
{"id":1177,"date":"2009-09-20T00:01:22","date_gmt":"2009-09-19T23:01:22","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1177"},"modified":"2009-09-15T10:10:46","modified_gmt":"2009-09-15T09:10:46","slug":"hesekiel-31-33","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1177","title":{"rendered":"Hesekiel 31 &#8211; 33"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 31<\/h3>\n<p>Und es geschah ferner, da\u00df im elften Jahr, im dritten [Monat], am ersten [Tag] des Monats, das Wort Jehovas an mich erging und lautete: 2\u00a0\u201eMenschensohn, sprich zu Pharao, dem K\u00f6nig von \u00c4gypten, und zu seiner Menge:<\/p>\n<p>,Wem bist du \u00e4hnlich geworden in deiner Gr\u00f6\u00dfe? 3\u00a0Siehe! Ein Assyrer, ein Zedernbaum auf dem L\u1ecbbanon, sch\u00f6n an Ge\u00e4st, mit einem Walddickicht, das Schatten bot, und hoch an Wuchs, so da\u00df sein Wipfel tats\u00e4chlich zwischen den Wolken war. 4\u00a0Wasser lie\u00dfen ihn gro\u00df werden; die Wassertiefe lie\u00df ihn hochwachsen. Mit ihren B\u00e4chen ging sie rings um seine Pflanzst\u00e4tte; und ihre Kan\u00e4le sandte sie zu allen B\u00e4umen des Feldes. 5\u00a0Darum wurde er h\u00f6her an Wuchs als alle [anderen] B\u00e4ume des Feldes.<\/p>\n<p>Und seine \u00c4ste mehrten sich st\u00e4ndig, und seine Zweige wurden l\u00e4nger wegen des vielen Wassers in seinen Wasserl\u00e4ufen. 6\u00a0Auf seinen \u00c4sten bauten alle fliegenden Gesch\u00f6pfe der Himmel ihre Nester, und unter seinen Zweigen gebaren alle wildlebenden Tiere des Feldes, und in seinem Schatten wohnten gew\u00f6hnlich alle volkreichen Nationen. 7\u00a0Und er wurde sch\u00f6n in seiner Gr\u00f6\u00dfe, in der L\u00e4nge seines Laubbehangs, denn sein Wurzelwerk befand sich \u00fcber vielen Wassern. 8\u00a0[Andere] Zedern kamen ihm nicht gleich im Garten Gottes. Was Wacholderb\u00e4ume betrifft, sie hatten keine \u00c4hnlichkeit mit seinen \u00c4sten. Und Platanen selbst erwiesen sich ihm nicht gleich an Zweigen. Kein [anderer] Baum im Garten Gottes glich ihm an Sch\u00f6nheit. 9\u00a0Sch\u00f6n hatte ich ihn gemacht in der F\u00fclle seines Laubbehangs, und alle [anderen] B\u00e4ume \u1eb8dens, die im Garten des [wahren] Gottes waren, beneideten ihn st\u00e4ndig.\u2018<\/p>\n<p>10\u00a0Dies ist daher, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesprochen hat: \u201aDarum, da\u00df du hoch wurdest an Wuchs, so da\u00df er seinen Wipfel sogar zwischen die Wolken reckte und sein Herz sich erhob wegen seiner H\u00f6he, 11\u00a0werde ich ihn dann in die Hand des Gewaltherrschers [der] Nationen geben. Ganz bestimmt wird er gegen ihn handeln. Gem\u00e4\u00df seiner Bosheit will ich ihn austreiben. 12\u00a0Und Fremde, die Tyrannen der Nationen, werden ihn umhauen, und man wird ihn verlassen auf den Bergen; und in alle T\u00e4ler wird gewi\u00df sein Laub fallen, und seine Zweige werden zerbrochen werden inmitten aller Flu\u00dfbetten der Erde. Und aus seinem Schatten werden alle V\u00f6lker der Erde herabkommen und ihn verlassen. 