und K\u00f6nige geschleppt werden um meinetwillen, ihnen und den Nationen zu einem Zeugnis. 19\u00a0Wenn man euch aber ausliefert, so macht euch keine Sorgen dar\u00fcber, wie oder was ihr reden sollt; denn was ihr reden sollt, wird euch in jener Stunde gegeben werden; 20\u00a0denn die Redenden seid nicht nur ihr, sondern der Geist eures Vaters ist es, der durch euch redet. 21\u00a0Ferner wird ein Bruder den Bruder zum Tode \u00fcberliefern und ein Vater sein Kind, und Kinder werden gegen die Eltern aufstehen und werden sie zu Tode bringen lassen. 22\u00a0Und ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Leute sein; wer aber bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden. 23\u00a0Wenn man euch in einer Stadt verfolgt, so flieht in eine andere; denn wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet mit dem Kreis der St\u00e4dte Israels keinesfalls zu Ende sein, bis der Menschensohn gekommen ist.<\/p>\n<p>24\u00a0Ein J\u00fcnger steht nicht \u00fcber seinem Lehrer noch ein Sklave \u00fcber seinem Herrn. 25\u00a0Es gen\u00fcgt, wenn der J\u00fcnger wie sein Lehrer wird und der Sklave wie sein Herr. Wenn man den Hausherrn Beelzebub genannt hat, wieviel mehr [wird man] seine Hausgenossen so [nennen]! 26\u00a0Darum f\u00fcrchtet euch nicht vor ihnen; denn es ist nichts zugedeckt, was nicht aufgedeckt, und [nichts] verborgen, was nicht bekanntwerden wird. 27\u00a0Was ich euch im Finstern sage, das redet im Licht; und was ihr im Fl\u00fcsterton h\u00f6rt, das predigt von den Hausd\u00e4chern. 28\u00a0Und werdet nicht furchtsam vor denen, die den Leib t\u00f6ten, die Seele aber nicht t\u00f6ten k\u00f6nnen; f\u00fcrchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib in der Geh\u1eb9nna vernichten kann. 29\u00a0Werden nicht zwei Sperlinge f\u00fcr eine M\u00fcnze von kleinem Wert verkauft? Doch kein einziger von ihnen wird ohne eures Vaters [Wissen] zur Erde fallen. 30\u00a0Aber sogar die Haare eures Hauptes sind alle gez\u00e4hlt. 31\u00a0Darum f\u00fcrchtet euch nicht: Ihr seid mehr wert als viele Sperlinge.<\/p>\n<p>32\u00a0Jeder nun, der vor den Menschen bekennt, mit mir in Gemeinschaft zu sein, mit dem in Gemeinschaft zu sein, will auch ich vor meinem Vater, der in den Himmeln ist, bekennen; 33\u00a0wer immer mich aber vor den Menschen verleugnet, den will auch ich vor meinem Vater verleugnen, der in den Himmeln ist. 34\u00a0Denkt nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern ein Schwert. 35\u00a0Denn ich bin gekommen, um zu entzweien: einen Menschen mit seinem Vater und eine Tochter mit ihrer Mutter und eine junge Ehefrau mit ihrer Schwiegermutter. 36\u00a0In der Tat, eines Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. 37\u00a0Wer zum Vater oder zur Mutter gr\u00f6\u00dfere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht w\u00fcrdig; und wer zum Sohn oder zur Tochter gr\u00f6\u00dfere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht w\u00fcrdig. 38\u00a0Und wer seinen Marterpfahl nicht annimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht w\u00fcrdig. 39\u00a0Wer seine Seele findet, wird sie verlieren, und wer seine Seele verliert um meinetwillen, wird sie finden.<\/p>\n<p>40\u00a0Wer euch aufnimmt, nimmt [auch] mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt [auch] den auf, der mich ausgesandt hat. 41\u00a0Wer einen Propheten aufnimmt, weil er ein Prophet ist, wird eines Propheten Lohn erhalten, und wer einen Gerechten aufnimmt, weil er ein Gerechter ist, wird eines Gerechten Lohn erhalten. 42\u00a0Und wer immer einem von diesen Kleinen nur einen Becher kaltes Wasser zu trinken gibt, weil er ein J\u00fcnger ist, wahrlich, ich sage euch: Er wird seines Lohnes keinesfalls verlustig gehen.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 11<\/h3>\n<p>Als Jesus nun mit den Anweisungen an seine zw\u00f6lf J\u00fcnger zu Ende gekommen war, brach er von dort auf, um in ihren St\u00e4dten zu lehren und zu predigen.<\/p>\n<p>2\u00a0Joh\u1ea1nnes aber, der im Gef\u00e4ngnis von den Werken des Christus geh\u00f6rt hatte, sandte durch seine eigenen J\u00fcnger hin 3\u00a0und lie\u00df ihm sagen: \u201eBist du der Kommende, oder sollen wir einen anderen erwarten?\u201c 4\u00a0In Erwiderung sagte Jesus zu ihnen: \u201eGeht hin und berichtet Joh\u1ea1nnes, was ihr h\u00f6rt und seht: 5\u00a0Blinde sehen wieder, und Lahme gehen umher, Auss\u00e4tzige werden gereinigt, und Taube h\u00f6ren, und Tote werden auferweckt, und Armen wird die gute Botschaft verk\u00fcndigt; 6\u00a0und gl\u00fccklich ist, wer nicht Ansto\u00df an mir nimmt.