
{"id":1171,"date":"2009-09-17T00:01:10","date_gmt":"2009-09-16T23:01:10","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1171"},"modified":"2009-09-15T10:01:14","modified_gmt":"2009-09-15T09:01:14","slug":"hesekiel-22-24","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1171","title":{"rendered":"Hesekiel 22 &#8211; 24"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 22<\/h3>\n<p>Und das Wort Jehovas erging weiter an mich und lautete: 2\u00a0\u201eUnd was dich betrifft, o Menschensohn, wirst du richten, wirst du die mit Blutschuld [beladene] Stadt richten und sie gewi\u00df all ihre Abscheulichkeiten erkennen lassen? 3\u00a0Und du sollst sagen: \u201aDies ist, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesprochen hat: \u201eO Stadt, die in ihrer Mitte Blut vergie\u00dft, bis ihre Zeit kommt, und die bei sich mistige G\u00f6tzen gemacht hat zur Verunreinigung, 4\u00a0durch dein Blut, das du vergossen hast, bist du schuldig geworden, und durch deine mistigen G\u00f6tzen, die du gemacht hast, bist du unrein geworden. Und du bringst deine Tage herbei, und du wirst zu deinen Jahren kommen. Darum mu\u00df ich dich zum Gegenstand der Schm\u00e4hung machen f\u00fcr die Nationen und zur Verh\u00f6hnung f\u00fcr alle L\u00e4nder. 5\u00a0Die nahen [L\u00e4nder] und die dir fernen werden dich verh\u00f6hnen, o du von unreinem Namen, reich an Verwirrung. 6\u00a0Siehe! Die Vorsteher Israels haben sich in dir befunden, jeder seinem Arm [ergeben] zu dem Zweck, Blut zu vergie\u00dfen. 7\u00a0Vater und Mutter haben sie in dir mit Verachtung behandelt. Dem ans\u00e4ssigen Fremdling gegen\u00fcber haben sie in deiner Mitte mit \u00dcbervorteilung gehandelt. Den vaterlosen Knaben und die Witwe haben sie schlecht behandelt in dir.\u201c\u00a0\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>8\u00a0\u201e\u00a0,Meine heiligen St\u00e4tten hast du verachtet, und meine Sabbate hast du entweiht. 9\u00a0Es sind tats\u00e4chlich ausgesprochene Verleumder in dir gewesen, um Blut zu vergie\u00dfen; und auf den Bergen hat man in dir gegessen. Z\u00fcgellosigkeit haben sie in deiner Mitte getrieben. 10\u00a0Die Bl\u00f6\u00dfe eines Vaters haben sie in dir aufgedeckt; eine in [ihrer] Menstruation Unreine haben sie in dir erniedrigt. 11\u00a0Und mit der Frau seines Gef\u00e4hrten hat ein Mann Verabscheuungsw\u00fcrdiges ver\u00fcbt, und seine eigene Schwiegertochter hat ein Mann durch Z\u00fcgellosigkeit verunreinigt; und seine Schwester, die Tochter seines eigenen Vaters, hat ein Mann in dir erniedrigt. 12\u00a0Eine Bestechung haben sie in dir genommen, um Blut zu vergie\u00dfen. Zins und Wucher hast du genommen, und gewaltt\u00e4tig machst du st\u00e4ndig durch \u00dcbervorteilung an deinen Gef\u00e4hrten Gewinn, und mich hast du vergessen\u2018 ist der Ausspruch des Souver\u00e4nen Herrn Jehova.<\/p>\n<p>13\u00a0\u201aUnd siehe, ich habe mit meiner Hand gegen deinen ungerechten Gewinn geschlagen, den du gemacht hast, und \u00fcber deine Taten des Blutvergie\u00dfens, die sich in deiner Mitte vorgefunden haben. 14\u00a0Wird dein Herz weiterhin standhalten, oder [werden] deine H\u00e4nde St\u00e4rke liefern in den Tagen, wenn ich gegen dich vorgehe? Ich selbst, Jehova, habe geredet, und ich will vorgehen. 15\u00a0Und ich will dich unter die Nationen zerstreuen und dich unter die L\u00e4nder versprengen, und ich will deine Unreinheit aus dir vernichten. 16\u00a0Und du wirst gewi\u00df in dir selbst entweiht werden vor den Augen der Nationen, und du wirst erkennen m\u00fcssen, da\u00df ich Jehova bin.