
{"id":1168,"date":"2009-09-16T00:01:26","date_gmt":"2009-09-15T23:01:26","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1168"},"modified":"2009-09-15T09:57:36","modified_gmt":"2009-09-15T08:57:36","slug":"hesekiel-19-21","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1168","title":{"rendered":"Hesekiel 19 &#8211; 21"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 19<\/h3>\n<p>\u201eUnd was dich betrifft, erhebe ein Totenklagelied \u00fcber die Vorsteher Israels, 2\u00a0und du sollst sprechen: \u201aWas war deine Mutter? Eine L\u00f6win unter L\u00f6wen. Sie lag inmitten m\u00e4hniger junger L\u00f6wen. Sie zog ihre Jungen gro\u00df.<\/p>\n<p>3\u00a0Und allm\u00e4hlich zog sie eines ihrer Jungen auf. Ein m\u00e4hniger junger L\u00f6we wurde er, und er begann zu lernen, wie Raub zerrissen wird. Er verzehrte sogar den Erdenmenschen. 4\u00a0Und Nationen h\u00f6rten st\u00e4ndig von ihm. In ihrer Grube wurde er gefangen, und sie f\u00fchrten ihn dann mittels Haken in das Land \u00c4gypten.<\/p>\n<p>5\u00a0Als sie schlie\u00dflich sah, da\u00df sie gewartet hatte [und] ihre Hoffnung entschwunden war, da nahm sie ein anderes von ihren Jungen. Zum m\u00e4hnigen jungen L\u00f6wen machte sie ihn. 6\u00a0Und er begann inmitten von L\u00f6wen einherzugehen. Ein m\u00e4hniger junger L\u00f6we wurde er. Und er lernte allm\u00e4hlich, Raub zu zerrei\u00dfen. Er verzehrte sogar den Erdenmenschen. 7\u00a0Und er lernte seine Wohnt\u00fcrme kennen, und er verw\u00fcstete sogar ihre St\u00e4dte, so da\u00df das Land ver\u00f6det wurde und er es mit dem Schall seines Br\u00fcllens erf\u00fcllte. 8\u00a0Und Nationen ringsumher aus den Gerichtsbezirken begannen sich gegen ihn zu stellen und konnten ihr Netz \u00fcber ihn ausbreiten. In ihrer Grube wurde er gefangen. 9\u00a0Schlie\u00dflich setzten sie ihn mit Haken in den K\u00e4fig und brachten ihn zum K\u00f6nig von Babylon. Sie brachten ihn schlie\u00dflich mit Jagdnetzen, damit seine Stimme nicht mehr geh\u00f6rt w\u00fcrde auf den Bergen Israels.<\/p>\n<p>10\u00a0Deine Mutter war wie ein Weinstock in deinem Blut, gepflanzt an Wassern. Fruchttragend und voller Zweige wurde sie des reichlichen Wassers wegen. 11\u00a0Und sie wurden f\u00fcr sie starke St\u00e4be, bestimmt zu Zeptern der Herrscher. Und seine H\u00f6he ragte allm\u00e4hlich empor zwischen [den] Zweigen, und er wurde sichtbar wegen seiner H\u00f6he, wegen der F\u00fclle seines Laubwerks. 12\u00a0Aber sie wurde schlie\u00dflich im Zornausbruch ausgerissen. Auf die Erde wurde sie geworfen, und es gab einen Ostwind, der ihre Frucht austrocknete. Ihr starker Stab wurde abgerissen und wurde d\u00fcrr. Feuer verzehrte ihn. 13\u00a0Und jetzt ist sie in die Wildnis gepflanzt, in ein wasserloses und durstiges Land. 14\u00a0Und Feuer kam dann aus [ihrem] Stab hervor. Ihre Sch\u00f6\u00dflinge verzehrte es, ja ihre Frucht, und es erwies sich, da\u00df an ihr kein starker Stab war, kein Zepter zum Herrschen.<\/p>\n<p>Das ist ein Totenklagelied, und es wird ein Totenklagelied werden.