
{"id":1197,"date":"2009-09-29T00:01:03","date_gmt":"2009-09-28T23:01:03","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1197"},"modified":"2009-09-27T16:44:44","modified_gmt":"2009-09-27T15:44:44","slug":"daniel-10-12","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1197","title":{"rendered":"Daniel 10 &#8211; 12"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 10<\/h3>\n<p>Im dritten Jahr des Cyrus, des K\u00f6nigs von Persien, wurde Daniel, dessen Name Beltsch\u1ea1zzar genannt wurde, eine Sache geoffenbart; und die Sache war wahr, und es gab einen gro\u00dfen Heeresdienst. Und er verstand die Sache, und er hatte Verst\u00e4ndnis in bezug auf das Gesehene.<\/p>\n<p>2\u00a0In jenen Tagen trauerte ich selbst, Daniel, dann drei volle Wochen. 3\u00a0Leckeres Brot a\u00df ich nicht, und kein Fleisch oder Wein kam in meinen Mund, und in keiner Weise rieb ich mich mit \u00d6l ein, bis die drei vollen Wochen um waren. 4\u00a0Und am vierundzwanzigsten Tag des ersten Monats, w\u00e4hrend ich selbst gerade am Ufer des gro\u00dfen Stromes war, das hei\u00dft [des] H\u1ecbddekel, 5\u00a0erhob ich dann auch meine Augen und sah, und hier war ein gewisser Mann, in Linnen gekleidet, seine H\u00fcften mit Gold aus \u1ee4phas umg\u00fcrtet. 6\u00a0Und sein Leib war wie Chrysol\u1ecbth und sein Angesicht wie das Aussehen des Blitzes und seine Augen wie Feuerfackeln, und seine Arme und der Ort seiner F\u00fc\u00dfe waren wie der Anblick von gegl\u00e4ttetem Kupfer, und der Schall seiner Worte war wie der Schall einer Menge. 7\u00a0Und ich, ich, Daniel allein, sah die Erscheinung; was aber die M\u00e4nner betrifft, die gerade bei mir waren, sie sahen die Erscheinung nicht. Aber es \u00fcberfiel sie ein gro\u00dfes Zittern, so da\u00df sie dann davonliefen, um sich zu verstecken.<\/p>\n<p>8\u00a0Und ich \u2014 ich blieb allein \u00fcbrig, so da\u00df ich diese gro\u00dfe Erscheinung sah. Und es blieb in mir keine Kraft \u00fcbrig, und meine eigene W\u00fcrde \u00e4nderte sich an mir zum Verderben, und ich behielt keine Kraft. 9\u00a0Und ich begann den Laut seiner Worte zu h\u00f6ren; und w\u00e4hrend ich den Laut seiner Worte h\u00f6rte, geschah es, da\u00df ich in tiefem Schlaf auf meinem Angesicht [lag], mit meinem Angesicht zur Erde. 10\u00a0Und siehe, da war eine Hand, die mich ber\u00fchrte, und sie r\u00fcttelte mich allm\u00e4hlich auf, damit [ich wieder] auf meine Knie und meine Handfl\u00e4chen [kam]. 11\u00a0Und er sprach dann zu mir:<\/p>\n<p>\u201eO Daniel, du sehr begehrenswerter Mann, habe Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Worte, die ich zu dir rede, und steh da auf, wo du standest, denn nun bin ich zu dir gesandt worden.\u201c<\/p>\n<p>Und als er mit mir dieses Wort redete, stand ich auf, erschauernd.<\/p>\n<p>12\u00a0Und er sagte weiter zu mir: \u201eF\u00fcrchte dich nicht, o Daniel, denn vom ersten Tag an, da du dein Herz gegeben hast, um zu verstehen und dich vor deinem Gott zu dem\u00fctigen, sind deine Worte geh\u00f6rt worden, und ich selbst bin deiner Worte wegen gekommen. 13\u00a0Aber der F\u00fcrst des k\u00f6niglichen Reiches Persien leistete mir einundzwanzig Tage lang Widerstand, und siehe, M\u1ecbchael, einer der ersten F\u00fcrsten, kam, um mir zu helfen; und ich meinerseits blieb dort neben den K\u00f6nigen von Persien. 