
{"id":1099,"date":"2009-08-20T00:01:17","date_gmt":"2009-08-19T23:01:17","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1099"},"modified":"2009-08-14T18:37:44","modified_gmt":"2009-08-14T17:37:44","slug":"jeremia-50-52","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1099","title":{"rendered":"Jeremia 50 &#8211; 52"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 50<\/h3>\n<p>Das Wort, das Jehova durch Jeremia, den Propheten, \u00fcber Babylon, \u00fcber das Land der Chald\u00e4\u0323er, redete: 2\u00a0\u201eTeilt [es] mit unter den Nationen und verk\u00fcndigt [es]. Und erhebt ein Signal; verk\u00fcndigt [es]. Verhehlt nichts. Sprecht: \u201aBabylon ist eingenommen worden. Bel ist zuschanden geworden. M\u1eb9rodach ist erschrocken. Ihre Bilder sind zuschanden geworden. Ihre mistigen G\u00f6tzen sind erschrocken.\u2018 3\u00a0Denn eine Nation ist gegen sie herangekommen aus dem Norden. Es ist die, die ihr Land zum Gegenstand des Entsetzens macht, so da\u00df sich niemand vorfindet, der darin wohnt. Sowohl Mensch als Haustier haben die Flucht ergriffen. Sie sind weggezogen.\u201c<\/p>\n<p>4\u00a0\u201eIn jenen Tagen und zu jener Zeit\u201c, ist der Ausspruch Jehovas, \u201ewerden die S\u00f6hne Israels kommen, sie und die S\u00f6hne Judas zusammen. Sie werden wandeln, unter Weinen wandeln, und sie werden Jehova, ihren Gott, suchen. 5\u00a0Nach Zion werden sie fortgesetzt den Weg erfragen, dorthin ihr Angesicht richten [und sagen]: \u201aKommt, und schlie\u00dfen wir uns Jehova an in einem auf unabsehbare Zeit dauernden Bund, der nicht vergessen werden wird.\u2018 6\u00a0Eine Herde umkommender Gesch\u00f6pfe ist mein Volk geworden. Ihre eigenen Hirten haben sie umherirren lassen. Auf die Berge haben sie sie weggef\u00fchrt. Von Berg zu H\u00fcgel sind sie gegangen. Sie haben ihren Ruheort vergessen. 7\u00a0Alle, die sie fanden, haben sie aufgefressen, und ihre eigenen Widersacher haben gesagt: \u201aWir werden uns nicht schuldig machen zufolge der Tatsache, da\u00df sie gegen Jehova ges\u00fcndigt haben, den Aufenthaltsort der Gerechtigkeit und die Hoffnung ihrer Vorv\u00e4ter, Jehova.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>8\u00a0\u201eFl\u00fcchtet aus der Mitte Babylons, und zieht aus, ja aus dem Land der Chald\u00e4\u0323er, und werdet wie die Leittiere vor der Herde her. 9\u00a0Denn seht, ich erwecke und f\u00fchre gegen Babylon eine Versammlung gro\u00dfer Nationen aus dem Land des Nordens herauf, und sie werden sich gewi\u00df gegen sie aufstellen. Von dort wird sie eingenommen werden. Jemandes Pfeile sind wie die eines starken Mannes, der den Raub von Kindern verursacht, der nicht ohne Ergebnisse zur\u00fcckkehrt. 10\u00a0Und Chald\u00e4\u0323a soll zur Beute werden. Alle, die es erbeuten, werden sich s\u00e4ttigen\u201c ist der Ausspruch Jehovas.<\/p>\n<p>11\u00a0\u201eDenn ihr freutet euch fortw\u00e4hrend, denn ihr frohlocktet st\u00e4ndig, als [ihr] mein eigenes Erbe pl\u00fcndertet. Denn ihr stampftet unabl\u00e4ssig wie eine F\u00e4rse in zartem Gras, und ihr wiehertet unaufh\u00f6rlich wie Hengste. 12\u00a0Eure Mutter ist sehr besch\u00e4mt worden. Sie, die euch geboren hat, ist entt\u00e4uscht worden. Siehe! Sie ist die unwichtigste der Nationen, eine wasserlose Wildnis und eine W\u00fcstenebene. 13\u00a0Wegen des heftigen Zornes Jehovas wird sie\u00a0nicht bewohnt werden, und sie soll eine w\u00fcste Ein\u00f6de werden insgesamt. Was irgend jemand betrifft, der an Babylon\u00a0vor\u00fcberzieht, er wird entsetzt hinstarren und wegen all ihrer Plagen pfeifen.<\/p>\n<p>14\u00a0Stellt euch auf jeder Seite gegen Babylon auf, ihr alle, die ihr den Bogen tretet. Schie\u00dft auf sie. Spart keinen Pfeil, denn gegen Jehova hat sie ges\u00fcndigt. 15\u00a0Erhebt ein Kriegsgeschrei gegen sie auf jeder Seite. Sie hat ihre Hand gegeben. Ihre S\u00e4ulen sind gefallen. Ihre Mauern sind niedergerissen worden. Denn es ist die Rache Jehovas. R\u00e4cht euch an ihr. So, wie sie getan hat, tut ihr. 16\u00a0Tilgt den S\u00e4mann von Babylon weg und den, der die Sichel handhabt in der Zeit der Ernte. Wegen des gewaltt\u00e4tigen Schwertes werden sie sich ein jeder seinem eigenen Volk zuwenden, und sie werden ein jeder in sein eigenes Land fliehen.