\u201c<\/p>\n<p>7\u00a0W\u00e4hrend diese ihres Weges gingen, fing Jesus an, zu den Volksmengen \u00fcber Joh\u1ea1nnes zu sagen: \u201eWas anzusehen, seid ihr in die Wildnis hinausgegangen? Ein Rohr, vom Wind hin und her bewegt? 8\u00a0Was zu sehen, seid ihr denn hinausgegangen? Einen Menschen, in weiche Gew\u00e4nder gekleidet? Nun, die, die weiche Gew\u00e4nder tragen, sind in den H\u00e4usern der K\u00f6nige. 9\u00a0Weshalb seid ihr denn eigentlich hinausgegangen? Um einen Propheten zu sehen? Ja, ich sage euch, und weit mehr als einen Propheten. 10\u00a0Dieser ist es, von dem geschrieben steht: \u201aSiehe! Ich selbst sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg vor dir bereiten wird!\u2018 11\u00a0Wahrlich, ich sage euch: Unter den von Frauen Geborenen ist kein Gr\u00f6\u00dferer erweckt worden als Joh\u1ea1nnes der T\u00e4ufer; doch jemand, der ein Geringerer ist im K\u00f6nigreich der Himmel, ist gr\u00f6\u00dfer als er. 12\u00a0Aber seit den Tagen Joh\u1ea1nnes\u2019 des T\u00e4ufers bis jetzt ist das K\u00f6nigreich der Himmel das Ziel, dem Menschen entgegendr\u00e4ngen, und die Vorandr\u00e4ngenden ergreifen es. 13\u00a0Denn alle, die PROPHETEN und das GESETZ, haben bis auf Joh\u1ea1nnes prophezeit; 14\u00a0und wenn ihr es annehmen wollt: Er selbst ist \u201aEl\u1ecba, der kommen soll\u2018. 15\u00a0Wer Ohren hat, h\u00f6re zu.<\/p>\n<p>16\u00a0Mit wem soll ich diese Generation vergleichen? Sie ist kleinen Kindern gleich, die auf den Marktpl\u00e4tzen sitzen und ihren Spielgef\u00e4hrten zurufen, 17\u00a0indem sie sagen: \u201aWir haben euch auf der Fl\u00f6te vorgespielt, doch ihr habt nicht getanzt; wir haben gewehklagt, doch ihr habt euch nicht vor Leid geschlagen.\u2018 18\u00a0Ebenso kam Joh\u1ea1nnes, a\u00df nicht und trank nicht, doch sagen die Leute: \u201aEr hat einen D\u00e4mon\u2018; 19\u00a0es kam der Menschensohn, der a\u00df und trank, dennoch sagen die Leute: \u201aSiehe! Ein Mensch, der ein Fresser ist und dem Weintrinken ergeben, ein Freund von Steuereinnehmern und S\u00fcndern.\u2018 Dennoch erweist sich die Weisheit durch ihre Werke als gerecht.\u201c<\/p>\n<p>20\u00a0Dann fing er an, die St\u00e4dte, in denen die meisten seiner Machttaten geschehen waren, zu tadeln, weil sie nicht bereuten: 21\u00a0\u201eWehe dir, Ch\u1ecdrazin! Wehe dir, Bethsaida! Denn w\u00e4ren in T\u1ef5rus und S\u1ecbdon die Machttaten geschehen, die bei euch geschehen sind, so h\u00e4tten sie l\u00e4ngst in Sacktuch und Asche bereut. 22\u00a0Daher sage ich euch: Es wird T\u1ef5rus und S\u1ecbdon am Gerichtstag ertr\u00e4glicher ergehen als euch. 23\u00a0Und du, Kap\u1eb9rnaum, wirst du vielleicht bis zum Himmel erh\u00f6ht werden? Zum H\u1ea1des hinab wirst du kommen; denn wenn die Machttaten, die in dir geschehen sind, in S\u1ecddom geschehen w\u00e4ren, es w\u00e4re bis zum heutigen Tag geblieben. 24\u00a0Daher sage ich euch: Es wird dem Land S\u1ecddom am Gerichtstag ertr\u00e4glicher ergehen als dir.\u201c<\/p>\n<p>25\u00a0Zu jener Zeit antwortete Jesus und sprach: \u201eIch preise dich \u00f6ffentlich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du diese Dinge vor den Weisen und Intellektuellen verborgen und sie Unm\u00fcndigen geoffenbart hast. 26\u00a0Ja, Vater, weil so zu handeln dir wohlgef\u00e4llig gewesen ist. 27\u00a0Alles ist mir von meinem Vater \u00fcbergeben worden, und niemand erkennt den Sohn v\u00f6llig als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater v\u00f6llig als nur der Sohn und jeder, dem der Sohn ihn offenbaren will. 28\u00a0Kommt zu mir alle, die ihr euch abm\u00fcht und die ihr beladen seid, und ich will euch erquicken. 29\u00a0Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin mild gesinnt und von Herzen dem\u00fctig, und ihr werdet Erquickung finden f\u00fcr eure Seele. 30\u00a0Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2731\" target=\"_blank\">weitere Bibel\u00fcbersetzungen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 8 Als er von dem Berg hinabgestiegen war, folgten ihm gro\u00dfe Volksmengen. 2\u00a0Und siehe, ein Auss\u00e4tziger trat herzu und begann ihm zu huldigen, indem er sprach: \u201eHerr, wenn du nur willst, so kannst du mich rein machen.\u201c 3\u00a0Und so streckte er [seine] Hand aus, r\u00fchrte ihn an und sagte: \u201eIch will es. 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