
{"id":1062,"date":"2009-08-10T18:40:07","date_gmt":"2009-08-10T17:40:07","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1062"},"modified":"2009-08-10T18:40:07","modified_gmt":"2009-08-10T17:40:07","slug":"jeremia-17-20","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1062","title":{"rendered":"Jeremia 17 &#8211; 20"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 17<\/h3>\n<p>\u201eDie S\u00fcnde Judas ist mit einem eisernen Griffel aufgeschrieben. Mit diamantener Spitze ist sie eingegraben in die Tafel ihres Herzens und in die H\u00f6rner ihrer Alt\u00e4re, 2\u00a0wenn ihre S\u00f6hne ihrer Alt\u00e4re und ihrer heiligen Pf\u00e4hle neben einem \u00fcppigen Baum gedenken, auf den hohen H\u00fcgeln, 3\u00a0[auf] den Bergen im Feld. Dein Verm\u00f6gen, all deine Sch\u00e4tze, werde ich zu blo\u00dfem Pl\u00fcndergut geben \u2014 deine H\u00f6hen der S\u00fcnde wegen in allen deinen Gebieten. 4\u00a0Und du l\u00e4\u00dft sogar aus deinem eigenen Antrieb von deinem Erbbesitz ab, den ich dir gegeben hatte. Ich will dich auch deinen Feinden dienen lassen in dem Land, das du nicht gekannt hast; denn wie ein Feuer seid ihr entz\u00fcndet worden in meinem Zorn. Bis auf unabsehbare Zeit wird es weiterbrennen.\u201c<\/p>\n<p>5\u00a0Dies ist, was Jehova gesprochen hat: \u201eVerflucht ist der kr\u00e4ftige Mann, der sein Vertrauen auf den Erdenmenschen setzt und tats\u00e4chlich Fleisch zu seinem Arm macht und dessen Herz sich von Jehova selbst abwendet. 6\u00a0Und er wird gewi\u00df wie ein einzelner Baum in der W\u00fcstenebene werden und wird nicht sehen, wenn Gutes kommt, sondern er mu\u00df an ausgetrockneten Orten in der Wildnis weilen, in einem Salzland, das unbewohnt ist. 7\u00a0Gesegnet ist der kr\u00e4ftige Mann, der sein Vertrauen auf Jehova setzt und dessen Zuversicht Jehova geworden ist. 8\u00a0Und er wird zweifellos wie ein an den Wassern gepflanzter Baum werden, der seine Wurzeln direkt am Wasserlauf aussendet; und er wird [es] nicht sehen, wenn Hitze kommt, sondern sein Laub wird sich tats\u00e4chlich als \u00fcppig erweisen. Und im Jahr der D\u00fcrre wird er sich nicht sorgen, noch wird er davon ablassen, Frucht hervorzubringen.<\/p>\n<p>9\u00a0Das Herz ist verr\u00e4terischer als sonst irgend etwas und ist heillos. Wer kann es kennen? 10\u00a0Ich, Jehova, erforsche das Herz, pr\u00fcfe die Nieren, ja um einem jeden zu geben gem\u00e4\u00df seinen Wegen, gem\u00e4\u00df dem Fruchtertrag seiner Handlungen. 11\u00a0[Wie] das Rebhuhn, das zusammengesammelt hat, was es nicht gelegt hat, ist der, der Reichtum erwirbt, aber nicht mit Recht. In der H\u00e4lfte seiner Tage wird er ihn verlassen, und an seinem Ende wird er sich als unverst\u00e4ndig erweisen.\u201c<\/p>\n<p>12\u00a0Da ist der herrliche Thron in der H\u00f6he von Anfang an; es ist die St\u00e4tte unseres Heiligtums. 13\u00a0O Jehova, du Hoffnung Israels, alle, die dich verlassen, werden besch\u00e4mt werden. Die von mir abfallen, werden selbst in die Erde eingeschrieben werden; denn sie haben Jehova, den Quell lebendigen Wassers, verlassen. 14\u00a0Heile mich, o Jehova, und ich werde geheilt werden. Rette mich, und ich werde bestimmt gerettet werden; denn du bist mein Lobpreis.