<\/p>\n<p>17\u00a0Israel ist ein versprengtes Schaf. L\u00f6wen haben [es] versprengt. Im ersten Fall hat der K\u00f6nig von Assyrien es verzehrt, und in diesem letzteren Fall hat Nebukadr\u1eb9zar, der K\u00f6nig von Babylon, an seinen Knochen genagt. 18\u00a0Dies ist daher, was Jehova der Heerscharen, der Gott Israels, gesprochen hat: \u201aSiehe, ich wende dem K\u00f6nig von Babylon und seinem Land meine Aufmerksamkeit in derselben Weise zu, wie ich dem K\u00f6nig von Assyrien meine Aufmerksamkeit zuwandte. 19\u00a0Und ich will Israel zu seinem Weidegrund zur\u00fcckf\u00fchren, und es wird gewi\u00df den K\u1ea1rmel und B\u1ea1schan beweiden; und in der Berggegend von \u1eb8phraim und von G\u1ecblead wird seine Seele ges\u00e4ttigt werden.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>20\u00a0\u201eUnd in jenen Tagen und zu jener Zeit\u201c, ist der Ausspruch Jehovas, \u201ewird man die Vergehung Israels suchen, aber sie wird nicht dasein, und die S\u00fcnden Judas, und sie werden nicht gefunden werden; denn ich werde denen vergeben, die ich \u00fcbrigbleiben lasse.\u201c<\/p>\n<p>21\u00a0\u201eGegen das Land Merath\u1ea1jim \u2014 komm herauf gegen dasselbe und gegen die Bewohner von P\u1eb9kod. Gemetzel und ein Preisgeben zur Vernichtung sei dicht hinter ihnen her\u201c, ist der Ausspruch Jehovas, \u201eund tu gem\u00e4\u00df allem, was ich dir geboten habe. 22\u00a0Kriegsl\u00e4rm ist im Land und ein gro\u00dfer Zusammenbruch. 23\u00a0O wie der Schmiedehammer der ganzen Erde abgehauen worden ist und zerbrochen wird! O wie Babylon zum blo\u00dfen Gegenstand des Entsetzens unter den Nationen geworden ist! 24\u00a0Ich habe dir eine Schlinge gelegt, und du bist auch gefangen worden, o Babylon, und du selbst wu\u00dftest [es] nicht. Du wurdest gefunden und auch ergriffen, denn gegen Jehova hast du dich erregt.<\/p>\n<p>25\u00a0Jehova hat sein Vorratshaus ge\u00f6ffnet, und er bringt die Waffen seiner Strafank\u00fcndigung hervor. Denn da ist ein Werk, das der Souver\u00e4ne Herr, Jehova der Heerscharen, im Land der Chald\u00e4\u0323er hat. 26\u00a0Kommt zu ihr herein aus der fernsten Gegend. \u00d6ffnet ihre Speicher. Sch\u00fcttet sie auf so wie die, die [Korn] aufh\u00e4ufen, und weiht sie der Vernichtung. M\u00f6ge sie schlie\u00dflich keine \u00dcbriggebliebenen haben. 27\u00a0Metzelt all ihre jungen Stiere hin. Sie sollen zur Schlachtung hinabziehen. Wehe ihnen, denn ihr Tag ist gekommen, die Zeit, da die Aufmerksamkeit auf sie gerichtet wird!<\/p>\n<p>28\u00a0Da ist der Laut der Fliehenden und der aus dem Land Babylon Entrinnenden, um in Zion die Rache Jehovas, unseres Gottes, zu verk\u00fcnden, die Rache f\u00fcr seinen Tempel.<\/p>\n<p>29\u00a0Bietet Bogensch\u00fctzen auf gegen Babylon, alle, die den Bogen treten. Belagert sie ringsherum. M\u00f6ge es sich erweisen, da\u00df es keine Entronnenen gibt. Zahlt ihr gem\u00e4\u00df ihrem Tun zur\u00fcck. Gem\u00e4\u00df allem, was sie getan hat, so tut ihr. Denn gegen Jehova hat sie vermessen gehandelt, gegen den Heiligen Israels. 30\u00a0Darum werden ihre jungen M\u00e4nner auf ihren \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen fallen, und sogar alle ihre Kriegsleute werden an jenem Tag zum Schweigen gebracht\u201c ist der Ausspruch Jehovas.<\/p>\n<p>31\u00a0\u201eSiehe! Ich bin gegen dich, o \u201aVermessenheit\u2018\u00a0\u201c, ist der Ausspruch des Souver\u00e4nen Herrn, Jehovas der Heerscharen, \u201edenn dein Tag mu\u00df kommen, die Zeit, in der ich die Aufmerksamkeit auf dich richten mu\u00df. 32\u00a0Und [die] \u201aVermessenheit\u2018 wird bestimmt straucheln und fallen, und sie wird niemand haben, der sie aufrichten wird. Und ich will ein Feuer anz\u00fcnden in ihren St\u00e4dten, und es soll ihre ganze Umgebung verzehren.\u201c<\/p>\n<p>33\u00a0Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesprochen hat: \u201eDie S\u00f6hne Israels und die S\u00f6hne Judas werden zusammen bedr\u00fcckt, und alle, die sie gefangennahmen, haben sie festgehalten. Sie haben sich geweigert, sie gehen zu lassen. 