13\u00a0Auf seinem umgefallenen Stamm werden alle fliegenden Gesch\u00f6pfe der Himmel weilen, und auf seinen Zweigen werden bestimmt schlie\u00dflich alle wildlebenden Tiere des Feldes sein; 14\u00a0damit keine der bew\u00e4sserten B\u00e4ume hoch werden in ihrem Wuchs oder ihren Wipfel sogar zwischen die Wolken recken und damit keine, die Wasser trinken, gegen sie aufstehen in ihrer H\u00f6he, denn sie alle werden gewi\u00df dem Tod hingegeben werden, dem Land tief unten, inmitten der Menschens\u00f6hne, denen, die in die Grube hinabfahren.\u2018<\/p>\n<p>15\u00a0Dies ist, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesprochen hat: \u201aAn dem Tag, an dem er zum Sche\u1ecdl hinabf\u00e4hrt, werde ich bestimmt trauern lassen. Seinetwegen will ich die Wassertiefe bedecken, damit ich ihre Str\u00f6me zur\u00fcckhalte und [damit] die vielen Wasser gehemmt werden; und seinetwegen werde ich den L\u1ecbbanon verfinstern, und seinetwegen werden die B\u00e4ume des Feldes alle in Ohnmacht fallen. 16\u00a0Beim Ger\u00e4usch seines Falls werde ich gewi\u00df Nationen ersch\u00fcttern, wenn ich ihn zum Sche\u1ecdl hinabbringe mit denen, die in die Grube hinabfahren, und im Land tief unten werden alle B\u00e4ume \u1eb8dens, die auserlesensten und die besten des L\u1ecbbanon, alle, die Wasser trinken, getr\u00f6stet werden. 17\u00a0Auch sie sind mit ihm zum Sche\u1ecdl hinabgefahren, zu den mit dem Schwert Erschlagenen, und die als sein Same in seinem Schatten inmitten der Nationen gewohnt haben.\u2018<\/p>\n<p>18\u00a0\u201aWem bist du so gleich geworden an Herrlichkeit und Gr\u00f6\u00dfe unter den B\u00e4umen \u1eb8dens? Doch wirst du bestimmt hinabgebracht werden mit den B\u00e4umen \u1eb8dens zum Land tief unten. Inmitten der Unbeschnittenen wirst du daliegen bei den vom Schwert Erschlagenen. Das ist Pharao und seine ganze Menge\u2018 ist der Ausspruch des Souver\u00e4nen Herrn Jehova.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 32<\/h3>\n<p>Und es geschah ferner, da\u00df im zw\u00f6lften Jahr, im zw\u00f6lften Monat, am ersten [Tag] des Monats, das Wort Jehovas an mich erging und lautete: 2\u00a0\u201eMenschensohn, hebe ein Totenklagelied an \u00fcber Pharao, den K\u00f6nig von \u00c4gypten, und du sollst zu ihm sagen: \u201aWie ein m\u00e4hniger junger L\u00f6we der Nationen bist du zum Schweigen gebracht worden.<\/p>\n<p>Und du bist wie das Seeunget\u00fcm in den Meeren gewesen, und du brachst st\u00e4ndig hervor in deinen Str\u00f6men und hast fortgesetzt die Wasser mit deinen F\u00fc\u00dfen getr\u00fcbt und ihre Str\u00f6me verschmutzt.\u2018<\/p>\n<p>3\u00a0Dies ist, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesprochen hat: \u201aIch will dann mein Netz \u00fcber dich ausbreiten durch eine Versammlung vieler V\u00f6lker, und sie werden dich gewi\u00df in meinem Schleppnetz bringen. 4\u00a0Und ich werde dich bestimmt auf dem Land verlassen. Auf die Oberfl\u00e4che des Feldes werde ich dich schleudern. Und ich will alle fliegenden Gesch\u00f6pfe der Himmel auf dir weilen lassen, und von dir will ich die wilden Tiere der ganzen Erde s\u00e4ttigen. 5\u00a0Und ich will dein Fleisch auf die Berge legen und die T\u00e4ler mit dem Abfall von dir f\u00fcllen. 6\u00a0Und ich will [das] Land tr\u00e4nken mit deinem Ausflu\u00df, von deinem Blut, auf den Bergen; und Flu\u00dfbetten werden von dir angef\u00fcllt werden.