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>17\u00a0Und das Wort Jehovas erging weiter an mich und lautete: 18\u00a0\u201eMenschensohn, f\u00fcr mich sind die vom Hause Israel wie Schaumschlacke geworden. Sie alle sind Kupfer und Zinn und Eisen und Blei inmitten eines Ofens. Viel Schaumschlacke, [die von] Silber, sind sie geworden.<\/p>\n<p>19\u00a0Dies ist daher, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesprochen hat: \u201aWeil ihr alle wie viel Schaumschlacke geworden seid, darum, siehe, bringe ich euch mitten in Jerusalem zusammen. 20\u00a0Wie beim Zusammenbringen von Silber und Kupfer und Eisen und Blei und Zinn mitten in einem Ofen, um mit Feuer dar\u00fcber zu blasen, damit es schmilzt, so werde ich [sie] zusammenbringen in meinem Zorn und in meinem Grimm, und ich will blasen und euch zum Schmelzen bringen. 21\u00a0Und ich will euch zusammenbringen und euch mit dem Feuer meines Zornausbruchs anblasen, und ihr sollt in ihrer Mitte geschmolzen werden. 22\u00a0Wie beim Schmelzen von Silber mitten in einem Ofen, so werdet ihr mitten darin geschmolzen werden; und ihr werdet erkennen m\u00fcssen, da\u00df ich selbst, Jehova, meinen Grimm \u00fcber euch ausgegossen habe.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>23\u00a0Und das Wort Jehovas erging weiter an mich und lautete: 24\u00a0\u201eMenschensohn, sprich zu ihr: \u201aDu bist ein Land, das nicht gereinigt wird, eines, auf das kein Regen f\u00e4llt am Tag der Strafank\u00fcndigung. 25\u00a0Da ist eine Verschw\u00f6rung ihrer Propheten in ihrer Mitte gleich dem br\u00fcllenden L\u00f6wen, der Raub zerrei\u00dft. Eine Seele verzehren sie tats\u00e4chlich. Sch\u00e4tze und kostbare Dinge nehmen sie fortgesetzt. Ihre Witwen haben sie in ihrer Mitte gemehrt. 26\u00a0Ihre Priester selbst haben meinem Gesetz Gewalt angetan, und fortw\u00e4hrend entweihen sie meine heiligen St\u00e4tten. Zwischen dem Heiligen und dem Nichtheiligen haben sie keinen Unterschied gemacht, und zwischen dem Unreinen und dem Reinen haben sie nichts bekanntgemacht, und vor meinen Sabbaten haben sie ihre Augen verh\u00fcllt, und ich bin entweiht in ihrer Mitte. 27\u00a0Ihre F\u00fcrsten in ihrer Mitte sind wie W\u00f6lfe, die Raub zerrei\u00dfen, indem sie Blut vergie\u00dfen, indem sie Seelen vernichten, um ungerechten Gewinn zu machen. 28\u00a0Und ihre Propheten haben f\u00fcr sie mit T\u00fcnche get\u00fcncht, indem sie in einer Vision Unwirkliches geschaut und eine L\u00fcge f\u00fcr sie gewahrsagt haben, indem sie sagten: \u201eDies ist, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesprochen hat\u201c, wenn doch Jehova selbst nicht geredet hat. 29\u00a0Das Volk des Landes, es hat einen Plan der \u00dcbervorteilung ausgef\u00fchrt und hat Raub entrissen, und den Niedergedr\u00fcckten und den Armen haben sie schlecht behandelt, und den ans\u00e4ssigen Fremdling haben sie widerrechtlich \u00fcbervorteilt.\u2018<\/p>\n<p>30\u00a0\u201aUnd ich suchte unter ihnen st\u00e4ndig nach einem Mann, der die Steinmauer ausbessern und vor mir in die Bresche treten w\u00fcrde f\u00fcr das Land, damit [ich] es nicht ins Verderben bringe; und ich fand keinen. 31\u00a0So werde ich meine Strafank\u00fcndigung \u00fcber sie ausgie\u00dfen. Mit dem Feuer meines Zornausbruchs will ich sie ausrotten. Ihren Weg will ich auf ihr eigenes Haupt bringen\u2018 ist der Ausspruch des Souver\u00e4nen Herrn Jehova.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 23<\/h3>\n<p>Und das Wort Jehovas erging dann an mich und lautete: 2\u00a0\u201eMenschensohn, es waren da zwei Frauen, die T\u00f6chter e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0r Mutter. 