14\u00a0Und ich bin gekommen, um dich verstehen zu lassen, was deinem Volk im Schlu\u00dfteil der\u00a0Tage widerfahren wird, denn es ist eine Vision noch f\u00fcr die [k\u00fcnftigen] Tage.\u201c<\/p>\n<p>15\u00a0Als er nun Worte wie diese mit mir redete, hatte ich mein Angesicht zur Erde gerichtet und war verstummt. 16\u00a0Und siehe, einer, der dem Gleichnis der Menschens\u00f6hne \u00e4hnlich war, r\u00fchrte meine Lippen an, und ich begann meinen Mund aufzutun und zu reden und zu dem, der vor mir stand, zu sprechen: \u201eO mein Herr, wegen der Erscheinung wand sich mein Inneres in Kr\u00e4mpfen, und ich behielt keine Kraft. 17\u00a0Wie konnte daher der Knecht dieses meines Herrn mit diesem meinem Herrn reden? Und was mich betrifft, bis jetzt blieb keine Kraft in mir bestehen, und gar kein Odem blieb in mir \u00fcbrig.\u201c<\/p>\n<p>18\u00a0Und derjenige gleich der Erscheinung eines Erdenmenschen r\u00fchrte mich dann wieder an und st\u00e4rkte mich. 19\u00a0Dann sagte er: \u201eF\u00fcrchte dich nicht, o sehr begehrenswerter Mann. M\u00f6gest du Frieden haben. Sei stark, ja sei stark.\u201c Und sobald er mit mir redete, nahm ich meine Kraft zusammen und sprach schlie\u00dflich: \u201eEs rede mein Herr, denn du hast mich gest\u00e4rkt.\u201c 20\u00a0Da sagte er weiter:<\/p>\n<p>\u201eWei\u00dft du wirklich, warum ich zu dir gekommen bin? Und nun werde ich zur\u00fcckkehren, um mit dem F\u00fcrsten von Persien zu k\u00e4mpfen. Wenn ich ausziehe, siehe, kommt auch der F\u00fcrst von Griechenland. 21\u00a0Doch werde ich dir die in der Schrift der Wahrheit aufgezeichneten Dinge mitteilen, und da ist keiner, der in diesen [Dingen] fest zu mir h\u00e4lt, au\u00dfer M\u1ecbchael, euer F\u00fcrst.<\/p>\n<h3>Kapitel 11<\/h3>\n<p>Und was mich betrifft, im ersten Jahr des Meders Dar\u1ecbus stand ich als ein St\u00e4rkender und als eine Festung f\u00fcr ihn auf. 2\u00a0Und nun werde ich dir, was Wahrheit ist, mitteilen:<\/p>\n<p>Siehe! Es werden noch drei K\u00f6nige sein, die f\u00fcr Persien aufstehen, und der vierte wird gr\u00f6\u00dferen Reichtum aufh\u00e4ufen als alle [anderen]. Und sobald er in seinem Reichtum stark geworden ist, wird er alles gegen das K\u00f6nigreich Griechenland in Bewegung bringen.<\/p>\n<p>3\u00a0Und ein m\u00e4chtiger K\u00f6nig wird bestimmt aufstehen und mit ausgedehnter Herrschaft herrschen und nach seinem Willen tun. 4\u00a0Und wenn er aufgestanden sein wird, wird sein K\u00f6nigreich zerbrochen und nach den vier Winden der Himmel hin verteilt werden, doch nicht an seine Nachkommenschaft und nicht gem\u00e4\u00df seiner Herrschaft, mit der er geherrscht hatte; denn sein K\u00f6nigreich wird ausgerissen werden, ja f\u00fcr andere als diese.<\/p>\n<p>5\u00a0Und der K\u00f6nig des S\u00fcdens wird stark werden, ja [einer] seiner F\u00fcrsten; und er wird die Oberhand \u00fcber ihn gewinnen und wird gewi\u00df mit ausgedehnter Herrschaft herrschen, [gr\u00f6\u00dfer als] dessen Herrschermacht.<\/p>\n<p>6\u00a0Und am Ende [einiger] Jahre werden sie sich miteinander verb\u00fcnden, und sogar die Tochter des K\u00f6nigs des S\u00fcdens wird zum K\u00f6nig des Nordens kommen, um eine rechtliche \u00dcbereinkunft herbeizuf\u00fchren. Aber sie wird die Kraft ihres Armes nicht behalten; und er wird nicht bestehen noch sein Arm; und sie wird aufgegeben werden, sie selbst, und diejenigen, die sie hergebracht haben, und der, der ihre Geburt verursachte, und der, der sie in [jenen] Zeiten stark machte. 