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 20<\/h3>\n<p>Nun geschah es im siebten Jahr, im f\u00fcnften [Monat], am zehnten [Tag] des Monats, [da\u00df] M\u00e4nner von den \u00c4lteren Israels herbeikamen, um Jehova zu befragen, und sie setzten sich dann vor mich hin. 2\u00a0Da erging das Wort Jehovas an mich und lautete: 3\u00a0\u201eMenschensohn, rede mit den \u00e4lteren M\u00e4nnern Israels, und du sollst zu ihnen sagen: \u201aDies ist, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesprochen hat: \u201eKommt ihr, um mich zu befragen? \u201aSo wahr ich lebe, ich will mich von euch nicht befragen lassen\u2018 ist der Ausspruch des Souver\u00e4nen Herrn Jehova.\u201c\u00a0\u2018<\/p>\n<p>4\u00a0Willst du sie richten? Willst du [sie] richten, o Menschensohn? La\u00df sie die Abscheulichkeiten ihrer Vorv\u00e4ter erkennen. 5\u00a0Und du sollst zu ihnen sagen: \u201aDies ist, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesprochen hat: \u201eAn dem Tag, an dem ich Israel erw\u00e4hlte, ging ich auch daran, meine Hand [in einem Eid] zum Samen des Hauses Jakob zu erheben und mich ihnen im Land \u00c4gypten kundzutun. Ja, ich ging daran, meine Hand [in einem Eid] zu ihnen zu erheben, indem [ich] sagte: \u201aIch bin Jehova, euer Gott.\u2018 6\u00a0An jenem Tag erhob ich meine Hand [in einem Eid] zu ihnen, um sie aus dem Land \u00c4gypten herauszuf\u00fchren in ein Land, das ich f\u00fcr sie ausgekundschaftet hatte, eines, das von Milch und Honig flo\u00df. Es war die Zierde von allen L\u00e4ndern. 7\u00a0Und ich sprach weiter zu ihnen: \u201aWerft ein jeder die abscheulichen Dinge seiner Augen weg, und mit den mistigen G\u00f6tzen \u00c4gyptens verunreinigt euch nicht. Ich bin Jehova, euer Gott.\u2018<\/p>\n<p>8\u00a0Und sie begannen gegen mich zu rebellieren, und sie willigten nicht ein, auf mich zu h\u00f6ren. Die abscheulichen Dinge ihrer Augen warf ein jeder nicht von sich weg, und die mistigen G\u00f6tzen \u00c4gyptens verlie\u00dfen sie nicht, so da\u00df ich versprach, meinen Grimm \u00fcber sie auszugie\u00dfen, um meinen Zorn an ihnen zu seinem Ende zu bringen inmitten des Landes \u00c4gypten. 9\u00a0Und ich ging daran, um meines eigenen Namens willen zu handeln, damit [er] nicht entweiht werde vor den Augen der Nationen, unter denen sie waren, weil ich mich ihnen vor ihren Augen zu erkennen gegeben hatte, als ich sie aus dem Land \u00c4gypten herausf\u00fchrte. 10\u00a0So brachte ich sie aus dem Land \u00c4gypten heraus und f\u00fchrte sie in die Wildnis.<\/p>\n<p>11\u00a0Und ich gab ihnen dann meine Satzungen; und meine richterlichen Entscheidungen tat ich ihnen kund, damit der Mensch, der sie st\u00e4ndig tut, auch dadurch am Leben bleibt. 12\u00a0Und auch meine Sabbate gab ich ihnen, da\u00df sie ein Zeichen zwischen mir und ihnen w\u00fcrden, damit [man] erkenne, da\u00df ich Jehova bin, der sie heiligt.<\/p>\n<p>13\u00a0Aber sie, das Haus Israel, rebellierten gegen mich in der Wildnis. In meinen Satzungen wandelten sie nicht, und meine richterlichen Entscheidungen verwarfen sie, durch die der Mensch, wenn er sie st\u00e4ndig tut, auch am Leben bleiben wird. Und meine Sabbate entweihten sie sehr, so da\u00df ich versprach, meinen \u00fcberwallenden Zorn in der Wildnis auf sie auszugie\u00dfen, um sie auszurotten. 14\u00a0Aber ich handelte um meines eigenen Namens willen, damit [er] nicht entweiht werde vor den Augen der Nationen, vor deren Augen ich sie herausgef\u00fchrt hatte. 