
{"id":1162,"date":"2009-09-13T00:01:15","date_gmt":"2009-09-12T23:01:15","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1162"},"modified":"2009-09-10T10:23:02","modified_gmt":"2009-09-10T09:23:02","slug":"hesekiel-8-11","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1162","title":{"rendered":"Hesekiel 8 &#8211; 11"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 8<\/h3>\n<p>Und es geschah im sechsten Jahr, im sechsten [Monat], am f\u00fcnften Tag des Monats, da\u00df ich in meinem Haus sa\u00df und die \u00e4lteren M\u00e4nner von Juda vor mir sa\u00dfen, als dort die Hand des Souver\u00e4nen Herrn Jehova auf mich fiel. 2\u00a0Und ich begann zu sehen, und siehe, etwas \u00c4hnliches wie das Aussehen von Feuer; von dem an, was aussah wie seine H\u00fcften, abw\u00e4rts war Feuer, und von seinen H\u00fcften an auch aufw\u00e4rts war etwas wie das Aussehen eines Glanzes, wie das Gl\u00fchen von Goldsilber. 3\u00a0Dann streckte er die Darstellung einer Hand aus und nahm mich beim Schopf meines Hauptes, und ein Geist trug mich zwischen der Erde und den Himmeln und brachte mich in den Visionen Gottes nach Jerusalem, an den Eingang des inneren Tores, das nach Norden sieht, wo der Wohnort des Sinnbildes der Eifersucht ist, das zur Eifersucht reizt. 4\u00a0Und siehe, die Herrlichkeit des Gottes Israels war dort gleich der Erscheinung, die ich in der Talebene gesehen hatte.<\/p>\n<p>5\u00a0Und er sprach dann zu mir: \u201eMenschensohn, erhebe bitte deine Augen in Richtung nach Norden.\u201c Da erhob ich meine Augen in Richtung nach Norden, und siehe, n\u00f6rdlich vom Tor des Altars war dieses Sinnbild der Eifersucht im Eingangsweg. 6\u00a0Und er sagte weiter zu mir: \u201eMenschensohn, siehst du, welch gro\u00dfe Abscheulichkeiten sie tun, die Dinge, die das Haus Israel hier tut, [um mich] von meinem Heiligtum weit zu entfernen? Und noch wirst du wiederum gro\u00dfe Abscheulichkeiten sehen.\u201c<\/p>\n<p>7\u00a0Demgem\u00e4\u00df f\u00fchrte er mich an den Eingang des Vorhofs, und ich begann zu sehen, und siehe, ein gewisses Loch in der Wand. 8\u00a0Er sprach nun zu mir: \u201eMenschensohn, durchbohre bitte die Wand.\u201c Und ich durchbohrte allm\u00e4hlich die Wand, und siehe, da war ein gewisser Eingang. 9\u00a0Und er sagte ferner zu mir: \u201eGeh hinein, und sieh die schlimmen Abscheulichkeiten, die sie hier tun.\u201c 10\u00a0Da ging ich hinein und begann zu sehen, und siehe, jede Darstellung von Kriechtieren und widerlichen Tieren und alle mistigen G\u00f6tzen des Hauses Israel waren ringsherum in die Wand eingeritzt. 11\u00a0Und siebzig M\u00e4nner von den \u00c4lteren des Hauses Israel mit Jaas\u1ea1nja, dem Sohn Sch\u1ea1phans, der unter ihnen stand, standen vor ihnen, jeder mit seinem R\u00e4ucherfa\u00df in seiner Hand, und der Wohlgeruch der Wolke des R\u00e4ucherwerks stieg empor. 12\u00a0Und er sprach dann zu mir: \u201eHast du gesehen, o Menschensohn, was die \u00c4lteren des Hauses Israel im Finstern tun, jeder in den Innenkammern seines Schaust\u00fccks? Denn sie sagen: \u201aJehova sieht uns nicht. Jehova hat das Land verlassen.