3\u00a0Und sie begannen, sich in \u00c4gypten als Prostituierte preiszugeben. In ihrer Jugend begingen sie Prostitution. Dort wurden ihre Br\u00fcste gedr\u00fcckt, und dort pre\u00dfte man die Busen ihrer Jungfr\u00e4ulichkeit. 4\u00a0Und ihre Namen waren Oh\u1ecdla, die \u00e4ltere, und Ohol\u1ecbba, ihre Schwester, und sie wurden mein und begannen S\u00f6hne und T\u00f6chter zu geb\u00e4ren. Und was ihre Namen betrifft, Oh\u1ecdla ist Sam\u1ea1ria, und Ohol\u1ecbba ist Jerusalem.<\/p>\n<p>5\u00a0Und Oh\u1ecdla begann sich als Prostituierte preiszugeben, w\u00e4hrend [sie] mir unterstand, und hatte st\u00e4ndig sinnliches Verlangen nach denen, die sie leidenschaftlich liebten, nach den Assyrern, die nahe waren, 6\u00a0Statthalter, mit blauem Stoff bekleidet, und bevollm\u00e4chtigte Vorsteher \u2014 begehrenswerte junge M\u00e4nner sie alle, Berittene, die auf Pferden ritten. 7\u00a0Und sie fuhr fort, ihre Taten der Prostitution an sie zu vergeben, die auserlesensten S\u00f6hne Assyriens sie alle; und mit allen, nach denen sie sinnliches Verlangen hatte \u2014 mit ihren mistigen G\u00f6tzen \u2014, verunreinigte sie sich. 8\u00a0Und von ihren von \u00c4gypten her[gebrachten] Taten der Prostitution lie\u00df sie nicht ab, denn bei ihr hatten sie in ihrer Jugend gelegen, und sie waren es, die ihren jungfr\u00e4ulichen Busen dr\u00fcckten, und sie sch\u00fctteten fortgesetzt ihren unsittlichen Verkehr \u00fcber sie aus. 9\u00a0Darum gab ich sie in die Hand derer, die sie leidenschaftlich liebten, in die Hand der S\u00f6hne Assyriens, nach denen sie sinnliches Verlangen gehabt hatte. 10\u00a0Sie waren es, die ihre Bl\u00f6\u00dfe aufdeckten. Ihre S\u00f6hne und ihre T\u00f6chter nahmen sie, und sie t\u00f6teten sie selbst mit [dem] Schwert. Und sie wurde ber\u00fcchtigt bei den Frauen, und Taten des Gerichts vollzog man an ihr.<\/p>\n<p>11\u00a0Als ihre Schwester Ohol\u1ecbba [es] zu sehen bekam, da trieb sie es mit ihrer sinnlichen Begierde verderblicher als sie und mit ihrer Prostitution schlimmer als die Hurerei ihrer Schwester. 12\u00a0Nach den S\u00f6hnen Assyriens hatte sie sinnliches Verlangen: Statthalter und bevollm\u00e4chtigte Vorsteher, die nahe waren, mit vollkommenem Geschmack gekleidet, Berittene, die auf Pferden ritten \u2014 begehrenswerte junge M\u00e4nner sie alle. 13\u00a0Und ich bekam zu sehen, da\u00df sie, weil sie sich verunreinigt hatte, beide e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0n Weg hatten. 14\u00a0Und sie f\u00fcgte zu ihren Taten der Prostitution noch hinzu, als sie die in die Wand eingeritzten M\u00e4nner zu sehen bekam, Bilder von Chald\u00e4\u0323ern, mit Zinnober eingeritzt, 15\u00a0umg\u00fcrtet mit G\u00fcrteln an ihren H\u00fcften, mit \u00fcberh\u00e4ngenden Turbanen auf ihrem Haupt, von Aussehen wie Krieger sie alle, das Gleichnis der S\u00f6hne Babylons, Chald\u00e4\u0323er hinsichtlich ihres Geburtslandes. 16\u00a0Und sie begann auf ihrer Augen Sicht hin sinnliches Verlangen nach ihnen zu haben und sandte dann Boten zu ihnen nach Chald\u00e4\u0323a. 17\u00a0Und die S\u00f6hne Babylons gingen fortgesetzt zu ihr ein, zu dem Bett der Liebkosungen, und verunreinigten sie mit ihrem unsittlichen Verkehr; und sie wurde durch sie st\u00e4ndig verunreinigt, und ihre Seele begann sich mit Widerwillen von ihnen abzuwenden.<\/p>\n<p>18\u00a0Und sie fuhr fort, ihre Taten der Prostitution aufzudecken und ihre Bl\u00f6\u00dfe aufzudecken, so da\u00df sich meine Seele mit Widerwillen vom Umgang mit ihr abwandte, so wie sich meine Seele mit Widerwillen vom Umgang mit ihrer Schwester abgewandt hatte. 