15\u00a0Und ich selbst erhob auch meine Hand [in einem Eid] zu ihnen in der Wildnis, sie nicht in das Land zu bringen, das ich gegeben hatte, eines, das von Milch und Honig flo\u00df (es ist die Zierde von allen L\u00e4ndern), 16\u00a0darum, da\u00df sie meine eigenen richterlichen Entscheidungen verwarfen; und was meine Satzungen betrifft, sie wandelten nicht darin, und meine Sabbate entweihten sie, weil ihr Herz ihren mistigen G\u00f6tzen nachging.<\/p>\n<p>17\u00a0Und meinem Auge begann es leid um sie zu tun, [um mich davon abzuhalten,] sie ins Verderben zu bringen, und ich rottete sie nicht aus in der Wildnis. 18\u00a0Und ich sprach dann zu ihren S\u00f6hnen in der Wildnis: \u201aIn den Bestimmungen eurer Vorv\u00e4ter wandelt nicht, und ihre Rechte beobachtet nicht, und mit ihren mistigen G\u00f6tzen verunreinigt euch nicht. 19\u00a0Ich bin Jehova, euer Gott. Wandelt in meinen eigenen Satzungen, und meine richterlichen Entscheidungen haltet ein, und tut sie. 20\u00a0Und heiligt meine eigenen Sabbate, und sie sollen als ein Zeichen zwischen mir und euch dienen, damit [ihr] erkennt, da\u00df ich Jehova, euer Gott, bin.\u2018<\/p>\n<p>21\u00a0Und die S\u00f6hne begannen gegen mich zu rebellieren. In meinen Satzungen wandelten sie nicht, und meine richterlichen Entscheidungen hielten sie nicht ein, indem sie danach getan h\u00e4tten, durch die der Mensch, wenn er sie st\u00e4ndig tut, auch am Leben bleiben wird. Meine Sabbate entweihten sie. So versprach ich, meinen Grimm auf sie auszugie\u00dfen, um meinen Zorn an ihnen in der Wildnis zu seinem Ende zu bringen. 22\u00a0Und ich zog meine Hand zur\u00fcck und ging daran, um meines eigenen Namens willen zu handeln, damit [er] nicht entweiht werde vor den Augen der Nationen, vor deren Augen ich sie herausgef\u00fchrt hatte. 23\u00a0Auch erhob ich selbst meine Hand [in einem Eid] ihnen gegen\u00fcber in der Wildnis, sie unter die Nationen zu zerstreuen und sie unter die L\u00e4nder zu versprengen, 24\u00a0darum, da\u00df sie meine eigenen richterlichen Entscheidungen nicht ausf\u00fchrten und sie meine eigenen Satzungen verwarfen und sie meine eigenen Sabbate entweihten und es sich erwies, da\u00df ihre Augen nach den mistigen G\u00f6tzen ihrer Vorv\u00e4ter hin [gerichtet] waren. 25\u00a0Und ich selbst lie\u00df sie auch Bestimmungen haben, die nicht gut waren, und richterliche Entscheidungen, durch die sie nicht am Leben bleiben konnten. 26\u00a0Und ich lie\u00df sie jeweils verunreinigt werden durch ihre Gaben, wenn [sie] jedes Kind, das den Mutterscho\u00df \u00f6ffnete, durch [das Feuer] gehen lie\u00dfen, damit ich sie \u00f6de mache, so da\u00df man erkenne, da\u00df ich Jehova bin.\u201c\u00a0\u2018<\/p>\n<p>27\u00a0Darum rede zum Hause Israel, o Menschensohn, und du sollst zu ihnen sagen: \u201aDies ist, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesprochen hat: \u201eDoch in dieser Hinsicht redeten eure Vorv\u00e4ter schimpflich von mir, indem sie mit Untreue gegen mich handelten. 