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>13\u00a0Und er fuhr fort, zu mir zu sprechen: \u201eDu wirst noch weiter gro\u00dfe Abscheulichkeiten sehen, die sie tun.\u201c 14\u00a0So f\u00fchrte er mich an den Eingang des Tores des Hauses Jehovas, das nach Norden hin ist, und siehe, da sa\u00dfen die Frauen, [die] den [Gott] T\u1ea1mmuz beweinten.<\/p>\n<p>15\u00a0Und er sagte ferner zu mir: \u201eHast du [dies] gesehen, o Menschensohn? Du wirst noch weiter gro\u00dfe Abscheulichkeiten sehen, schlimmer als diese.\u201c 16\u00a0So brachte er mich zum inneren Vorhof des Hauses Jehovas, und siehe, am Eingang des Tempels Jehovas, zwischen der Vorhalle und dem Altar, waren etwa f\u00fcnfundzwanzig M\u00e4nner, mit ihrem R\u00fccken gegen den Tempel Jehovas und ihrem Gesicht gegen Osten, und sie beugten sich gegen Osten nieder, vor der Sonne.<\/p>\n<p>17\u00a0Und er sprach weiter zu mir: \u201eHast du [dies] gesehen, o Menschensohn? Ist es dem Hause Juda eine so leichte Sache, die Abscheulichkeiten zu tun, die sie hier getan haben, da\u00df sie das Land mit Gewalttat f\u00fcllen m\u00fcssen und da\u00df sie mich wieder kr\u00e4nken sollten, und siehe, sie strecken den Sch\u00f6\u00dfling aus an meine Nase? 18\u00a0Und auch ich selbst werde im Grimm handeln. Meinem Auge wird [es] nicht leid tun, noch werde ich Mitleid empfinden. Und sie werden gewi\u00df vor meinen Ohren mit lauter Stimme rufen, aber ich werde sie nicht h\u00f6ren.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 9<\/h3>\n<p>Und dann rief er vor meinen Ohren mit lauter Stimme, indem [er] sprach: \u201eLa\u00dft die herankommen, die ihre Aufmerksamkeit auf die Stadt richten, jeder habe seine Waffe in seiner Hand, um Verderben zu bringen!\u201c<\/p>\n<p>2\u00a0Und siehe, da waren sechs M\u00e4nner, die aus der Richtung des oberen Tores kamen, das nach Norden sieht, jeder mit seiner Waffe zum Zerschlagen in seiner Hand; und da war e\u00a0i\u00a0n Mann mitten unter ihnen, mit Linnen bekleidet, mit dem Tintenfa\u00df eines Sekret\u00e4rs an seinen H\u00fcften, und sie kamen dann herein und stellten sich neben den kupfernen Altar.<\/p>\n<p>3\u00a0Und was die Herrlichkeit des Gottes Israels betrifft, sie wurde \u00fcber den Ch\u1eb9ruben hinweg, \u00fcber denen sie sich befand, emporgehoben zu der Schwelle des Hauses hin, und er begann dem Mann zuzurufen, der mit dem Linnen bekleidet war, an dessen H\u00fcften das Tintenfa\u00df eines Sekret\u00e4rs war. 4\u00a0Und Jehova sprach weiter zu ihm: \u201eGeh mitten durch die Stadt, mitten durch Jerusalem, und du sollst ein Kennzeichen an die Stirn der Menschen anbringen, die seufzen und st\u00f6hnen \u00fcber all die Abscheulichkeiten, die in seiner Mitte getan werden.\u201c<\/p>\n<p>5\u00a0Und zu diesen [anderen] sagte er vor meinen Ohren: \u201eZieht durch die Stadt ihm nach, und schlagt. La\u00dft [es] eurem Auge nicht leid sein, und empfindet kein Mitleid. 6\u00a0Greis, J\u00fcngling und Jungfrau und Kleinkind und Frauen solltet ihr t\u00f6ten \u2014 zum Verderben. Aber irgendeinem Menschen, an dem das Kennzeichen ist, naht euch nicht, und bei meinem Heiligtum solltet ihr anfangen.