7\u00a0Und einer vom Spro\u00df ihrer Wurzeln wird gewi\u00df in seiner Stellung aufstehen, und er\u00a0wird zur Streitmacht kommen und gegen die Festung des K\u00f6nigs des Nordens kommen und wird bestimmt gegen sie handeln und die Oberhand gewinnen. 8\u00a0Und auch mit ihren G\u00f6ttern, mit ihren gegossenen Bildern, mit ihren begehrenswerten Gegenst\u00e4nden aus Silber und aus Gold [und] mit den Gefangenen wird er nach \u00c4gypten kommen. Und er selbst wird [einige] Jahre lang vom K\u00f6nig des Nordens abstehen.<\/p>\n<p>9\u00a0Und er wird tats\u00e4chlich in das K\u00f6nigreich des K\u00f6nigs des S\u00fcdens kommen und zu seinem eigenen Boden zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p>10\u00a0Was nun seine S\u00f6hne betrifft, sie werden sich erregen und tats\u00e4chlich eine Menge gro\u00dfer Streitkr\u00e4fte versammeln. Und kommend wird er gewi\u00df kommen und \u00fcberfluten und hindurchziehen. Doch wird er zur\u00fcckkehren, und er wird sich bis zu seiner Festung hin erregen.<\/p>\n<p>11\u00a0Und der K\u00f6nig des S\u00fcdens wird sich erbittern und wird ausziehen und mit ihm k\u00e4mpfen m\u00fcssen, [das hei\u00dft] mit dem K\u00f6nig des Nordens; und er wird gewi\u00df eine gro\u00dfe Menge aufstellen, und die Menge wird tats\u00e4chlich in die Hand von jenem gegeben werden. 12\u00a0Und die Menge wird gewi\u00df weggef\u00fchrt werden. Sein Herz wird sich erheben, und er wird tats\u00e4chlich bewirken, da\u00df Zehntausende fallen; aber er wird seine starke Stellung nicht ausnutzen.<\/p>\n<p>13\u00a0Und der K\u00f6nig des Nordens soll zur\u00fcckkehren und eine Menge aufstellen, gr\u00f6\u00dfer als die erste; und am Ende der Zeiten, [einiger] Jahre, wird er kommen, und zwar mit einer gro\u00dfen Streitmacht und mit sehr viel Habe. 14\u00a0Und in jenen Zeiten werden viele gegen den K\u00f6nig des S\u00fcdens aufstehen.<\/p>\n<p>Und die S\u00f6hne der R\u00e4uber, die deinem Volk angeh\u00f6ren, werden ihrerseits mitgerissen werden in dem Versuch, eine Vision wahr werden zu lassen; und sie werden straucheln m\u00fcssen.<\/p>\n<p>15\u00a0Und der K\u00f6nig des Nordens wird kommen und einen Belagerungswall aufwerfen und tats\u00e4chlich eine befestigte Stadt einnehmen. Und was die [Streit]arme des S\u00fcdens betrifft, sie werden nicht standhalten noch das Volk seiner Auserlesenen; und es wird keine Kraft geben, um standzuhalten. 16\u00a0Und derjenige, der gegen ihn kommt, wird nach seinem Willen tun, und niemand wird vor ihm bestehen. Und er wird im Land der \u201aZierde\u2018 stehen, und Ausrottung wird in seiner Hand sein. 17\u00a0Und er wird sein Angesicht darauf richten, mit der Wucht seines ganzen K\u00f6nigreiches zu kommen, und man wird mit ihm einen Vergleich [eingehen], und er wird wirksam handeln. Und was die Tochter der Frauen betrifft, es wird ihm gew\u00e4hrt werden, sie ins Verderben zu bringen. Und sie wird nicht standhalten, und sie wird nicht die Seine bleiben. 18\u00a0Und er wird sein Angesicht zur\u00fcck nach den K\u00fcstenl\u00e4ndern wenden und wird tats\u00e4chlich viele einnehmen. Und ein Befehlshaber wird f\u00fcr sich die von ihm [herr\u00fchrende] Schmach aufh\u00f6ren lassen m\u00fcssen, [so da\u00df] seine Schmach nicht sein wird. Er wird sie auf jenen zur\u00fcckfallen lassen. 19\u00a0Und er wird sein Angesicht nach den Festungen seines [eigenen] Landes zur\u00fcckwenden, und er wird gewi\u00df straucheln und fallen, und er wird nicht zu finden sein.