28\u00a0Und ich brachte sie dann in das Land, das ihnen zu geben ich meine Hand [in einem Eid] erhoben hatte. Als sie jeden erh\u00f6hten H\u00fcgel und jeden dicht\u00e4stigen Baum zu sehen bekamen, da begannen sie, dort ihre Schlachtopfer zu opfern und dort ihr kr\u00e4nkendes Opfer zu geben und dort ihre beruhigenden Wohlger\u00fcche darzubringen und dort ihre Trankopfer auszugie\u00dfen.   29\u00a0Da sagte ich zu ihnen: \u201aWas bedeutet die H\u00f6he, zu der ihr kommt, da\u00df ihr Name bis auf diesen Tag \u201eH\u00f6he\u201c genannt werden sollte?\u2018\u00a0\u201c\u00a0\u2018<\/p>\n<p>30\u00a0Darum sprich zum Hause Israel: \u201aDies ist, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesagt hat: \u201eAuf dem Weg eurer Vorv\u00e4ter verunreinigt ihr euch, und ihren abscheulichen Dingen geht ihr in unsittlichem Verkehr nach? 31\u00a0Und im Erheben eurer Gaben, indem ihr eure S\u00f6hne durch das Feuer gehen la\u00dft, verunreinigt ihr euch f\u00fcr all eure mistigen G\u00f6tzen bis heute? Soll ich mich zur selben Zeit von euch befragen lassen, o Haus Israel?\u201c\u00a0\u2018<\/p>\n<p>,So wahr ich lebe\u2018, ist der Ausspruch des Souver\u00e4nen Herrn Jehova, \u201aich will von euch nicht befragt werden. 32\u00a0Und was in eurem Geist aufkommt, das wird ganz sicher nicht geschehen, indem ihr sprecht: \u201eLa\u00dft uns wie die Nationen werden, wie die Familien der L\u00e4nder, indem wir Holz und Stein dienen.\u201c\u00a0\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>33\u00a0\u201e\u00a0,So wahr ich lebe\u2018, ist der Ausspruch des Souver\u00e4nen Herrn Jehova, \u201amit starker Hand und mit ausgestrecktem Arm und mit ausgegossenem Grimm will ich als K\u00f6nig \u00fcber euch regieren. 34\u00a0Und ich will euch aus den V\u00f6lkern herausf\u00fchren, und ich will euch aus den L\u00e4ndern zusammenbringen, wohin ihr zerstreut worden seid, mit starker Hand und mit ausgestrecktem Arm und mit ausgegossenem Grimm. 35\u00a0Und ich will euch in die Wildnis der V\u00f6lker bringen und dort mit euch ins Gericht gehen von Angesicht zu Angesicht.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>36\u00a0\u201e\u00a0,So, wie ich mit euren Vorv\u00e4tern in der Wildnis des Landes \u00c4gypten ins Gericht ging, so werde ich mit euch ins Gericht gehen\u2018 ist der Ausspruch des Souver\u00e4nen Herrn Jehova. 37\u00a0\u201aUnd ich will euch unter dem Stab hergehen lassen und euch in das Band des Bundes bringen. 38\u00a0Und ich will von euch die Emp\u00f6rer und die \u00dcbertreter [, die] gegen mich [sind,] ausscheiden, denn aus dem Land ihrer Fremdlingschaft werde ich sie herausf\u00fchren, aber auf den Boden Israels werden sie nicht kommen; und ihr werdet erkennen m\u00fcssen, da\u00df ich Jehova bin.\u2018<\/p>\n<p>39\u00a0Und ihr, o Haus Israel, dies ist, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesprochen hat: \u201aGeht, dient ein jeder seinen eigenen mistigen G\u00f6tzen. Und danach, wenn ihr nicht auf mich h\u00f6rt, dann werdet ihr meinen heiligen Namen nicht mehr entweihen durch eure Gaben und durch eure mistigen G\u00f6tzen!\u2018<\/p>\n<p>40\u00a0\u201aDenn auf meinem heiligen Berg, auf dem Berg der H\u00f6he Israels\u2018, ist der Ausspruch des Souver\u00e4nen Herrn Jehova, \u201adort werden sie, das ganze Haus Israel in seiner Gesamtheit, mir dienen im Land. Dort werde ich Wohlgefallen an ihnen finden, und dort werde ich eure Beitr\u00e4ge und die Erstlinge eurer Darbringungen in all euren heiligen Dingen fordern. 