\u201c So fingen sie bei den alten M\u00e4nnern an, die vor dem Haus waren. 7\u00a0Und er sprach ferner zu ihnen: \u201eVerunreinigt das Haus, und f\u00fcllt die Vorh\u00f6fe mit den Erschlagenen. Geht hinaus!\u201c Und sie gingen hinaus und schlugen in der Stadt.<\/p>\n<p>8\u00a0Und es geschah, w\u00e4hrend sie schlugen und ich \u00fcbrigblieb, da\u00df ich dann auf mein Angesicht fiel und schrie und sagte: \u201eAch, o Souver\u00e4ner Herr Jehova! Bringst du alle \u00dcbriggebliebenen Israels ins Verderben, w\u00e4hrend du deinen Grimm \u00fcber Jerusalem ausgie\u00dft?\u201c<\/p>\n<p>9\u00a0Da sprach er zu mir: \u201eDie Vergehung des Hauses Israel und Juda ist sehr, sehr gro\u00df, und das Land ist mit Blutvergie\u00dfen erf\u00fcllt, und die Stadt ist voll Verkehrtheit; denn sie haben gesagt: \u201aJehova hat das Land verlassen, und Jehova sieht nicht.\u2018 10\u00a0Und auch was mich betrifft, es wird meinem Auge nicht leid tun, noch werde ich Mitleid bekunden. Ihren Weg werde ich gewi\u00df auf ihr eigenes Haupt bringen.\u201c<\/p>\n<p>11\u00a0Und siehe, der mit dem Linnen bekleidete Mann, an dessen H\u00fcften das Tintenfa\u00df war, brachte Bescheid zur\u00fcck, indem [er] sprach: \u201eIch habe getan, wie du mir geboten hast.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 10<\/h3>\n<p>Und ich sah weiter, und siehe, auf der Ausdehnung, die \u00fcber dem Haupt der Ch\u1eb9rube war, war etwas wie Saphirstein, gleich dem Aussehen des Gleichnisses eines Thrones, das \u00fcber ihnen erschien. 2\u00a0Und er sagte dann zu dem mit dem Linnen bekleideten Mann, ja er sprach: \u201eTritt hinein zwischen das R\u00e4derwerk, hinein unterhalb der Ch\u1eb9rube, und f\u00fcll deine beiden hohlen H\u00e4nde mit Feuerkohlen von [der Stelle] zwischen den Ch\u1eb9ruben, und streu [sie] \u00fcber die Stadt!\u201c So trat er vor meinen Augen hinein.<\/p>\n<p>3\u00a0Und die Ch\u1eb9rube standen rechts vom Haus, als der Mann eintrat, und die Wolke erf\u00fcllte den inneren Vorhof. 4\u00a0Und die Herrlichkeit Jehovas begann sich von den Ch\u1eb9ruben zu der Schwelle des Hauses hin zu erheben, und das Haus wurde allm\u00e4hlich mit der Wolke erf\u00fcllt, und der Vorhof selbst war voll von dem Glanz der Herrlichkeit Jehovas. 5\u00a0Und sogar das Rauschen der Fl\u00fcgel der Ch\u1eb9rube lie\u00df sich bis zum \u00e4u\u00dferen Vorhof h\u00f6ren gleich dem Schall [der Stimme] Gottes, des Allm\u00e4chtigen, wenn er redet.<\/p>\n<p>6\u00a0Und es geschah, als er dem mit dem Linnen bekleideten Mann gebot, indem [er] sprach: \u201eNimm Feuer zwischen dem R\u00e4derwerk hervor, zwischen den Ch\u1eb9ruben hervor\u201c, da\u00df er dann hineinging und neben das Rad trat. 7\u00a0Dann streckte der Ch\u1eb9rub seine Hand zwischen den Ch\u1eb9ruben hervor nach dem Feuer, das zwischen den Ch\u1eb9ruben war, und trug und legte [es] in die hohlen H\u00e4nde des mit dem Linnen Bekleideten, der [es] nun nahm und hinausging. 8\u00a0Und da wurde, zu den Ch\u1eb9ruben geh\u00f6rend, die Darstellung einer Hand des Erdenmenschen unter ihren Fl\u00fcgeln sichtbar.