<\/p>\n<p>20\u00a0Und es wird in seiner Stellung einer aufstehen, der einen Eintreiber durch das pr\u00e4chtige K\u00f6nigreich ziehen l\u00e4\u00dft, und in wenigen Tagen wird er zerbrochen werden, aber nicht im Zorn noch im Kriegszug.<\/p>\n<p>21\u00a0Und es soll in seiner Stellung einer aufstehen, der zu verachten ist, und man wird gewi\u00df nicht die W\u00fcrde des K\u00f6nigtums auf ihn legen; und er wird tats\u00e4chlich w\u00e4hrend [einer Zeit] der Sorglosigkeit hereinkommen und sich des K\u00f6nigreiches durch Gl\u00e4tte bem\u00e4chtigen. 22\u00a0\u00a0Und was die\u00a0[Streit]arme der Flut betrifft, sie werden seinetwegen \u00fcberflutet werden, und sie werden zerbrochen werden wie auch der F\u00fchrer [des] Bundes. 23\u00a0Und da sie sich mit ihm verb\u00fcndeten, wird er Trug \u00fcben und tats\u00e4chlich heraufkommen und mittels einer kleinen Nation m\u00e4chtig werden. 24\u00a0W\u00e4hrend [einer Zeit] der Sorglosigkeit wird er sogar in die Fettigkeit des Gerichtsbezirks einziehen und tats\u00e4chlich tun, was seine V\u00e4ter und die V\u00e4ter seiner V\u00e4ter nicht getan haben. Pl\u00fcndergut und Beute und Habe wird er unter ihnen ausstreuen; und gegen befestigte Pl\u00e4tze wird er seine Pl\u00e4ne schmieden, aber nur bis auf eine Zeit.<\/p>\n<p>25\u00a0Und er wird seine Kraft und sein Herz gegen den K\u00f6nig des S\u00fcdens aufwecken mit einer gro\u00dfen Streitmacht; und der K\u00f6nig des S\u00fcdens seinerseits wird sich zum Krieg erregen mit einer \u00fcberaus gro\u00dfen und m\u00e4chtigen Streitmacht. Und er wird nicht standhalten, weil sie Pl\u00e4ne gegen ihn schmieden werden. 26\u00a0Und gerade diejenigen, die seine Delikatessen essen, werden seinen Zusammenbruch herbeif\u00fchren.<\/p>\n<p>Und was seine Streitmacht angeht, sie wird weggeschwemmt werden, und viele werden bestimmt erschlagen fallen.<\/p>\n<p>27\u00a0Und was diese beiden K\u00f6nige betrifft, ihr Herz wird geneigt sein, Schlechtes zu tun, und L\u00fcge werden sie an e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0m Tisch st\u00e4ndig reden. Aber nichts wird gelingen, denn [das] Ende ist noch f\u00fcr die bestimmte Zeit.<\/p>\n<p>28\u00a0Und er wird in sein Land zur\u00fcckkehren mit einer gro\u00dfen Menge Habe, und sein Herz wird gegen den heiligen Bund sein. Und er wird wirksam handeln und gewi\u00df in sein Land zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p>29\u00a0Zur bestimmten Zeit wird er zur\u00fcckkehren, und er wird tats\u00e4chlich gegen den S\u00fcden kommen; aber es wird sich erweisen, da\u00df es zuletzt nicht gleich ist wie zuerst. 30\u00a0Und es werden gegen ihn gewi\u00df die Schiffe von K\u1ecbttim kommen, und er wird verzagen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Und er wird tats\u00e4chlich zur\u00fcckkehren und Strafank\u00fcndigungen gegen den heiligen Bund schleudern und wirksam handeln; und er wird zur\u00fcckgehen m\u00fcssen und wird denen Beachtung schenken, die den heiligen Bund verlassen. 31\u00a0Und da werden [Streit]arme sein, die aufstehen werden, von ihm ausgehend; und sie werden tats\u00e4chlich das Heiligtum, die Festung, entweihen und das best\u00e4ndige [Opfer] entfernen.<\/p>\n<p>Und sie werden gewi\u00df das abscheuliche Ding, das Verw\u00fcstung verursacht, aufstellen.