41\u00a0Wegen des beruhigenden Wohlgeruchs werde ich Wohlgefallen an euch finden, wenn ich euch aus den V\u00f6lkern herausf\u00fchre und ich euch tats\u00e4chlich aus den L\u00e4ndern zusammenbringe, wohin ihr zerstreut worden seid, und ich will in euch geheiligt werden vor den Augen der Nationen.\u2018<\/p>\n<p>42\u00a0\u201aUnd ihr werdet erkennen m\u00fcssen, da\u00df ich Jehova bin, wenn ich euch auf den Boden Israels bringe, in das Land, das euren Vorv\u00e4tern zu geben ich meine Hand [in einem Eid] erhob. 43\u00a0Und ihr werdet dort gewi\u00df eurer Wege und all eurer Handlungen gedenken, wodurch ihr euch verunreinigtet, und ihr werdet tats\u00e4chlich Ekel empfinden vor eurem eigenen Angesicht wegen all eurer schlechten Dinge, die ihr tatet. 44\u00a0Und ihr werdet erkennen m\u00fcssen, da\u00df ich Jehova bin, wenn ich mit euch um meines Namens willen handle, nicht nach euren b\u00f6sen Wegen oder nach euren verderbten Handlungen, o Haus Israel\u2018 ist der Ausspruch des Souver\u00e4nen Herrn Jehova.\u201c<\/p>\n<p>45\u00a0Und das Wort Jehovas erging weiter an mich und lautete: 46\u00a0\u201eMenschensohn, wende dein Gesicht in Richtung der S\u00fcdgegend, und tr\u00e4ufle [Worte] nach S\u00fcden hin, und prophezeie dem Wald des Feldes im S\u00fcden. 47\u00a0Und du sollst zum Wald des S\u00fcdens sagen: \u201aH\u00f6re das Wort Jehovas. Dies ist, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesprochen hat: \u201eSiehe, ich z\u00fcnde ein Feuer gegen dich an, und es soll in dir jeden noch feuchten Baum und jeden d\u00fcrren Baum verzehren. Die lodernde Flamme wird nicht ausgel\u00f6scht werden, und durch sie sollen alle Gesichter vom S\u00fcden bis zum Norden versengt werden. 48\u00a0Und alle von Fleisch sollen sehen, da\u00df ich selbst, Jehova, es in Brand gesetzt habe, so da\u00df es nicht ausgel\u00f6scht werden wird.\u201c\u00a0\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>49\u00a0Und ich sagte dann: \u201eAch, o Souver\u00e4ner Herr Jehova! Sie sprechen mich betreffend: \u201aVerfa\u00dft er nicht Sprichw\u00f6rter?\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 21<\/h3>\n<p>Und das Wort Jehovas erging weiter an mich und lautete: 2\u00a0\u201eMenschensohn, richte dein Gesicht gegen Jerusalem, und tr\u00e4ufle [Worte] gegen die heiligen St\u00e4tten hin, und prophezeie gegen den Boden Israels. 3\u00a0Und du sollst zum Boden Israels sagen: \u201aDies ist, was Jehova gesprochen hat: \u201eSiehe, ich bin gegen dich, und ich will mein Schwert aus seiner Scheide ziehen und aus dir den Gerechten und den B\u00f6sen wegtilgen. 4\u00a0Damit ich von dir Gerechte und B\u00f6se tats\u00e4chlich wegtilge, darum wird mein Schwert aus seiner Scheide fahren gegen alles Fleisch von S\u00fcden nach Norden. 5\u00a0Und alle von Fleisch werden erkennen m\u00fcssen, da\u00df ich selbst, Jehova, mein Schwert aus seiner Scheide gezogen habe. Es wird nicht mehr zur\u00fcckkehren.\u201c\u00a0\u2018<\/p>\n<p>6\u00a0Und was dich betrifft, o Menschensohn, seufze mit schwankenden H\u00fcften. Ja mit Bitterkeit solltest du vor ihren Augen seufzen. 