\u2018<\/p>\n<p>7\u00a0\u201aUnd wenn du ausgel\u00f6scht wirst, will ich [die] Himmel bedecken und ihre Sterne verdunkeln. Was [die] Sonne betrifft, mit Wolken werde ich sie bedecken, und [der] Mond selbst wird sein Licht nicht leuchten lassen. 8\u00a0Alle leuchtenden Lichter in den Himmeln \u2014 ich werde sie verdunkeln um deinetwillen, und ich will Finsternis \u00fcber dein Land bringen\u2018 ist der Ausspruch des Souver\u00e4nen Herrn Jehova.<\/p>\n<p>9\u00a0\u201aUnd ich will das Herz vieler V\u00f6lker kr\u00e4nken, wenn ich deine Gefangenen unter die Nationen in L\u00e4nder bringe, die du nicht gekannt hast. 10\u00a0Und ich werde gewi\u00df veranlassen, da\u00df viele V\u00f6lker deinetwegen von Scheu ergriffen werden, und ihre K\u00f6nige, sie werden deinetwegen vor Schauder erschaudern, wenn ich mein Schwert vor ihrem Angesicht schwinge, und sie werden jeden Augenblick zittern m\u00fcssen, jeder um seine eigene Seele, am Tag deines Falls.\u2018<\/p>\n<p>11\u00a0Denn dies ist, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesprochen hat: \u201aJa, das Schwert des K\u00f6nigs von Babylon wird \u00fcber dich kommen. 12\u00a0Ich werde deine Menge f\u00e4llen durch die Schwerter von Starken, die Tyrannen der Nationen, sie alle; und sie werden tats\u00e4chlich den Stolz \u00c4gyptens verheeren, und seine ganze Menge soll ausgetilgt werden. 13\u00a0Und ich will all seine Haustiere von den vielen Wassern hinweg vernichten, und der Fu\u00df des Erdenmenschen wird sie nicht mehr tr\u00fcben, noch werden selbst die Hufe eines Haustieres sie tr\u00fcben.\u2018<\/p>\n<p>14\u00a0\u201aZu jener Zeit werde ich ihre Wasser sich kl\u00e4ren lassen, und ihre Str\u00f6me werde ich so wie \u00d6l dahinflie\u00dfen lassen\u2018 ist der Ausspruch des Souver\u00e4nen Herrn Jehova.<\/p>\n<p>15\u00a0\u201aWenn ich das Land \u00c4gypten zu einer w\u00fcsten Ein\u00f6de mache und das Land ver\u00f6det ist von seiner F\u00fclle, wenn ich alle Bewohner darin niederschlage, dann werden sie erkennen m\u00fcssen, da\u00df ich Jehova bin.<\/p>\n<p>16\u00a0Dies ist ein Totenklagelied, und man wird es gewi\u00df klagend singen. Sogar die T\u00f6chter der Nationen werden es klagend singen; \u00fcber \u00c4gypten und \u00fcber seine ganze Menge werden sie es klagend singen\u2018 ist der Ausspruch des Souver\u00e4nen Herrn Jehova.\u201c<\/p>\n<p>17\u00a0Und es geschah ferner, da\u00df im zw\u00f6lften Jahr, am f\u00fcnfzehnten [Tag] des Monats, das Wort Jehovas an mich erging und lautete: 18\u00a0\u201eMenschensohn, wehklage \u00fcber die Menge \u00c4gyptens, und bringe sie hinab, sie und die T\u00f6chter majest\u00e4tischer Nationen, zum Land tief unten, mit denen, die in [die] Grube hinabfahren.<\/p>\n<p>19\u00a0\u201aVerglichen mit wem, bist du lieblicher? Fahre doch hinab, und du sollst zu den Unbeschnittenen gelegt werden!\u2018<\/p>\n<p>20\u00a0\u201aInmitten der vom Schwert Erschlagenen werden sie fallen. Einem Schwert ist sie \u00fcbergeben worden. Schleppt sie und all ihre Mengen hinweg!