34\u00a0Ihr R\u00fcckk\u00e4ufer ist stark, Jehova der Heerscharen ist sein Name. Ganz bestimmt wird er ihren Rechtsfall f\u00fchren, damit er dem Land wirklich Ruhe gibt und die Bewohner von Babylon in Erregung versetzt.\u201c<\/p>\n<p>35\u00a0\u201eEin Schwert ist gegen die Chald\u00e4\u0323er\u201c, ist der Ausspruch Jehovas, \u201eund gegen die Bewohner von Babylon und gegen ihre F\u00fcrsten und gegen ihre Weisen. 36\u00a0Ein Schwert ist gegen die eitlen Schw\u00e4tzer, und sie werden gewi\u00df t\u00f6richt handeln. Ein Schwert ist gegen ihre starken M\u00e4nner, und sie werden tats\u00e4chlich erschrecken. 37\u00a0Ein Schwert ist gegen ihre Rosse und gegen ihre Kriegswagen und gegen alles Mischvolk, das in ihrer Mitte ist, und sie werden bestimmt zu Frauen werden. Ein Schwert ist gegen ihre Sch\u00e4tze, und sie werden tats\u00e4chlich gepl\u00fcndert werden. 38\u00a0Verheerung ist \u00fcber ihren Wassern, und sie sollen ausgetrocknet werden. Denn es ist ein Land der gehauenen Bilder, und wegen [ihrer] schreckenerregenden Visionen handeln sie fortw\u00e4hrend unsinnig. 39\u00a0Daher werden die, die st\u00e4ndig wasserlose Gegenden aufsuchen, bei den heulenden Tieren wohnen, und Strau\u00dfe sollen darin wohnen; und man wird nie mehr darin wohnen, noch wird sie Generation um Generation [dort] verweilen.\u201c<\/p>\n<p>40\u00a0\u201eSo wie bei der Umkehrung S\u1ecddoms und Gom\u1ecdrras und ihrer Nachbar[st\u00e4dte] durch Gott\u201c, ist der Ausspruch Jehovas, \u201ewird dort kein Mensch wohnen, noch wird der Menschensohn darin als Fremdling weilen.<\/p>\n<p>41\u00a0Siehe! Ein Volk kommt von Norden herbei; und eine gro\u00dfe Nation und gro\u00dfe K\u00f6nige selbst werden von den entlegensten Teilen der Erde her erweckt werden. 42\u00a0Bogen und Wurfspie\u00df handhaben sie. Sie sind grausam und werden keine Barmherzigkeit erweisen. Ihr Ger\u00e4usch ist wie das Meer, das ungest\u00fcm ist, und auf Rossen werden sie reiten; aufgestellt zum Krieg wie e\u00a0i\u00a0n Mann gegen dich, o Tochter Babylon.<\/p>\n<p>43\u00a0Der K\u00f6nig von Babylon hat den Bericht \u00fcber sie geh\u00f6rt, und seine H\u00e4nde sind schlaff geworden. Da ist Bedr\u00e4ngnis! Heftige Schmerzen haben ihn ergriffen so wie eine Geb\u00e4rende.<\/p>\n<p>44\u00a0Siehe! Wie ein L\u00f6we wird jemand aus den stolzen [Dickichten] entlang dem Jordan zu dem dauerhaften Aufenthaltsort heraufkommen, aber in einem Augenblick werde ich sie davon wegeilen lassen. Und den, der erw\u00e4hlt ist, werde ich dar\u00fcber einsetzen. Denn wer ist mir gleich, und wer wird mich herausfordern, und wer nun ist der Hirte, der vor mir bestehen kann? 45\u00a0Darum h\u00f6rt den Beschlu\u00df Jehovas, den er gegen Babylon gefa\u00dft hat, und seine Gedanken, die er gegen das Land der Chald\u00e4\u0323er ausgedacht hat. Sicherlich werden die Kleinen der Herde umhergeschleppt werden. Sicherlich wird er ihretwegen ihren Aufenthaltsort \u00f6de werden lassen. 46\u00a0Bei dem Schall, [wenn] Babylon ergriffen worden ist, wird die Erde gewi\u00df zum Erbeben gebracht werden, und ein Geschrei wird unter den Nationen geh\u00f6rt werden.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 51<\/h3>\n<p>Dies ist, was Jehova gesprochen hat: \u201eSiehe, ich erwecke gegen Babylon und gegen die Bewohner von Leb-Kamai einen verderblichen Wind; 2\u00a0und ich will nach Babylon Worfler senden, die sie bestimmt worfeln und die ihr Land ausleeren werden; denn es wird sich tats\u00e4chlich erweisen, da\u00df sie am Tag des Ungl\u00fccks auf allen Seiten gegen sie sind.<\/p>\n<p>3\u00a0Wer seinen Bogen tritt, trete nicht. Und niemand erhebe sich in seinem Panzerhemd.<\/p>\n<p>Und erweist ihren jungen M\u00e4nnern kein Mitleid. Weiht ihr ganzes Heer der Vernichtung. 4\u00a0Und sie sollen erschlagen fallen im Land der Chald\u00e4\u0323er und durchbohrt auf ihren Stra\u00dfen.<\/p>\n<p>5\u00a0Denn Israel und Juda sind nicht verwitwet gelassen von ihrem Gott, von Jehova der Heerscharen. Denn das Land jener ist vom Standpunkt des Heiligen Israels aus voll von Schuld gewesen.