7\u00a0Und es soll geschehen, falls sie zu dir sprechen: \u201aWor\u00fcber seufzt du?\u2018, da\u00df du sagen sollst: \u201a\u00dcber einen Bericht.\u2018 Denn er wird gewi\u00df kommen, und jedes Herz soll zerschmelzen, und alle H\u00e4nde werden bestimmt erschlaffen, und jeder Geist wird verzagt werden, und selbst alle Knie werden von Wasser triefen. \u201aSiehe! Es wird gewi\u00df kommen und herbeigef\u00fchrt werden\u2018 ist der Ausspruch des Souver\u00e4nen Herrn Jehova.\u201c<\/p>\n<p>8\u00a0Und das Wort Jehovas erging weiter an mich und lautete: 9\u00a0\u201eMenschensohn, prophezeie, und du sollst sprechen: \u201aDies ist, was Jehova gesagt hat: \u201eSprich: \u201aEin Schwert, ein Schwert! Es ist gesch\u00e4rft worden, und es ist auch geschliffen. 10\u00a0Zu dem Zweck, eine Schlachtung zu veranstalten, ist es gesch\u00e4rft worden; zu dem Zweck, da\u00df es zum Blitzen komme, ist es geschliffen worden.\u2018\u00a0\u201c\u00a0\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>\u201eOder sollen wir frohlocken?\u201c<\/p>\n<p>\u201e\u00a0,Verwirft es das Zepter meines eigenen Sohnes, wie [es] jeden Baum [verwirft]?<\/p>\n<p>11\u00a0Und man gibt es, damit [es] geschliffen wird, um [es] mit der Hand zu schwingen. Es \u2014 ein Schwert ist gesch\u00e4rft worden, und es \u2014 es ist geschliffen worden, um es in die Hand eines T\u00f6tenden zu geben.<\/p>\n<p>12\u00a0Schreie und heule, o Menschensohn, denn es ist schlie\u00dflich gegen mein Volk; es ist gegen alle Vorsteher Israels. Selbst die dem Schwert Hingeworfenen sind bei meinem Volk gewesen. Darum schlage auf [den] Oberschenkel. 13\u00a0Denn eine Ausrottung ist erfolgt, und was, wenn es auch das Zepter verwirft? Dieses wird nicht weiterbestehen\u2018 ist der Ausspruch des Souver\u00e4nen Herrn Jehova.<\/p>\n<p>14\u00a0Und du, o Menschensohn \u2014 prophezeie, und schlage Handfl\u00e4che gegen Handfl\u00e4che, und \u201aEin Schwert!\u2018 sollte dreimal wiederholt werden. Das Schwert der Erschlagenen ist es. Es ist das Schwert eines Erschlagenen, der gro\u00df ist, das sie umkreist. 15\u00a0Damit das Herz schmilzt und [um] die zu mehren, die gest\u00fcrzt werden an allen ihren Toren, will ich eine Schlachtung durch das Schwert herbeif\u00fchren. Ha, zum Blitzen ist es gemacht, zur Schlachtung geschliffen! 16\u00a0Erweise dich als scharf; geh nach rechts! Beziehe deine Stellung; geh nach links, wohin immer dein Gesicht gerichtet ist! 17\u00a0Und auch ich selbst werde meine eine Handfl\u00e4che gegen meine andere Handfl\u00e4che schlagen, und ich will meinen Grimm stillen. Ich selbst, Jehova, habe geredet.\u201c<\/p>\n<p>18\u00a0Und das Wort Jehovas erging weiter an mich und lautete: 19\u00a0\u201eUnd was dich betrifft, o Menschensohn, bestimme dir zwei Wege, auf denen das Schwert des K\u00f6nigs von Babylon hereinkommen soll. Aus dem e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0n Land sollten sie beide ausgehen, und eine [Zeiger]hand sollte ausgehauen werden; am Eingang des Weges zur Stadt sollte sie ausgehauen werden. 20\u00a0Einen Weg solltest du bestimmen, auf dem [das] Schwert gegen R\u1ea1bba der S\u00f6hne \u1ea0mmons hereinkommt, und [einen] gegen Juda, gegen [das] befestigte Jerusalem. 