19\u00a0Und st\u00e4ndig mehrte sie ihre Taten der Prostitution bis zu dem Punkt, da sie an die Tage ihrer Jugend dachte, als sie sich im Land \u00c4gypten als Prostituierte preisgab. 20\u00a0Und st\u00e4ndig hatte sie sinnliches Verlangen gem\u00e4\u00df der Art von Nebenfrauen, die denen geh\u00f6ren, deren fleischliches Glied wie das fleischliche Glied von Eseln und deren Zeugungsorgan wie das Zeugungsorgan von Hengsten ist. 21\u00a0Und du fuhrst fort, die Aufmerksamkeit auf die Z\u00fcgellosigkeit deiner Jugend zu lenken, da man von \u00c4gypten an deinen Busen dr\u00fcckte um der Br\u00fcste deiner Jugend willen.<\/p>\n<p>22\u00a0Darum, o Ohol\u1ecbba, dies ist, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesprochen hat: \u201aSiehe, ich erwecke deine leidenschaftlichen Liebhaber gegen dich, die, von denen sich deine Seele mit Widerwillen abgewandt hat, und ich will sie gegen dich auf allen Seiten heranf\u00fchren, 23\u00a0die S\u00f6hne Babylons und alle Chald\u00e4\u0323er, P\u1eb9kod und Sch\u1ecda und K\u1ecda, alle S\u00f6hne Assyriens mit ihnen, begehrenswerte junge M\u00e4nner, Statthalter und bevollm\u00e4chtigte Vorsteher sie alle, Krieger und Einberufene, die auf Pferden reiten, sie alle. 24\u00a0Und sie sollen gegen dich herankommen mit dem Gerassel von Kriegswagen und R\u00e4dern und mit einer Versammlung von V\u00f6lkern, mit Gro\u00dfschild und Kleinschild und Helm. Sie werden sich ringsum gegen dich aufstellen, und ich will ihnen das Gericht \u00fcbergeben, und sie sollen dich nach ihren Rechten richten. 25\u00a0Und ich will meinen gl\u00fchenden Eifer wider dich \u00e4u\u00dfern, und sie sollen gegen dich vorgehen im Grimm. Deine Nase und deine Ohren werden sie entfernen, und was dir \u00fcbrigbleibt, wird sogar durch das Schwert fallen. Deine S\u00f6hne und deine T\u00f6chter werden sie selbst nehmen, und was dir \u00fcbrigbleibt, wird vom Feuer verzehrt werden. 26\u00a0Und sie werden dir gewi\u00df deine Kleider abstreifen und deine sch\u00f6nen Gegenst\u00e4nde wegnehmen. 27\u00a0Und ich werde wirklich deine Z\u00fcgellosigkeit bei dir aufh\u00f6ren lassen und deine aus dem Land \u00c4gypten [mitgebrachte] Prostitution; und du wirst deine Augen nicht zu ihnen  erheben,  und  \u00c4gyptens  wirst du nicht mehr gedenken.\u2018<\/p>\n<p>28\u00a0Denn dies ist, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesprochen hat: \u201aSiehe, ich gebe dich in die Hand derer, die du geha\u00dft hast, in die Hand derer, von denen sich deine Seele mit Widerwillen abgewandt hat. 29\u00a0Und sie sollen im Ha\u00df gegen dich vorgehen und all dein m\u00fchsam Erzeugtes wegnehmen und dich nackt und blo\u00df lassen; und die Nacktheit deiner Taten der Hurerei und deine Z\u00fcgellosigkeit und deine Taten der Prostitution sollen aufgedeckt werden. 30\u00a0Diese Dinge werden dir angetan werden, weil du wie eine Prostituierte [den] Nationen nachgegangen bist, wegen der Tatsache, da\u00df du dich mit ihren mistigen G\u00f6tzen verunreinigt hast. 31\u00a0Auf dem Weg deiner Schwester bist\u00a0du gewandelt; und ich werde ihren\u00a0Becher in deine Hand geben m\u00fcssen.