<\/p>\n<p>6\u00a0Flieht aus der Mitte Babylons, und sorgt ein jeder f\u00fcr das Entrinnen seiner eigenen Seele. La\u00dft nicht [zu], da\u00df ihr leblos werdet durch ihre Vergehung. Denn es ist die Zeit der Rache, die Jehova geh\u00f6rt. Es gibt eine Handlungsweise, die er ihr heimzahlt. 7\u00a0Babylon ist ein goldener Becher in der Hand Jehovas gewesen, sie macht die ganze Erde trunken. Von ihrem Wein haben die Nationen getrunken. Darum handeln die Nationen fortw\u00e4hrend unsinnig. 8\u00a0Pl\u00f6tzlich ist Babylon gefallen, so da\u00df sie zerbrochen ist. Heult \u00fcber sie. Holt Balsam f\u00fcr ihren Schmerz. Vielleicht kann sie geheilt werden.\u201c<\/p>\n<p>9\u00a0\u201eWir wollten Babylon heilen, aber sie ist nicht geheilt worden. Verla\u00dft sie, und la\u00dft uns ein jeder in sein eigenes Land gehen. Denn bis an die Himmel hat ihr Gericht gereicht, und bis zu den Wolkenhimmeln ist es erhoben worden. 10\u00a0Jehova hat Taten der Gerechtigkeit f\u00fcr uns hervorgebracht. Kommt, und la\u00dft uns doch in Zion das Werk Jehovas, unseres Gottes, erz\u00e4hlen.\u201c<\/p>\n<p>11\u00a0\u201ePoliert die Pfeile. F\u00fcllt die Rundschilde. Jehova hat den Geist der K\u00f6nige der Meder erweckt, denn gegen Babylon ist sein Gedanke [gerichtet], um sie zu verderben. Denn es ist die Rache Jehovas, die Rache f\u00fcr seinen Tempel. 12\u00a0Gegen die Mauern von Babylon erhebt ein Signal. Verst\u00e4rkt die Wache. Stellt die W\u00e4chter auf. Macht die im Hinterhalt Liegenden bereit. Denn so hat Jehova den Gedanken gefa\u00dft, und so wird er auch bestimmt tun, was er gegen die Bewohner von Babylon geredet hat.\u201c<\/p>\n<p>13\u00a0\u201eO die du an gro\u00dfen Wassern weilst, reich an Sch\u00e4tzen, dein Ende ist gekommen, das Ma\u00df deiner Gewinnmacherei. 14\u00a0Jehova der Heerscharen hat bei seiner eigenen Seele geschworen: \u201aIch will dich mit Menschen f\u00fcllen, den Heuschrecken gleich, und sie werden gewi\u00df einen\u00a0Jauchzer \u00fcber dich anstimmen.\u2018 15\u00a0Er ist es, der die Erde durch seine Kraft gemacht hat, der das ertragf\u00e4hige Land durch seine Weisheit fest gegr\u00fcndet und der durch seinen Verstand die Himmel ausgespannt hat. 16\u00a0Bei [seiner] Stimme gibt es durch ihn ein Get\u00f6se von Wassern in den Himmeln, und er l\u00e4\u00dft D\u00fcnste aufsteigen vom \u00e4u\u00dfersten Ende der Erde. Er hat sogar Schleusen f\u00fcr den Regen gemacht, und er bringt den Wind aus seinen Vorratsh\u00e4usern hervor. 17\u00a0Jeder Mensch hat sich so vernunftlos benommen, als h\u00e4tte er keine Erkenntnis. Jeder Metallbearbeiter wird besch\u00e4mt werden wegen des gehauenen Bildes; denn sein gegossenes Bild ist Falschheit, und es ist kein Geist in ihnen. 18\u00a0Sie sind Nichtigkeit, ein Spottwerk. Zu der Zeit, da die Aufmerksamkeit auf sie gerichtet wird, werden sie zugrunde gehen.<\/p>\n<p>19\u00a0Jakobs ANTEIL ist nicht wie diese Dinge, denn er ist der Bildner von allem, auch des Stabes seines Erbes. Jehova der Heerscharen ist sein Name.<\/p>\n<p>20\u00a0Du bist mir eine Keule, wie Kriegswaffen, und durch dich werde ich bestimmt Nationen zerschmettern, und durch dich will ich K\u00f6nigreiche verderben. 21\u00a0Und durch dich will ich das Ro\u00df und seinen Reiter zerschmettern, und durch dich will ich den Kriegswagen und seinen Fahrer zerschmettern. 22\u00a0Und durch dich will ich Mann und Frau zerschmettern, und durch dich will ich Greis und Knabe zerschmettern, und durch dich will ich J\u00fcngling und Jungfrau  zerschmettern. 23\u00a0Und durch dich will ich den Hirten und seine Herde zerschmettern, und durch dich will ich den Landwirt und sein Gespann zerschmettern, und durch dich will ich Statthalter und bevollm\u00e4chtigte Vorsteher zerschmettern. 24\u00a0Und ich will Babylon und allen Bewohnern Chald\u00e4\u0323as all ihr B\u00f6ses heimzahlen, das sie in Zion vor euren Augen begangen haben\u201c ist der Ausspruch Jehovas.<\/p>\n<p>25\u00a0\u201eSiehe, ich bin gegen dich, o Berg des Verderbens\u201c, ist der Ausspruch Jehovas, \u201edu Verderber der ganzen Erde; und ich will meine Hand gegen dich ausstrecken und dich von den zerkl\u00fcfteten Felsen wegrollen und dich zu einem ausgebrannten Berg machen.