<\/p>\n<p>9\u00a0Und ich sah weiter, und siehe, vier R\u00e4der waren neben den Ch\u1eb9ruben, ein Rad neben dem einen Ch\u1eb9rub und ein Rad neben dem anderen Ch\u1eb9rub, und das Aussehen der R\u00e4der war gleich dem Gl\u00fchen eines Chrysol\u1ecbthsteins. 10\u00a0Und was ihr Aussehen betrifft, alle vier waren von einerlei Gleichnis, so wie wenn sich ein Rad inmitten eines Rades bef\u00e4nde. 11\u00a0Wenn sie zu gehen pflegten, gingen sie jeweils nach ihren vier Seiten hin. Sie pflegten die Richtung nicht zu \u00e4ndern, wenn sie gingen, denn nach dem Ort, wohin sich der Kopf zu wenden pflegte, gingen sie jeweils. Sie pflegten die Richtung nicht zu \u00e4ndern, wenn sie gingen. 12\u00a0Und ihr ganzes Fleisch und ihr R\u00fccken und ihre H\u00e4nde und ihre Fl\u00fcgel und die R\u00e4der waren voll Augen ringsum. Alle vier hatten ihre R\u00e4der. 13\u00a0Was die R\u00e4der betrifft, so wurde ihnen vor meinen Ohren zugerufen: \u201eO R\u00e4derwerk!\u201c<\/p>\n<p>14\u00a0Und [jeder] hatte vier Gesichter. Das erste Gesicht war das Gesicht des Ch\u1eb9rubs, und das zweite Gesicht war das Gesicht des Erdenmenschen, und das dritte war das Gesicht eines L\u00f6wen, und das vierte war das Gesicht eines Adlers.<\/p>\n<p>15\u00a0Und die Ch\u1eb9rube hoben sich stets empor \u2014 es war das[selbe] lebende Gesch\u00f6pf, das ich am Strom K\u1eb9bar gesehen hatte \u2014, 16\u00a0und wenn die Ch\u1eb9rube gingen, so gingen jeweils die R\u00e4der neben ihnen; und wenn die Ch\u1eb9rube ihre Fl\u00fcgel erhoben, um hoch \u00fcber der Erde zu sein, pflegten die R\u00e4der, auch sie selbst, nicht die Richtung zu \u00e4ndern von ihrer Seite weg. 17\u00a0Wenn diese stehenblieben, pflegten sie stehenzubleiben; und wenn diese sich emporhoben, so hoben sie sich mit ihnen jeweils empor, denn der Geist des lebenden Gesch\u00f6pfes war in ihnen.<\/p>\n<p>18\u00a0Und die Herrlichkeit Jehovas zog dann von [der Stelle] \u00fcber der Schwelle des Hauses aus und blieb \u00fcber den Ch\u1eb9ruben stehen. 19\u00a0Und die Ch\u1eb9rube erhoben nun ihre Fl\u00fcgel und hoben sich vor meinen Augen von der Erde empor. Als sie auszogen, waren auch die R\u00e4der dicht neben ihnen; und sie begannen sich an den \u00f6stlichen Eingang des Tores des Hauses Jehovas zu stellen, und die Herrlichkeit des Gottes Israels war von oben her \u00fcber ihnen.<\/p>\n<p>20\u00a0Dies ist das lebende Gesch\u00f6pf, das ich unter dem Gott Israels am Strom K\u1eb9bar gesehen hatte, so da\u00df ich erkannte, da\u00df es Ch\u1eb9rube waren. 21\u00a0Was die vier betrifft, [jeder] hatte vier Gesichter, und [jeder] hatte vier Fl\u00fcgel, und das Gleichnis der H\u00e4nde des Erdenmenschen war unter ihren Fl\u00fcgeln. 22\u00a0Und was das Gleichnis ihrer Gesichter betrifft, so waren es die Gesichter, deren Erscheinung ich am Strom K\u1eb9bar gesehen hatte, ebendieselben. Sie gingen ein jeder stets geradeaus.<\/p>\n<h3>Kapitel 11<\/h3>\n<p>Und ein Geist ging daran, mich emporzuheben und mich zum \u00f6stlichen Tor des Hauses Jehovas zu bringen, das nach Osten sieht, und siehe, am Eingang des Tores waren f\u00fcnfundzwanzig M\u00e4nner, und ich bekam mitten unter ihnen Jaas\u1ea1nja, den Sohn \u1ea0surs, und Pel\u1ea1tja, den Sohn Ben\u1ea1jas, F\u00fcrsten des Volkes, zu sehen. 