<\/p>\n<p>32\u00a0Und diejenigen, die in b\u00f6ser Weise gegen [den] Bund handeln, wird er mit glatten Worten zum Abfall verleiten. Was aber das Volk derer betrifft, die ihren Gott kennen, sie werden obsiegen und wirksam handeln. 33\u00a0Und was die betrifft, die Einsicht haben unter dem Volk, sie werden den vielen Verst\u00e4ndnis verleihen. Und sie werden gewi\u00df durch Schwert und durch Flamme, durch Gefangenschaft und durch Pl\u00fcnderung zum Straucheln gebracht werden, [einige] Tage lang. 34\u00a0Aber wenn sie zum Straucheln gebracht werden, wird ihnen mit einer kleinen Hilfe geholfen werden; und viele werden sich ihnen gewi\u00df mit Gl\u00e4tte anschlie\u00dfen. 35\u00a0Und einige von denen, die Einsicht haben, werden zum Straucheln gebracht werden, um ihretwegen ein L\u00e4uterungswerk zu tun und um [sie] zu reinigen und wei\u00df zu machen bis zur Zeit des Endes; denn es ist noch f\u00fcr die bestimmte Zeit.<\/p>\n<p>36\u00a0Und der K\u00f6nig wird tats\u00e4chlich nach seinem eigenen Willen tun, und er wird sich \u00fcberheben und sich gro\u00df machen \u00fcber jeden Gott; und gegen den Gott der G\u00f6tter wird er Verwunderliches reden. Und er wird sich als erfolgreich erweisen, bis [die] Strafank\u00fcndigung zum Schlu\u00df gekommen sein wird; denn das Beschlossene soll getan werden. 37\u00a0Und dem Gott seiner V\u00e4ter wird er keine Beachtung schenken; und dem Begehren von Frauen und jedem anderen Gott wird er keine Beachtung schenken, sondern \u00fcber jeden wird er sich gro\u00df machen. 38\u00a0Aber dem Gott der Festungen wird er in seiner Stellung Herrlichkeit geben; und einem Gott, den seine V\u00e4ter nicht kannten, wird er Herrlichkeit geben mit Gold und mit Silber und mit kostbarem Stein und mit begehrenswerten Dingen. 39\u00a0Und er wird gegen die am st\u00e4rksten befestigten Festungen wirksam handeln zusammen mit einem fremdl\u00e4ndischen Gott. Wer immer [ihm] Anerkennung gezollt hat, den wird er \u00fcberstr\u00f6mend machen an Ehre, und er wird sie tats\u00e4chlich unter vielen herrschen lassen; und [den] Erdboden wird er gegen einen Preis austeilen.<\/p>\n<p>40\u00a0Und in der Zeit des Endes wird sich der K\u00f6nig des S\u00fcdens mit ihm auf Zusammenst\u00f6\u00dfe einlassen, und gegen ihn wird der K\u00f6nig des Nordens mit Wagen und mit Reitern und mit vielen Schiffen anst\u00fcrmen; und er wird in die L\u00e4nder gewi\u00df einziehen und [sie] \u00fcberfluten und hindurchziehen. 41\u00a0Er wird auch tats\u00e4chlich in das Land der \u201aZierde\u2018 einziehen, und es wird viele [L\u00e4nder] geben, die zum Straucheln gebracht werden. Aber diese sind es, die aus seiner Hand entrinnen werden: \u1eb8dom und M\u1ecdab und der Hauptteil der S\u00f6hne \u1ea0mmons. 42\u00a0Und er wird fortw\u00e4hrend seine Hand gegen die L\u00e4nder ausstrecken; und was das Land \u00c4gypten betrifft, es wird sich nicht als eine Entronnene erweisen. 43\u00a0Und er wird tats\u00e4chlich \u00fcber die verborgenen Sch\u00e4tze des Goldes und des Silbers und \u00fcber all die begehrenswerten Dinge \u00c4gyptens herrschen. Und die L\u1ecbbyer und die \u00c4thiopier werden seinen Schritten folgen.<\/p>\n<p>44\u00a0Aber es wird Berichte geben, die ihn in Best\u00fcrzung versetzen werden, vom Sonnenaufgang her und vom Norden her, und er wird gewi\u00df mit gro\u00dfem Grimm ausziehen, um viele zu vertilgen und der Vernichtung zu weihen. 