\u201c<\/p>\n<p>26\u00a0\u201eUnd man wird aus dir weder einen Stein f\u00fcr eine Ecke noch einen Stein f\u00fcr Grundfesten holen, denn zu w\u00fcsten Ein\u00f6den auf unabsehbare Zeit wirst du werden\u201c ist der Ausspruch Jehovas.<\/p>\n<p>27\u00a0\u201eErhebt ein Signal im Land. Blast das Horn unter den Nationen. Heiligt gegen sie die Nationen. Bietet gegen sie die K\u00f6nigreiche von \u1ea0rarat, M\u1ecbnni und \u1ea0schkenas auf. Bestellt gegen sie einen Aushebungsbeamten. La\u00dft die Pferde heraufkommen gleich borstigen Heuschrecken. 28\u00a0Heiligt die Nationen gegen sie, die K\u00f6nige von M\u1eb9dien, seine Statthalter und alle seine bevollm\u00e4chtigten Vorsteher und das ganze Land der Herrschaft eines jeden. 29\u00a0Und die Erde m\u00f6ge beben und sich winden vor Schmerz, denn gegen Babylon haben sich die Gedanken Jehovas erhoben, um das Land Babylon zum Gegenstand des Entsetzens zu machen, ohne Bewohner.<\/p>\n<p>30\u00a0Die starken M\u00e4nner Babylons haben aufgeh\u00f6rt zu k\u00e4mpfen. Sie sind an den festen Orten sitzen geblieben. Ihre Kraft ist ausgetrocknet. Sie sind zu Frauen geworden. Ihre Wohnsitze sind in Brand gesetzt worden. Ihre Riegel sind zerbrochen.<\/p>\n<p>31\u00a0Ein L\u00e4ufer l\u00e4uft einem anderen L\u00e4ufer entgegen und ein Berichterstatter einem anderen Berichterstatter, um dem K\u00f6nig von Babylon zu berichten, da\u00df seine Stadt an jedem Ende eingenommen worden ist 32\u00a0und da\u00df selbst die Furten besetzt sind und man die Papyrusboote mit Feuer verbrannt hat und die Kriegsleute selbst in Best\u00fcrzung geraten sind.\u201c<\/p>\n<p>33\u00a0Denn dies ist, was Jehova der Heerscharen, der Gott Israels, gesprochen hat: \u201eDie Tochter Babylon ist wie eine Dreschtenne. Es ist die Zeit, sie festzutreten. Noch eine kleine Weile, und die Zeit der Ernte wird f\u00fcr sie kommen.\u201c<\/p>\n<p>34\u00a0\u201eNebukadr\u1eb9zar, der K\u00f6nig von Babylon, hat mich gefressen; er hat mich in Verwirrung gebracht. Er hat mich als leeres Gef\u00e4\u00df hingestellt. Er hat mich verschlungen wie eine gro\u00dfe Schlange; er hat seinen Leib mit meinen lieblichen Dingen angef\u00fcllt. Er hat mich fortgesp\u00fclt. 35\u00a0\u201aDie an mir und meinem Organismus ver\u00fcbte Gewalttat komme \u00fcber Babylon!\u2018 wird die Bewohnerin Zions sagen. \u201aUnd mein Blut sei auf den Bewohnern Chald\u00e4\u0323as!\u2018 wird Jerusalem sprechen.\u201c<\/p>\n<p>36\u00a0Dies ist daher, was Jehova gesprochen hat: \u201eSiehe, ich f\u00fchre deinen Rechtsfall, und ich werde gewi\u00df Rache\u00a0f\u00fcr dich vollziehen. Und ich will ihr\u00a0Meer austrocknen, und ich will ihre Brunnen vertrocknen lassen. 37\u00a0Und Babylon soll zu Steinhaufen werden, zum Lager von Schakalen, zum Gegenstand des Entsetzens und zu etwas, was man auspfeift, ohne Bewohner. 38\u00a0Allesamt werden sie br\u00fcllen so wie m\u00e4hnige junge L\u00f6wen. Sie werden sicherlich knurren wie die Jungen von L\u00f6wen.\u201c<\/p>\n<p>39\u00a0\u201eWenn sie erhitzt sind, werde ich ihre Festm\u00e4hler herrichten, und ich will sie trunken machen, da\u00df sie frohlocken; und sie sollen einen auf unabsehbare Zeit dauernden Schlaf schlafen, aus dem sie nicht [mehr] erwachen werden\u201c ist der Ausspruch Jehovas. 40\u00a0\u201eIch werde sie wie m\u00e4nnliche Schafe zur Schlachtung hinabf\u00fchren, wie Widder samt den Ziegenb\u00f6cken.\u201c<\/p>\n<p>41\u00a0\u201eO wie ist Sch\u1eb9schach erobert worden, und wie wird der \u201aLobpreis\u2018 der ganzen Erde eingenommen! Wie ist Babylon zum blo\u00dfen Gegenstand des Entsetzens unter den Nationen geworden! 42\u00a0Das Meer ist sogar \u00fcber Babylon heraufgekommen. Von der Menge seiner Wellen ist sie bedeckt worden. 43\u00a0Ihre St\u00e4dte sind ein Gegenstand des Entsetzens geworden, ein wasserloses Land und eine W\u00fcstenebene. Kein Mensch wird darin wie [in] einem Land wohnen, und kein Menschensohn wird durch sie ziehen. 44\u00a0Und ich will meine Aufmerksamkeit Bel in Babylon zuwenden, und ich will aus seinem Mund hervorbringen, was er verschlungen hat. Und die Nationen werden nicht mehr zu ihm str\u00f6men. Auch soll selbst die Mauer Babylons fallen.