2\u00a0Dann sprach er zu mir: \u201eMenschensohn, dies sind die M\u00e4nner, die auf Sch\u00e4dliches sinnen und gegen diese Stadt schlechten Rat erteilen, 3\u00a0die sagen: \u201aSteht das Bauen von H\u00e4usern nicht nahe bevor? Sie ist der Kochtopf mit weiter \u00d6ffnung, und wir sind das Fleisch.\u2018<\/p>\n<p>4\u00a0Darum prophezeie gegen sie. Prophezeie, o Menschensohn.\u201c<\/p>\n<p>5\u00a0Dann fiel der Geist Jehovas auf mich, und er sagte weiter zu mir: \u201eSprich: \u201aDies ist, was Jehova gesprochen hat: \u201eIhr habt das Richtige gesagt, o Haus Israel; und was die Dinge betrifft, die in eurem Geist aufkommen, ich selbst habe es gewu\u00dft. 6\u00a0Ihr habt eure Erschlagenen in dieser Stadt zahlreich werden lassen, und ihr habt ihre Stra\u00dfen mit den Erschlagenen gef\u00fcllt.\u201c\u00a0\u2018\u00a0\u201c 7\u00a0\u201eDies ist daher, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesprochen hat: \u201aWas eure Erschlagenen betrifft, die ihr in ihrer Mitte hingelegt habt, sie sind das Fleisch, und sie ist der Kochtopf mit weiter \u00d6ffnung; und euch selbst wird man aus ihrer Mitte herausf\u00fchren.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>8\u00a0\u201e\u00a0,Ein Schwert habt ihr gef\u00fcrchtet, und ein Schwert werde ich \u00fcber euch bringen\u2018 ist der Ausspruch des Souver\u00e4nen Herrn Jehova. 9\u00a0\u201aUnd ich werde euch bestimmt herausf\u00fchren aus ihrer Mitte und euch in die Hand Fremder geben und an euch Taten des Gerichts vollziehen. 10\u00a0Durch das Schwert werdet ihr fallen. An der Grenze Israels werde ich euch richten; und ihr werdet erkennen m\u00fcssen, da\u00df ich Jehova bin. 11\u00a0Sie selbst wird sich f\u00fcr euch nicht als Kochtopf mit weiter \u00d6ffnung erweisen, und ihr eurerseits werdet euch nicht als Fleisch in ihrer Mitte erweisen. An der Grenze Israels werde ich euch richten, 12\u00a0und ihr werdet erkennen m\u00fcssen, da\u00df ich Jehova bin, weil ihr nicht in meinen Bestimmungen wandeltet und ihr meine Rechte nicht tatet, sondern nach den Rechten der Nationen, die rings um euch her sind, habt ihr getan.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>13\u00a0Und es geschah, sobald ich prophezeite, da\u00df Pel\u1ea1tja selbst, der Sohn Ben\u1ea1jas, starb, und ich fiel dann auf mein Angesicht und rief mit lauter Stimme und sprach: \u201eAch, o Souver\u00e4ner Herr Jehova! Ist es eine Ausrottung, die du an den \u00dcbriggebliebenen von Israel vollstreckst?\u201c<\/p>\n<p>14\u00a0Und das Wort Jehovas erging weiter an mich und lautete: 15\u00a0\u201eMenschensohn, was deine Br\u00fcder betrifft, deine Br\u00fcder, die M\u00e4nner, die sich mit deinem R\u00fcckkaufsrecht befassen, und das ganze Haus Israel, sie alle sind es, zu denen die Bewohner Jerusalems gesagt haben: \u201aBegebt euch weit weg von Jehova. Uns geh\u00f6rt es; das Land ist [uns] zum Besitz gegeben worden\u2018; 16\u00a0darum sprich: \u201aDies ist, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesagt hat: \u201eObwohl ich sie weit entfernt habe unter die Nationen und obwohl ich sie zerstreut habe unter die L\u00e4nder, werde ich ihnen doch eine kleine Weile zum Heiligtum werden inmitten der L\u00e4nder, wohin sie gekommen sind.