21\u00a0Denn der K\u00f6nig von Babylon blieb am Kreuzweg stehen, am Eingang der beiden Wege, um zu Wahrsagung Zuflucht zu nehmen. Er hat die Pfeile gesch\u00fcttelt. Er hat mit Hilfe der T\u1eb9raphim gefragt; er hat die Leber beschaut. 22\u00a0In seiner Rechten erwies sich die Wahrsagung f\u00fcr Jerusalem, um Sturmb\u00f6cke aufzustellen, den Mund aufzutun zum Erschlagen, um ein lautes Alarmsignal zu erheben, Sturmb\u00f6cke gegen Tore anzusetzen, einen Belagerungswall aufzuwerfen, ein Belagerungswerk zu bauen. 23\u00a0Und es ist ihnen wie eine tr\u00fcgliche Wahrsagung in ihren Augen geworden \u2014 denen, die ihnen Eide geschworen haben; und er ruft Vergehen in Erinnerung, damit [sie] gefangen werden.<\/p>\n<p>24\u00a0Dies ist daher, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesprochen hat: \u201aDarum, weil ihr euer Vergehen in Erinnerung rufen la\u00dft, indem eure \u00dcbertretungen aufgedeckt werden, so da\u00df eure S\u00fcnden gesehen werden gem\u00e4\u00df all euren Handlungen, darum, weil ihr in Erinnerung gerufen werdet, werdet ihr sogar von der Hand ergriffen werden.\u2018<\/p>\n<p>25\u00a0Und was dich betrifft, o zu Tode verwundeter, b\u00f6ser Vorsteher Israels, dessen Tag gekommen ist zur Zeit der Vergehung des Endes, 26\u00a0dies ist, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesprochen hat: \u201aEntfern den Turban, und heb ab die Krone. Dies wird nicht dasselbe sein. Das Niedrige erh\u00f6he, und den Hohen erniedrige. 27\u00a0In Tr\u00fcmmer, Tr\u00fcmmer, Tr\u00fcmmer werde ich es legen. Auch was dies betrifft, es wird gewi\u00df [niemandes] werden, bis der kommt, der das gesetzliche Recht hat, und ihm will ich [es] geben.\u2018<\/p>\n<p>28\u00a0Und du, o Menschensohn, prophezeie, und du sollst sagen: \u201aDies ist, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova hinsichtlich der S\u00f6hne \u1ea0mmons und \u00fcber ihre Schm\u00e4hung gesprochen hat.\u2018 Und du sollst sagen: \u201aEin Schwert, ein Schwert, zur Schlachtung gezogen, geschliffen zum Verzehren, damit es blitzt, 29\u00a0weil [man] f\u00fcr dich Unwirkliches erblickt, weil [man] f\u00fcr dich L\u00fcge wahrsagt, um dich an die H\u00e4lse der Erschlagenen zu legen, der B\u00f6sen, deren Tag gekommen ist zur Zeit der Vergehung des Endes. 30\u00a0Stecke [es] wieder in seine Scheide. An dem Ort, wo du geschaffen wurdest, im Land deiner Herkunft, werde ich dich richten. 31\u00a0Und ich will meine Strafank\u00fcndigung \u00fcber dich ausgie\u00dfen. Mit dem Feuer meines Zornausbruchs werde ich dich anblasen, und ich will dich in die Hand vernunftloser M\u00e4nner geben, der Handwerker des Verderbens. 32\u00a0F\u00fcr das Feuer wirst du Brennstoff werden. Es wird sich erweisen, da\u00df dein eigenes Blut inmitten des Landes ist. Man wird deiner nicht gedenken, denn ich selbst, Jehova, habe geredet.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 19 \u201eUnd was dich betrifft, erhebe ein Totenklagelied \u00fcber die Vorsteher Israels, 2\u00a0und du sollst sprechen: \u201aWas war deine Mutter? Eine L\u00f6win unter L\u00f6wen. Sie lag inmitten m\u00e4hniger junger L\u00f6wen. Sie zog ihre Jungen gro\u00df. 3\u00a0Und allm\u00e4hlich zog sie eines ihrer Jungen auf. 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