<\/p>\n<p>45\u00a0Geht aus ihrer Mitte hinaus, mein Volk, und jeder sorge f\u00fcr das Entrinnen seiner Seele vor der Zornglut Jehovas. 46\u00a0Oder andernfalls wird euer Herz verzagen, und ihr werdet in Furcht geraten wegen des Berichts, der im Land geh\u00f6rt werden soll. Und in einem Jahr wird der Bericht tats\u00e4chlich kommen, und nachher wird es in einem anderen Jahr den Bericht und Gewalttat\u00a0geben auf der Erde und Herrscher gegen Herrscher. 47\u00a0Darum siehe, es\u00a0kommen Tage, da ich meine Aufmerksamkeit den gehauenen Bildern Babylons zuwenden will; und ihr gesamtes eigenes Land wird besch\u00e4mt werden, und alle ihre eigenen Erschlagenen werden in ihrer Mitte fallen.<\/p>\n<p>48\u00a0Und \u00fcber Babylon werden Himmel und Erde und alles, was darin ist, gewi\u00df jubeln, denn aus dem Norden werden die Verheerer zu ihr kommen\u201c ist der Ausspruch Jehovas. 49\u00a0\u201eNicht nur war Babylon die Ursache, da\u00df die Erschlagenen Israels fielen, sondern zu Babylon sind auch die Erschlagenen der ganzen Erde gefallen.<\/p>\n<p>50\u00a0Ihr dem Schwert Entronnenen, geht weiter. Bleibt nicht stehen. Aus der Ferne gedenkt Jehovas, und Jerusalem m\u00f6ge in eurem Herzen aufkommen.\u201c<\/p>\n<p>51\u00a0\u201eWir haben uns sch\u00e4men m\u00fcssen, denn wir haben Schm\u00e4hung geh\u00f6rt. Dem\u00fctigung hat unser Angesicht bedeckt, denn Fremde sind gegen die heiligen St\u00e4tten des Hauses Jehovas gekommen.\u201c<\/p>\n<p>52\u00a0\u201eDarum siehe, es kommen Tage\u201c, ist der Ausspruch Jehovas, \u201eda will ich ihren gehauenen Bildern meine Aufmerksamkeit zuwenden, und \u00fcberall in ihrem Land wird der Durchbohrte st\u00f6hnen.\u201c<\/p>\n<p>53\u00a0\u201eWenn Babylon auch zu den Himmeln hinaufstiege und sie auch die H\u00f6he ihrer St\u00e4rke unerreichbar machte, werden von mir her die Verheerer an sie kommen\u201c ist der Ausspruch Jehovas.<\/p>\n<p>54\u00a0\u201eHorch! Da ist ein Geschrei von Babylon her und ein gro\u00dfes Krachen aus dem Land der Chald\u00e4\u0323er, 55\u00a0denn Jehova verheert Babylon, und er wird daraus gewi\u00df die gro\u00dfe Stimme vernichten, und ihre Wellen werden tats\u00e4chlich ungest\u00fcm sein wie viele Wasser. Der L\u00e4rm ihrer Stimme wird sicherlich erschallen. 56\u00a0Denn es soll \u00fcber sie, \u00fcber Babylon, der Verheerer kommen, und ihre starken M\u00e4nner werden bestimmt gefangengenommen werden. Ihre Bogen sollen zerschmettert werden, denn Jehova ist ein Gott der Vergeltungen. Er wird ganz sicher vergelten. 57\u00a0Und ich will ihre F\u00fcrsten und ihre Weisen, ihre Statthalter und ihre bevollm\u00e4chtigten Vorsteher und ihre starken M\u00e4nner trunken machen, und sie sollen einen auf unabsehbare Zeit dauernden Schlaf schlafen, aus dem sie nicht [mehr] erwachen werden\u201c ist der Ausspruch des K\u00f6nigs, dessen Name Jehova der Heerscharen ist.<\/p>\n<p>58\u00a0Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesprochen hat: \u201eDie Mauer Babylons, obwohl breit, wird ganz bestimmt geschleift werden; und ihre Tore, obwohl hoch, werden mit Feuer in Flammen gesetzt werden. Und die V\u00f6lker werden sich einfach f\u00fcr nichts abm\u00fchen m\u00fcssen und V\u00f6lkerschaften einfach f\u00fcr das Feuer; und sie werden sich nur erm\u00fcden.\u201c<\/p>\n<p>59\u00a0Das Wort, das Jeremia, der Prophet, Ser\u1ea1ja, dem Sohn Ner\u1ecbjas, des Sohnes Machs\u1eb9jas, gebot, als dieser mit Zedek\u1ecba, dem K\u00f6nig von Juda, im vierten Jahr, da er K\u00f6nig war, nach Babylon ging; und Ser\u1ea1ja war der Quartiermeister. 60\u00a0Und Jeremia schrieb dann all das Ungl\u00fcck, das \u00fcber Babylon kommen w\u00fcrde, n\u00e4mlich alle diese gegen Babylon geschriebenen Worte, in e\u00a0i\u00a0n Buch. 61\u00a0\u00dcberdies sagte Jeremia zu Ser\u1ea1ja: \u201eSobald du nach Babylon kommst und [sie] tats\u00e4chlich siehst, sollst du auch alle diese Worte vorlesen. 62\u00a0Und du sollst sprechen: \u201aO Jehova, du selbst hast gegen diesen Ort geredet, um ihn wegzutilgen, so da\u00df schlie\u00dflich kein Bewohner mehr darin sei, weder Mensch noch Haustier, sondern da\u00df sie zu lauter w\u00fcsten Ein\u00f6den werde auf unabsehbare Zeit.