\u2018<\/p>\n<p>32\u00a0Dies ist, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesprochen hat: \u201aDen Becher deiner Schwester wirst du trinken, den tiefen und weiten. Du wirst ein Gegenstand des Gel\u00e4chters und der Verspottung werden, da [der Becher] viel fa\u00dft. 33\u00a0Mit Trunkenheit und Kummer wirst du erf\u00fcllt werden, mit dem Becher des Entsetzens und der Ver\u00f6dung, dem Becher deiner Schwester Sam\u1ea1ria. 34\u00a0Und du wirst ihn trinken und ausschl\u00fcrfen m\u00fcssen, und seine Tonscherben wirst du benagen, und deine Br\u00fcste wirst du ausrei\u00dfen. \u201eDenn ich selbst habe geredet\u201c ist der Ausspruch des Souver\u00e4nen Herrn Jehova.\u2018<\/p>\n<p>35\u00a0Dies ist daher, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesprochen hat: \u201aDarum, da\u00df du mich vergessen hast und du darangingst, mich hinter deinen R\u00fccken zu werfen, so trage auch du selbst deine Z\u00fcgellosigkeit und deine Taten der Prostitution.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>36\u00a0Und Jehova sagte weiter zu mir: \u201eMenschensohn, wirst du Oh\u1ecdla und Ohol\u1ecbba richten und ihnen ihre Abscheulichkeiten kundtun? 37\u00a0Denn sie haben Ehebruch begangen, und es ist Blut an ihren H\u00e4nden, und mit ihren mistigen G\u00f6tzen haben sie Ehebruch begangen. Und au\u00dferdem lie\u00dfen sie ihre S\u00f6hne, die sie mir geboren hatten, ihnen zum Fra\u00df durch [das Feuer] gehen. 38\u00a0Und noch dies haben sie mir angetan: Sie haben mein Heiligtum an jenem Tag verunreinigt, und meine Sabbate haben sie entweiht. 39\u00a0Und wenn sie ihre S\u00f6hne ihren mistigen G\u00f6tzen geschlachtet hatten, gingen sie sogar daran, an jenem Tag in mein Heiligtum zu kommen, es zu entweihen, und siehe, das ist, was sie inmitten meines Hauses getan haben. 40\u00a0Und dar\u00fcber hinaus, als sie begannen, zu den M\u00e4nnern zu senden, die von fern her kamen, zu denen ein Bote gesandt wurde, da, siehe, kamen sie, f\u00fcr die du dich gewaschen, deine Augen geschminkt und dir Schmuck angelegt hattest. 41\u00a0Und du setztest dich auf ein herrliches Ruhebett, davor ein zugerichteter Tisch, und mein R\u00e4ucherwerk und mein \u00d6l stelltest du darauf. 42\u00a0Und der Schall einer sorglosen Volksmenge war in ihr, und zu den M\u00e4nnern aus der Menschenmasse wurden Trunkenbolde aus der Wildnis hineingebracht, und sie gingen daran, Armspangen an die H\u00e4nde der Frauen zu legen und sch\u00f6ne Kronen auf ihr Haupt.<\/p>\n<p>43\u00a0Dann sprach ich hinsichtlich der durch Ehebruch Verbrauchten: \u201aNun wird sie ihre Prostitution weiter begehen, ja sie selbst.\u2018 44\u00a0Und man fuhr fort, zu ihr einzugehen, so wie man zu einer Frau, die eine Prostituierte ist, eingeht; auf diese Weise gingen sie zu Oh\u1ecdla und zu Ohol\u1ecbba als Frauen der Z\u00fcgellosigkeit ein. 45\u00a0Was aber gerechte M\u00e4nner betrifft, sie sind es, die sie mit dem Gericht f\u00fcr Ehebrecherinnen und mit dem Gericht f\u00fcr Blutvergie\u00dferinnen richten werden; denn Ehebrecherinnen sind sie, und es ist Blut an ihren H\u00e4nden.<\/p>\n<p>46\u00a0Denn dies ist, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesprochen hat: \u201aMan wird eine Versammlung gegen sie herauff\u00fchren und sie zu einem Gegenstand des Schreckens und zu Pl\u00fcndergut machen. 47\u00a0Und die Versammlung soll sie mit Steinen bewerfen, und man wird sie mit ihren Schwertern niederhauen. Ihre S\u00f6hne und ihre T\u00f6chter wird man t\u00f6ten, und ihre H\u00e4user wird man mit Feuer verbrennen. 48\u00a0Und ich werde Z\u00fcgellosigkeit aus dem Land gewi\u00df aufh\u00f6ren lassen, und alle Frauen werden sich zurechtbringen lassen m\u00fcssen, so da\u00df sie nicht nach eurer Z\u00fcgellosigkeit tun werden. 