<\/p>\n<p>21\u00a0Die Vornehmsten der Starken werden mitten aus dem Sche\u1ecdl sogar zu ihm reden mit seinen Helfern. Sie werden gewi\u00df hinabfahren; sie sollen daliegen wie die Unbeschnittenen, vom Schwert erschlagen. 22\u00a0Dort sind Assyrien und seine ganze Versammlung. Seine Grabst\u00e4tten sind rings um ihn her. Sie alle sind erschlagen, die durch das Schwert fallen. 23\u00a0Denn seine Grabst\u00e4tten sind in die innersten Teile einer Grube gelegt worden, und seine Versammlung wird sich rings um sein Grab befinden, sie alle erschlagen, durch das Schwert gefallen, denn sie hatten Schrecken hervorgerufen im Land der Lebendigen.<\/p>\n<p>24\u00a0Dort sind \u1eb8lam und seine ganze Menge rings um sein Grab, sie alle Erschlagene, die durch das Schwert gefallen, die unbeschnitten hinabgefahren sind in das Land tief unten, sie, die ihren Schrecken hervorgerufen haben im Land der Lebendigen; und sie werden ihre Dem\u00fctigung mit denen tragen, die in [die] Grube hinabfahren. 25\u00a0Inmitten Erschlagener hat man ihm ein Bett hingesetzt unter seiner ganzen Menge. Seine Grabst\u00e4tten sind rings darum her. Sie alle sind unbeschnitten, mit dem Schwert erschlagen, denn ihr Schrecken wurde im Land der Lebendigen hervorgerufen; und sie werden ihre Dem\u00fctigung mit denen tragen, die in [die] Grube hinabfahren. Inmitten Erschlagener ist er hingelegt worden.<\/p>\n<p>26\u00a0Dort sind M\u1eb9schech [und] T\u1ee5bal und seine ganze Menge. Seine Grabst\u00e4tten sind rings um ihn her. Sie alle sind unbeschnitten, vom Schwert durchstochen, weil sie ihren Schrecken im Land der Lebendigen hervorgerufen haben. 27\u00a0Und werden sie nicht bei Starken liegen, aus den Reihen der Unbeschnittenen, die gefallen sind, die mit ihren Kriegswaffen zum Sche\u1ecdl hinabgefahren sind? Und man wird ihre Schwerter unter ihr Haupt legen, und ihre Vergehungen werden \u00fcber ihre Gebeine kommen, weil Starke ein Schrecken waren im Land der Lebendigen. 28\u00a0Und was dich betrifft, inmitten Unbeschnittener wirst du zerbrochen werden, und du wirst bei den mit dem Schwert Erschlagenen liegen.<\/p>\n<p>29\u00a0Dort ist \u1eb8dom, seine K\u00f6nige und all seine Vorsteher, die in ihrer Macht zu den mit dem Schwert Erschlagenen gelegt wurden; sie selbst werden ja bei den Unbeschnittenen liegen und bei denen, die in [die] Grube hinabfahren.<\/p>\n<p>30\u00a0Dort sind die Anf\u00fchrer des Nordens, sie alle, und alle Sid\u1ecdnier, die mit den Erschlagenen hinabgefahren sind, in ihrer Schrecklichkeit wegen ihrer Macht besch\u00e4mt. Und sie werden unbeschnitten daliegen bei den mit dem Schwert Erschlagenen und werden ihre Dem\u00fctigung mit denen tragen, die in [die] Grube hinabfahren.<\/p>\n<p>31\u00a0Diese wird Pharao sehen, und er wird bestimmt getr\u00f6stet werden \u00fcber seine ganze Menge. Pharao und seine ganze Streitmacht werden mit dem Schwert Erschlagene sein\u2018 ist der Ausspruch des Souver\u00e4nen Herrn Jehova.<\/p>\n<p>32\u00a0\u201aDenn er hat seinen Schrecken hervorgerufen im Land der Lebendigen, und er soll inmitten der Unbeschnittenen hingelegt werden, bei den mit dem Schwert Erschlagenen, ja Pharao und seine ganze Menge\u2018 ist der Ausspruch des Souver\u00e4nen Herrn Jehova.