\u201c\u00a0\u2018<\/p>\n<p>17\u00a0Darum sprich: \u201aDies ist, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesagt hat: \u201eIch will euch auch zusammenbringen aus den V\u00f6lkern und euch sammeln aus den L\u00e4ndern, wohin ihr zerstreut worden seid, und ich will euch den Boden Israels geben. 18\u00a0Und sie werden gewi\u00df dahin kommen und all seine abscheulichen Dinge und all seine Abscheulichkeiten daraus entfernen. 19\u00a0Und ich will ihnen e\u00a0i\u00a0n Herz geben, und einen neuen Geist werde ich in ihr Inneres legen; und ich werde bestimmt das Herz von Stein aus ihrem Fleisch entfernen und ihnen ein Herz von Fleisch geben, 20\u00a0damit sie in meinen eigenen Satzungen wandeln und sich an meine eigenen richterlichen Entscheidungen halten und sie tats\u00e4chlich ausf\u00fchren; und sie k\u00f6nnen wirklich mein Volk werden, und ich selbst werde ihr Gott werden.\u201c\u00a0\u2018<\/p>\n<p>21\u00a0\u201a\u00a0\u201eWas aber diejenigen betrifft, deren Herz ihren abscheulichen Dingen und ihren Abscheulichkeiten nachgeht, auf ihr Haupt werde ich gewi\u00df ihren eigenen Weg bringen\u201c ist der Ausspruch des Souver\u00e4nen Herrn Jehova.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>22\u00a0Und die Ch\u1eb9rube erhoben nun ihre Fl\u00fcgel, und die R\u00e4der waren dicht bei ihnen, und die Herrlichkeit des Gottes Israels war von oben her \u00fcber ihnen. 23\u00a0Und die Herrlichkeit Jehovas erhob sich dann \u00fcber der Mitte der Stadt und blieb \u00fcber dem Berg stehen, der \u00f6stlich von der Stadt ist. 24\u00a0Und ein Geist selbst hob mich empor und brachte mich schlie\u00dflich in der Vision durch den Geist Gottes nach Chald\u00e4\u0323a zu den ins Exil Weggef\u00fchrten; und die Vision, die ich gesehen hatte, hob sich dann von mir hinweg. 25\u00a0Und ich begann zu den ins Exil Weggef\u00fchrten alle Dinge Jehovas zu reden, die er mich hatte sehen lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 8 Und es geschah im sechsten Jahr, im sechsten [Monat], am f\u00fcnften Tag des Monats, da\u00df ich in meinem Haus sa\u00df und die \u00e4lteren M\u00e4nner von Juda vor mir sa\u00dfen, als dort die Hand des Souver\u00e4nen Herrn Jehova auf mich fiel. 2\u00a0Und ich begann zu sehen, und siehe, etwas \u00c4hnliches wie das Aussehen von [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[468,2],"tags":[],"class_list":["post-1162","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hesekiel","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1162","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1162"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1162\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1163,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1162\/revisions\/1163"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1162"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1162"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1162"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}