49\u00a0Und man soll eure Z\u00fcgellosigkeit auf euch bringen, und die S\u00fcnden eurer mistigen G\u00f6tzen werdet ihr tragen; und ihr werdet erkennen m\u00fcssen, da\u00df ich der Souver\u00e4ne Herr Jehova bin.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 24<\/h3>\n<p>Und das Wort Jehovas erging weiter an mich im neunten Jahr, im zehnten Monat, am zehnten [Tag] des Monats, und lautete: 2\u00a0\u201eMenschensohn, schreibe dir den Namen des Tages auf, dieses selben Tages. Der K\u00f6nig von Babylon hat sich an diesem selben Tag auf Jerusalem geworfen. 3\u00a0Und verfasse ein Sprichwort \u00fcber das rebellische Haus, und du sollst sie betreffend sagen:<\/p>\n<p>,Dies ist, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesprochen hat: \u201eSetz den Kochtopf mit weiter \u00d6ffnung auf; setz [ihn] auf,\u00a0und gie\u00df auch Wasser hinein. 4\u00a0Sammle St\u00fccke darein, jedes gute St\u00fcck, Oberschenkel und Schulter; ja f\u00fcll [ihn] mit den auserlesensten Knochen. 5\u00a0Man nehme die auserlesensten Schafe und schichte auch die Holzst\u00fccke in einem Kreis darunter. Koch seine St\u00fccke, koch auch seine Knochen mitten darin.\u201c\u00a0\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>6\u00a0\u201eDies ist daher, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesagt hat: \u201aWehe der Stadt der Taten des Blutvergie\u00dfens, dem Kochtopf mit weiter \u00d6ffnung, dessen Rost daran ist und von dem sogar sein Rost nicht abgegangen ist! St\u00fcck um St\u00fcck davon, hol es heraus; kein Los soll dar\u00fcber geworfen werden. 7\u00a0Denn es ist dazu gekommen, da\u00df ihr Blut direkt in ihrer Mitte ist. Auf die gl\u00e4nzende kahle Oberfl\u00e4che eines zerkl\u00fcfteten Felsens tat sie es. Sie sch\u00fcttete es nicht auf die Erde aus, um es mit Staub zu bedecken. 8\u00a0Um Grimm heraufzuf\u00fchren zum Vollzug der Rache, habe ich ihr Blut auf die gl\u00e4nzende kahle Oberfl\u00e4che eines zerkl\u00fcfteten Felsens getan, damit es nicht bedeckt wird.\u2018<\/p>\n<p>9\u00a0Dies ist daher, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesprochen hat: \u201aWehe der Stadt der Taten des Blutvergie\u00dfens! Auch ich werde den [Holz]sto\u00df gro\u00df machen. 10\u00a0Mache viele Holzscheite. Z\u00fcnd das Feuer an. Koche das Fleisch gar. Und leer die Br\u00fche aus, und die Knochen la\u00df zischend hei\u00df werden. 11\u00a0Stell ihn leer auf seine Kohlen, damit er erhitzt wird; und sein Kupfer soll ergl\u00fchen, und seine Unreinheit soll mitten darin zerschmelzen. M\u00f6ge sein Rost verzehrt werden. 12\u00a0Welche M\u00fchen! Es hat [einen] erm\u00fcdet, aber die gro\u00dfe Menge seines Rostes geht nicht von ihm ab. Ins Feuer mit seinem Rost!\u2018<\/p>\n<p>13\u00a0\u201aDa war Z\u00fcgellosigkeit in deiner Unreinheit. Darum mu\u00dfte ich dich reinigen, aber du wurdest nicht rein von deiner Unreinheit. Du wirst nicht mehr rein werden, bis ich meinen Grimm in deinem Fall stille. 14\u00a0Ich selbst, Jehova, habe geredet. Es soll kommen, und ich will handeln. Ich werde nicht nachlassen, noch wird es mir leid tun, noch werde ich Bedauern empfinden. Gem\u00e4\u00df deinen Wegen und gem\u00e4\u00df deinen Handlungen wird man dich gewi\u00df richten\u2018 ist der Ausspruch des Souver\u00e4nen Herrn Jehova.\u201c<\/p>\n<p>15\u00a0Und das Wort Jehovas erging weiter an mich und lautete: 16\u00a0\u201eMenschensohn, siehe, ich nehme von dir das f\u00fcr deine Augen Begehrenswerte durch einen Schlag weg, und du solltest dich nicht an die Brust schlagen, noch solltest du weinen, noch sollten dir Tr\u00e4nen kommen. 