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 33<\/h3>\n<p>Und das Wort Jehovas erging dann an mich und lautete: 2\u00a0\u201eMenschensohn, rede zu den S\u00f6hnen deines Volkes, und du sollst zu ihnen sagen:<\/p>\n<p>,Was ein Land betrifft, falls ich dar\u00fcber ein Schwert bringe und das Volk des Landes, samt und sonders, tats\u00e4chlich einen Mann nimmt und ihn sich zum W\u00e4chter setzt, 3\u00a0und er sieht wirklich das Schwert \u00fcber das Land kommen und st\u00f6\u00dft ins Horn und warnt das Volk, 4\u00a0und der es h\u00f6rt, h\u00f6rt wirklich den Schall des Horns, nimmt aber \u00fcberhaupt keine Warnung an, und ein Schwert kommt und nimmt ihn weg, so wird schlie\u00dflich sein eigenes Blut auf seinem eigenen Haupt sein. 5\u00a0Den Schall des Horns h\u00f6rte er, aber er lie\u00df sich nicht warnen. Sein eigenes Blut wird schlie\u00dflich auf ihm selbst sein. Und h\u00e4tte er sich warnen lassen, w\u00e4re seine eigene Seele entronnen.<\/p>\n<p>6\u00a0Was nun den W\u00e4chter betrifft, falls er das Schwert kommen sieht und er tats\u00e4chlich nicht ins Horn st\u00f6\u00dft und das Volk selbst \u00fcberhaupt keine Warnung erh\u00e4lt, und ein Schwert kommt und nimmt von ihnen [eine] Seele weg: Sie soll wegen ihrer eigenen Vergehung weggenommen werden, doch ihr Blut werde ich von der Hand des W\u00e4chters selbst zur\u00fcckfordern.\u2018<\/p>\n<p>7\u00a0Was nun dich betrifft, o Menschensohn, zu einem W\u00e4chter habe ich dich f\u00fcr das Haus Israel gemacht, und aus meinem Mund sollst du [das] Wort h\u00f6ren und sie von mir aus warnen. 8\u00a0Wenn ich zu einem B\u00f6sen spreche: \u201aO B\u00f6ser, du wirst ganz bestimmt sterben!\u2018, du aber nicht tats\u00e4chlich freiheraus redest, um den B\u00f6sen vor seinem Weg zu warnen, wird er selbst als B\u00f6ser in seiner eigenen Vergehung sterben, aber sein Blut werde ich von deiner eigenen Hand zur\u00fcckfordern. 9\u00a0Was aber dich betrifft, falls du wirklich einen B\u00f6sen vor seinem Weg warnst, [damit er] davon umkehrt, er aber tats\u00e4chlich nicht von seinem Weg umkehrt, so wird er selbst in seiner eigenen Vergehung sterben, w\u00e4hrend du deinerseits bestimmt deine eigene Seele befreien wirst.<\/p>\n<p>10\u00a0Was nun dich betrifft, o Menschensohn, sprich zum Hause Israel: \u201aSo habt ihr gesagt: \u201eWeil unsere Auflehnungen und unsere S\u00fcnden auf uns sind und wir darin verwesen, wie werden wir da am Leben bleiben?\u201c\u00a0\u2018 11\u00a0Sprich zu ihnen: \u201a\u00a0\u201eSo wahr ich lebe\u201c, ist der Ausspruch des Souver\u00e4nen Herrn Jehova, \u201eich habe kein Gefallen am Tod des B\u00f6sen, sondern daran, da\u00df ein B\u00f6ser von seinem Weg umkehrt und tats\u00e4chlich am Leben bleibt. Kehrt um, kehrt um von euren b\u00f6sen Wegen, denn warum solltet ihr sterben, o Haus Israel?\u201c\u00a0\u2018<\/p>\n<p>12\u00a0Und was dich betrifft, o Menschensohn, sag zu den S\u00f6hnen deines Volkes: \u201aDie Gerechtigkeit des Gerechten an sich wird ihn nicht befreien am Tag seiner Auflehnung. Was aber die Bosheit des B\u00f6sen betrifft, er wird durch sie nicht zum Straucheln gebracht werden an dem Tag, an dem er von seiner Bosheit umkehrt. Auch wird gar niemand, dem Gerechtigkeit eigen ist, durch sie am Leben bleiben k\u00f6nnen an dem Tag, an dem er s\u00fcndigt. 