\u2018 63\u00a0Und es soll geschehen, wenn du dieses Buch zu Ende gelesen hast, da\u00df du einen Stein daran binden wirst, und du sollst es mitten in den Euphrat werfen. 64\u00a0Und du sollst sagen: \u201aAuf diese Weise wird Babylon versinken und nie [wieder] aufstehen wegen des Ungl\u00fccks, das ich \u00fcber sie bringe; und sie werden sich gewi\u00df erm\u00fcden.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>Bis hierher die Worte Jeremias.<\/p>\n<h3>Kapitel 52<\/h3>\n<p>Zedek\u1ecba war einundzwanzig Jahre alt, als er zu regieren begann, und elf Jahre lang regierte er in Jerusalem. Und der Name seiner Mutter war H\u1ea1mutal, die Tochter Jeremias aus L\u1ecbbna. 2\u00a0Und er tat fortgesetzt, was b\u00f6se war in den Augen Jehovas, gem\u00e4\u00df allem, was J\u1ecdjakim getan hatte. 3\u00a0Denn wegen des Zornes Jehovas geschah es in Jerusalem und Juda, bis er sie von seinem Angesicht weggeworfen hatte. Und Zedek\u1ecba ging daran, gegen den K\u00f6nig von Babylon zu rebellieren. 4\u00a0Schlie\u00dflich geschah es im neunten Jahr seiner Regierung als K\u00f6nig, im zehnten Monat, am zehnten Tag des Monats, da\u00df Nebukadr\u1eb9zar, der K\u00f6nig von Babylon, er und seine ganze Streitmacht, gegen Jerusalem kam, und sie begannen es zu belagern und ringsherum gegen dasselbe ein Belagerungswerk zu bauen. 5\u00a0So geriet die Stadt bis zum elften Jahr des K\u00f6nigs Zedek\u1ecba unter Belagerung.<\/p>\n<p>6\u00a0Im vierten Monat, am neunten Tag des Monats, wurde die Hungersnot in der Stadt schwer, und es erwies sich, da\u00df kein Brot f\u00fcr das Volk des Landes\u00a0da war. 7\u00a0Schlie\u00dflich wurde die\u00a0Stadt erbrochen; und was all die Kriegsleute betrifft, sie begannen wegzulaufen und bei Nacht aus der Stadt hinauszugehen auf dem Weg des Tores zwischen der Doppelmauer, das am K\u00f6nigsgarten ist, w\u00e4hrend die Chald\u00e4\u0323er rings um die Stadt waren; und sie gingen den Weg der \u1ea0raba weiter. 8\u00a0Und eine Streitmacht der Chald\u00e4\u0323er jagte dann dem K\u00f6nig nach, und sie holten Zedek\u1ecba schlie\u00dflich in den W\u00fcstenebenen von J\u1eb9richo ein; und seine ganze Streitmacht, sie wurde von seiner Seite hinweg zerstreut. 9\u00a0Dann ergriffen sie den K\u00f6nig und brachten ihn zum K\u00f6nig von Babylon nach R\u1ecbbla im Land H\u1ea1math hinauf, damit er richterliche Entscheidungen \u00fcber ihn f\u00e4llte. 10\u00a0Und der K\u00f6nig von Babylon ging daran, die S\u00f6hne Zedek\u1ecbas vor seinen Augen hinzuschlachten, und auch alle F\u00fcrsten von Juda schlachtete er in R\u1ecbbla hin. 11\u00a0Und die Augen Zedek\u1ecbas blendete er, worauf der K\u00f6nig von Babylon ihn mit kupfernen Fesseln band und ihn nach Babylon brachte und ihn bis zum Tag seines Todes in das Haus des Gewahrsams setzte.<\/p>\n<p>12\u00a0Und im f\u00fcnften Monat, am zehnten Tag des Monats, das hei\u00dft [im] neunzehnten Jahr K\u00f6nig Nebukadr\u1eb9zars, des K\u00f6nigs von Babylon, r\u00fcckte Nebus\u1ea1radan, der Oberste der Leibwache, der vor dem K\u00f6nig von Babylon stand, in Jerusalem ein. 13\u00a0Und er ging daran, das Haus Jehovas und das Haus des K\u00f6nigs und alle H\u00e4user Jerusalems zu verbrennen; und jedes gro\u00dfe Haus verbrannte er mit Feuer. 14\u00a0Und alle Streitkr\u00e4fte der Chald\u00e4\u0323er, die bei dem Obersten der Leibwache waren, rissen alle Mauern Jerusalems ringsum nieder.<\/p>\n<p>15\u00a0Und einige der Geringen des Volkes und den Rest des Volkes, die in der\u00a0Stadt \u00dcbriggebliebenen, und die \u00dcberl\u00e4ufer, die zum K\u00f6nig von Babylon abgefallen waren, und den Rest der Werkmeister f\u00fchrte Nebus\u1ea1radan, der Oberste der Leibwache, ins Exil. 16\u00a0Und einige der Geringen des Landes lie\u00df Nebus\u1ea1radan, der Oberste der Leibwache, als Winzer und als Fronarbeiter zur\u00fcck.<\/p>\n<p>17\u00a0Und die kupfernen S\u00e4ulen, die zum Haus Jehovas geh\u00f6rten, und die Fahrgestelle und das kupferne Meer, das im Haus Jehovas war, schlugen die Chald\u00e4\u0323er in St\u00fccke und trugen dann all das Kupfer davon nach Babylon. 