17\u00a0Seufze ohne Worte. F\u00fcr die Toten solltest du keine Trauer anstellen. Deinen Kopfschmuck binde dir um, und deine Sandalen solltest du an deine F\u00fc\u00dfe legen. Und du solltest [den] Schnurrbart nicht bedecken, und das Brot der M\u00e4nner solltest du nicht essen.\u201c<\/p>\n<p>18\u00a0Und ich redete dann am Morgen zum Volk, und meine Frau starb schlie\u00dflich am Abend. So tat ich am Morgen, geradeso wie es mir geboten worden war. 19\u00a0Und das Volk sprach st\u00e4ndig zu mir: \u201eWirst du uns nicht mitteilen, was diese Dinge, die du tust, mit uns zu tun haben?\u201c 20\u00a0Dann sagte ich zu ihnen: \u201eDas Wort Jehovas, es ist an mich ergangen und lautete: 21\u00a0\u201aSprich zum Hause Israel: \u201eDies ist, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesprochen hat: \u201aSiehe, ich entweihe mein Heiligtum, den Stolz eurer St\u00e4rke, das f\u00fcr eure Augen Begehrenswerte und den Gegenstand des Mitleids eurer Seele, und eure S\u00f6hne und eure T\u00f6chter, die ihr zur\u00fcckgelassen habt \u2014 durch das Schwert werden sie fallen. 22\u00a0Und ihr werdet so tun m\u00fcssen, wie ich getan habe. Den Schnurrbart werdet ihr nicht bedecken, und das Brot der M\u00e4nner werdet ihr nicht essen. 23\u00a0Und euer Kopfschmuck wird auf eurem Haupt sein, und eure Sandalen seien an euren F\u00fc\u00dfen. Ihr werdet euch nicht schlagen, noch werdet ihr weinen, und ihr werdet verwesen m\u00fcssen in euren Vergehungen, und ihr werdet tats\u00e4chlich einer \u00fcber den anderen st\u00f6hnen. 24\u00a0Und Hes\u1eb9kiel ist euch zu einem Vorzeichen geworden. Gem\u00e4\u00df allem, was er getan hat, werdet ihr tun. Wenn es kommt, werdet ihr auch erkennen m\u00fcssen, da\u00df ich der Souver\u00e4ne Herr Jehova bin.\u2018\u00a0\u201c\u00a0\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>25\u00a0\u201eUnd was dich betrifft, o Menschensohn, wird es nicht an dem Tag sein, an dem ich ihnen ihre Festung wegnehme, den sch\u00f6nen Gegenstand ihres Frohlockens, das f\u00fcr ihre Augen Begehrenswerte und das Verlangen ihrer Seele, ihre S\u00f6hne und ihre T\u00f6chter, 26\u00a0da\u00df an jenem Tag der Entronnene zu dir kommen wird, um die Ohren h\u00f6ren zu lassen? 27\u00a0An jenem Tag wird dein Mund gegen\u00fcber dem Entronnenen aufgetan werden, und du wirst reden und nicht mehr stumm sein; und du wirst ihnen bestimmt zu einem Vorzeichen werden, und sie werden erkennen m\u00fcssen, da\u00df ich Jehova bin.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 22 Und das Wort Jehovas erging weiter an mich und lautete: 2\u00a0\u201eUnd was dich betrifft, o Menschensohn, wirst du richten, wirst du die mit Blutschuld [beladene] Stadt richten und sie gewi\u00df all ihre Abscheulichkeiten erkennen lassen? 3\u00a0Und du sollst sagen: \u201aDies ist, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesprochen hat: \u201eO Stadt, die in ihrer [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[468,2],"tags":[],"class_list":["post-1171","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hesekiel","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1171","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1171"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1171\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1172,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1171\/revisions\/1172"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1171"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1171"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1171"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}