13\u00a0Wenn ich zu dem Gerechten spreche: \u201eDu wirst ganz bestimmt am Leben bleiben\u201c, und er selbst vertraut tats\u00e4chlich auf seine eigene Gerechtigkeit und tut unrecht, so wird all seiner gerechten Taten nicht gedacht werden, sondern f\u00fcr sein Unrecht, das er getan hat \u2014 daf\u00fcr wird er sterben.<\/p>\n<p>14\u00a0Und wenn ich zu dem B\u00f6sen spreche: \u201eDu wirst ganz bestimmt sterben\u201c, und er kehrt tats\u00e4chlich von seiner S\u00fcnde um und verf\u00e4hrt nach Recht und Gerechtigkeit, 15\u00a0[und] der B\u00f6se erstattet selbst das Pfand, zahlt sogar die durch Raub genommenen Sachen zur\u00fcck [und] wandelt wirklich in den Satzungen des Lebens selbst, indem er kein Unrecht tut, wird er ganz bestimmt am Leben bleiben. Er wird nicht sterben. 16\u00a0Keiner seiner S\u00fcnden, mit denen er ges\u00fcndigt hat, wird gegen ihn gedacht werden. Recht und Gerechtigkeit hat er getan. Er wird ganz bestimmt am Leben bleiben.\u2018<\/p>\n<p>17\u00a0Und die S\u00f6hne deines Volkes haben gesagt: \u201aDer Weg Jehovas ist nicht recht ausgerichtet\u2018, aber was sie betrifft, es ist ihr Weg, der nicht recht ausgerichtet ist.<\/p>\n<p>18\u00a0Wenn ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit umkehrt und tats\u00e4chlich unrecht tut, soll er dann daf\u00fcr sterben. 19\u00a0Und wenn ein B\u00f6ser von seiner Bosheit umkehrt und tats\u00e4chlich nach Recht und Gerechtigkeit verf\u00e4hrt, wird es ihretwegen sein, da\u00df er selbst am Leben bleibt.<\/p>\n<p>20\u00a0Und ihr habt gesagt: \u201aDer Weg Jehovas ist nicht recht ausgerichtet.\u2018 Jeden gem\u00e4\u00df seinen Wegen, so werde ich euch richten, o Haus Israel.\u201c<\/p>\n<p>21\u00a0Schlie\u00dflich geschah es im zw\u00f6lften Jahr, im zehnten [Monat], am f\u00fcnften [Tag] des Monats unseres Exils, da\u00df der Entronnene von Jerusalem zu mir kam und sprach: \u201eDie Stadt ist geschlagen worden!\u201c<\/p>\n<p>22\u00a0Nun war die Hand Jehovas am Abend vor dem Kommen des Entronnenen \u00fcber mich gekommen, und ER hatte dann meinen Mund aufgetan, bevor [jener] am Morgen zu mir kam, und mein Mund war aufgetan, und ich blieb nicht mehr stumm.<\/p>\n<p>23\u00a0Und das Wort Jehovas begann an mich zu ergehen und lautete: 24\u00a0\u201eMenschensohn, die Bewohner jener verw\u00fcsteten St\u00e4tten sagen sogar hinsichtlich des Bodens Israels: \u201aAbraham war blo\u00df e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0r\u00a0, und doch nahm er Besitz vom Land. Und wir sind viele; uns ist das Land zum Besitztum gegeben worden.\u2018<\/p>\n<p>25\u00a0Darum sprich zu ihnen: \u201aDies ist, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesagt hat: \u201eMit dem Blut e\u00dft ihr fortgesetzt, und eure Augen erhebt ihr st\u00e4ndig zu euren mistigen G\u00f6tzen, und Blut vergie\u00dft ihr fortw\u00e4hrend. Solltet ihr also das Land besitzen? 26\u00a0Ihr habt euch auf euer Schwert verlassen. Ihr habt etwas Verabscheuungsw\u00fcrdiges getan, und ihr habt ein jeder die Frau seines Gef\u00e4hrten verunreinigt. Solltet ihr also das Land besitzen?