18\u00a0Und die Eimer und die Schaufeln und die Lichtscheren und die Schalen und die Becher und alle kupfernen Ger\u00e4te, mit denen man jeweils den Dienst verrichtete, nahmen sie mit. 19\u00a0Und die Becken und die Feuerbecken und die Schalen und die Eimer und die Leuchter und die Becher und die Schalen, die aus echtem Gold waren, und diejenigen, die aus echtem Silber waren, nahm der Oberste der Leibwache weg. 20\u00a0Und die zwei S\u00e4ulen, das eine Meer und die zw\u00f6lf kupfernen Stiere, die unter [dem Meer] waren, die Fahrgestelle, die K\u00f6nig S\u1ea1lomo f\u00fcr das Haus Jehovas gemacht hatte. Es war unm\u00f6glich, das Gewicht ihres Kupfers \u2014 [von] all diesen Ger\u00e4ten \u2014 zu bestimmen.<\/p>\n<p>21\u00a0Und was die S\u00e4ulen betrifft, achtzehn Ellen an H\u00f6he war jede S\u00e4ule, und ein Faden von zw\u00f6lf Ellen mochte sie umspannen; und ihre Dicke war vier Fingerbreit, sie war hohl. 22\u00a0Und das Kapitell darauf war aus Kupfer, und die H\u00f6he des einen Kapitells war f\u00fcnf Ellen; und was das Netzwerk und die Granat\u00e4pfel auf dem Kapitell betrifft, ringsum, alles war aus Kupfer; und die zweite S\u00e4ule hatte genau dasselbe wie diese, auch die Granat\u00e4pfel. 23\u00a0Und die [Zahl der] Granat\u00e4pfel belief sich auf sechsundneunzig an den Seiten, wobei alle Granat\u00e4pfel auf dem Netzwerk ringsum [an Zahl] einhundert waren.<\/p>\n<p>24\u00a0Ferner nahm der Oberste der Leibwache Ser\u1ea1ja, den Oberpriester, und Zeph\u1ea1nja, den zweiten Priester, und die drei T\u00fcrh\u00fcter; 25\u00a0und aus der Stadt nahm er einen Hofbeamten, der \u00fcber die Kriegsleute gesetzt gewesen war, und sieben M\u00e4nner von denen, die Zutritt zum K\u00f6nig hatten, die in der Stadt vorgefunden wurden, und den Sekret\u00e4r des Heerobersten, der das Volk des Landes musterte, und sechzig Mann vom Volk des Landes, die mitten in der Stadt vorgefunden wurden. 26\u00a0Diese nahm somit Nebus\u1ea1radan, der Oberste der Leibwache, und geleitete sie zum K\u00f6nig von Babylon nach R\u1ecbbla. 27\u00a0Und dann schlug der K\u00f6nig von Babylon diese nieder und brachte sie in R\u1ecbbla im Land H\u1ea1math zu Tode. So ging Juda von seinem Boden hinweg ins Exil.<\/p>\n<p>28\u00a0Dies ist das Volk, das Nebukadr\u1eb9zar ins Exil f\u00fchrte: im siebten Jahr dreitausenddreiundzwanzig Juden.<\/p>\n<p>29\u00a0Im achtzehnten Jahr Nebukadr\u1eb9zars waren es aus Jerusalem achthundertzweiunddrei\u00dfig Seelen.<\/p>\n<p>30\u00a0Im dreiundzwanzigsten Jahr Nebukadr\u1eb9zars f\u00fchrte Nebus\u1ea1radan, der Oberste der Leibwache, Juden ins Exil, siebenhundertf\u00fcnfundvierzig Seelen.<\/p>\n<p>Alle Seelen waren [an Zahl] viertausendsechshundert.<\/p>\n<p>31\u00a0Schlie\u00dflich geschah es im siebenunddrei\u00dfigsten Jahr des Exils J\u1ecdjachins, des K\u00f6nigs von Juda, im zw\u00f6lften Monat, am f\u00fcnfundzwanzigsten Tag des Monats, da\u00df \u1eb8wil-M\u1eb9rodach, der K\u00f6nig von Babylon, in dem Jahr, als er K\u00f6nig wurde, das Haupt J\u1ecdjachins, des K\u00f6nigs\u00a0von Juda, erhob und ihn dann aus dem Gef\u00e4ngnishaus herausbrachte. 32\u00a0Und er begann Gutes mit ihm zu reden und seinen Thron h\u00f6her zu stellen als die Throne der [anderen] K\u00f6nige, die bei ihm in Babylon waren. 33\u00a0Und er legte seine Gef\u00e4ngniskleider ab, und er a\u00df best\u00e4ndig Brot vor ihm alle Tage seines Lebens. 34\u00a0Und was seine bestimmte Zuwendung betrifft, so wurde ihm vom K\u00f6nig von Babylon eine best\u00e4ndige bestimmte Zuwendung gegeben, die [ihm] t\u00e4glich zustand, bis zum Tag seines Todes, alle Tage seines Lebens.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 50 Das Wort, das Jehova durch Jeremia, den Propheten, \u00fcber Babylon, \u00fcber das Land der Chald\u00e4\u0323er, redete: 2\u00a0\u201eTeilt [es] mit unter den Nationen und verk\u00fcndigt [es]. Und erhebt ein Signal; verk\u00fcndigt [es]. Verhehlt nichts. Sprecht: \u201aBabylon ist eingenommen worden. Bel ist zuschanden geworden. M\u1eb9rodach ist erschrocken. Ihre Bilder sind zuschanden geworden. 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