45\u00a0Und er wird seine Palastzelte zwischen [dem] gro\u00dfen Meer und dem heiligen Berg der \u201aZierde\u2018 aufpflanzen; und er wird v\u00f6llig zu seinem Ende kommen m\u00fcssen, und es wird f\u00fcr ihn keinen Helfer geben.<\/p>\n<h3>Kapitel 12<\/h3>\n<p>Und w\u00e4hrend jener Zeit wird M\u1ecbchael aufstehen, der gro\u00dfe F\u00fcrst, der zugunsten der S\u00f6hne deines Volkes steht. Und es wird gewi\u00df eine Zeit der Bedr\u00e4ngnis eintreten, wie eine solche nicht herbeigef\u00fchrt worden ist, seitdem eine Nation entstanden ist, bis zu jener Zeit. Und w\u00e4hrend jener Zeit wird dein Volk entrinnen, jeder, der im Buch aufgeschrieben gefunden wird. 2\u00a0Und da werden viele von den im Staub des Erdbodens Schlafenden sein, die aufwachen werden, diese zu Leben auf unabsehbare Zeit und jene zu Schmach [und] zu Abscheu auf unabsehbare Zeit.<\/p>\n<p>3\u00a0Und die, die Einsicht haben, werden leuchten wie der Glanz der Ausdehnung und die, die die vielen zur Gerechtigkeit f\u00fchren, wie die Sterne auf unabsehbare Zeit, ja f\u00fcr immer.<\/p>\n<p>4\u00a0Und was dich betrifft, o Daniel, halte die Worte geheim, und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden umherstreifen, und die [wahre] Erkenntnis wird \u00fcberstr\u00f6mend werden.\u201c<\/p>\n<p>5\u00a0Und ich sah, ich, Daniel, und siehe, da standen zwei andere, einer hier am Ufer des Stromes und der andere dort am Ufer des Stromes. 6\u00a0Dann sprach einer zu dem mit dem Linnen bekleideten Mann, der oben \u00fcber den Wassern des Stromes war: \u201eWie lange wird es bis zum Ende der wunderbaren Dinge sein?\u201c 7\u00a0Und ich begann den mit dem Linnen bekleideten Mann zu h\u00f6ren, der oben \u00fcber den Wassern des Stromes war, w\u00e4hrend er dann seine rechte [Hand] und seine linke [Hand] zu den Himmeln erhob und bei dem, der auf unabsehbare Zeit lebt, schwor: \u201eEs wird f\u00fcr eine bestimmte Zeit, bestimmte Zeiten und eine halbe sein. Und sobald\u00a0die Zerschmetterung der Kraft des\u00a0heiligen Volkes beendet sein wird, werden all diese Dinge ein Ende nehmen.\u201c<\/p>\n<p>8\u00a0Was nun mich betrifft, ich h\u00f6rte, aber ich konnte [es] nicht verstehen, so\u00a0da\u00df ich sprach: \u201eO mein Herr, was\u00a0wird\u00a0der Schlu\u00dfteil dieser Dinge sein?\u201c<\/p>\n<p>9\u00a0Und er sagte weiter: \u201eGeh, Daniel, denn die Worte werden geheimgehalten und versiegelt bis zur Zeit des Endes. 10\u00a0Viele werden sich reinigen und sich wei\u00df machen und werden gel\u00e4utert werden. Und die B\u00f6sen werden bestimmt b\u00f6se handeln, und gar keiner der B\u00f6sen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.<\/p>\n<p>11\u00a0Und von der Zeit an, da das best\u00e4ndige [Opfer] entfernt worden ist und das abscheuliche Ding, das Verw\u00fcstung verursacht, aufgestellt worden ist, werden es eintausendzweihundertneunzig Tage sein.<\/p>\n<p>12\u00a0Gl\u00fccklich ist, wer harrt und wer die eintausenddreihundertf\u00fcnfunddrei\u00dfig Tage erreicht!<\/p>\n<p>13\u00a0Und was dich selbst betrifft, geh dem Ende entgegen; und du wirst ruhen, aber du wirst aufstehen zu deinem Los am Ende der Tage.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 10 Im dritten Jahr des Cyrus, des K\u00f6nigs von Persien, wurde Daniel, dessen Name Beltsch\u1ea1zzar genannt wurde, eine Sache geoffenbart; und die Sache war wahr, und es gab einen gro\u00dfen Heeresdienst. 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