\u201c\u00a0\u2018<\/p>\n<p>27\u00a0Dies ist, was du zu ihnen sagen solltest: \u201aDies ist, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesprochen hat: \u201eSo wahr ich lebe, gewi\u00df werden die, die an den verw\u00fcsteten St\u00e4tten sind, durch das Schwert selbst fallen; und wer auf der Oberfl\u00e4che des Feldes ist, den werde ich bestimmt den wilden Tieren zur Speise geben; und die, die an den festen Orten und in den H\u00f6hlen sind, werden durch die Pest sterben. 28\u00a0Und ich werde das Land tats\u00e4chlich zu einer w\u00fcsten Ein\u00f6de machen, ja zu einer \u00d6de, und dem Stolz seiner St\u00e4rke soll ein Ende gemacht werden, und die Berge Israels sollen ver\u00f6det werden, ohne da\u00df jemand hindurchzieht. 29\u00a0Und sie werden erkennen m\u00fcssen, da\u00df ich Jehova bin, wenn ich das Land zu einer w\u00fcsten Ein\u00f6de mache, ja zu einer \u00d6de, wegen all ihrer Abscheulichkeiten, die sie getan haben.\u201c\u00a0\u2018<\/p>\n<p>30\u00a0Und was dich betrifft, o Menschensohn, die S\u00f6hne deines Volkes bereden sich \u00fcber dich an den W\u00e4nden und in den Eing\u00e4ngen der H\u00e4user, und der eine hat mit dem anderen geredet, jeder mit seinem Bruder, indem [er] sagte: \u201aKommt bitte, und h\u00f6rt, was das Wort ist, das von Jehova ausgeht.\u2018 31\u00a0Und sie werden zu dir hereinkommen, wie Leute hereinkommen, und vor dir sitzen als mein Volk; und sie werden deine Worte bestimmt h\u00f6ren, aber sie werden nicht danach tun, denn mit ihrem Mund \u00e4u\u00dfern sie l\u00fcsterne Begierden, [und] ihrem ungerechten Gewinn geht ihr Herz nach. 32\u00a0Und siehe, du bist f\u00fcr sie wie ein Gesang von sinnlicher Liebe, wie einer mit einer sch\u00f6nen Stimme und der ein Saiteninstrument gut spielt. Und sie werden deine Worte bestimmt h\u00f6ren, aber da ist niemand, der sie tut. 33\u00a0Und wenn es wahr wird \u2014 siehe, es wird wahr werden \u2014, so werden sie erkennen m\u00fcssen, da\u00df ein Prophet in ihrer Mitte gewesen war.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 31 Und es geschah ferner, da\u00df im elften Jahr, im dritten [Monat], am ersten [Tag] des Monats, das Wort Jehovas an mich erging und lautete: 2\u00a0\u201eMenschensohn, sprich zu Pharao, dem K\u00f6nig von \u00c4gypten, und zu seiner Menge: ,Wem bist du \u00e4hnlich geworden in deiner Gr\u00f6\u00dfe? 3\u00a0Siehe! Ein Assyrer, ein Zedernbaum auf dem L\u1ecbbanon, sch\u00f6n [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[468,2],"tags":[],"class_list":["post-1177","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hesekiel","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1177","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1177"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1177\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1178,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1177\/revisions\/1178"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1177"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1177"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1177"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}