<\/p>\n<p>15\u00a0Siehe! Da sind die, die zu mir sagen: \u201eWo ist das Wort Jehovas? Es treffe bitte ein.\u201c 16\u00a0Aber was mich betrifft, ich bin nicht davon weggeeilt, ein Hirte hinter dir her zu sein, und nach dem heillosen Tag zeigte ich kein Verlangen. Du selbst hast die \u00c4u\u00dferung meiner Lippen gekannt; vor deinem Angesicht ist sie erfolgt. 17\u00a0Werde mir nicht zum Schrecknis. Du bist meine Zuflucht am Tag des Ungl\u00fccks. 18\u00a0La\u00df meine Verfolger zuschanden werden, aber la\u00df mich pers\u00f6nlich nicht zuschanden werden. La\u00df sie es sein, die in Schrecken versetzt werden, aber la\u00df mich pers\u00f6nlich nicht in Schrecken versetzt werden. Bring den Tag des Ungl\u00fccks \u00fcber sie, und zerbrich sie sogar mit doppeltem Zusammenbruch.<\/p>\n<p>19\u00a0Dies ist, was Jehova zu mir gesprochen hat: \u201eGeh, und du sollst in das Tor der S\u00f6hne des Volkes treten, durch das die K\u00f6nige von Juda eingehen und durch das sie ausgehen, und in alle Tore von Jerusalem. 20\u00a0Und du sollst zu ihnen sagen: \u201aH\u00f6rt das Wort Jehovas, ihr K\u00f6nige von Juda und ganz Juda und all ihr Bewohner von Jerusalem, die ihr durch diese Tore eingeht. 21\u00a0Dies ist, was Jehova gesprochen hat: \u201eGebt acht auf eure Seele, und tragt am Sabbattag keinerlei Last, die ihr durch die Tore von Jerusalem hineinbringen m\u00fc\u00dft. 22\u00a0Und ihr sollt am Sabbattag keine Last aus euren H\u00e4usern hinaustragen; und ihr sollt \u00fcberhaupt keine Arbeit tun. Und ihr sollt den Sabbattag heiligen, so wie ich euren Vorv\u00e4tern gebot; 23\u00a0aber sie h\u00f6rten nicht und neigten ihr Ohr nicht, und sie verh\u00e4rteten dann ihren Nacken, um nicht zu h\u00f6ren und um keine Zucht anzunehmen.\u201c\u00a0\u2018<\/p>\n<p>24\u00a0\u201a\u00a0\u201eUnd es soll geschehen, wenn ihr mir genau gehorcht\u201c, ist der Ausspruch Jehovas, \u201eam Sabbattag keine Last durch die Tore dieser Stadt hineinzubringen und den Sabbattag zu heiligen, indem ihr an demselben keinerlei Arbeit tut, 25\u00a0da\u00df dann gewi\u00df durch die Tore dieser Stadt K\u00f6nige mit F\u00fcrsten einziehen werden, die auf dem Thron Davids sitzen, die in Wagen und auf Rossen einherfahren, sie und ihre F\u00fcrsten, die M\u00e4nner von Juda und die Bewohner von Jerusalem; und diese Stadt wird bestimmt auf unabsehbare Zeit bewohnt werden. 26\u00a0Und man wird tats\u00e4chlich aus den St\u00e4dten Judas kommen und aus der Umgebung Jerusalems und aus dem Land B\u1eb9njamin und aus der Niederung und von der Berggegend und aus dem N\u1eb9geb [und] Ganzbrandopfer und Schlachtopfer und Getreideopfer und duftendes Harz bringen und Danksagungsschlachtopfer in das Haus Jehovas bringen.<\/p>\n<p>27\u00a0Wenn ihr mir aber nicht gehorchen werdet, den Sabbattag zu heiligen und keine Last zu tragen, sondern wenn man [damit] am Sabbattag durch die Tore Jerusalems hereinkommt, dann will ich ein Feuer in ihren Toren anz\u00fcnden, und es wird gewi\u00df die Wohnt\u00fcrme Jerusalems verzehren und wird nicht ausgel\u00f6scht werden.\u201c\u00a0\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 18<\/h3>\n<p>Das Wort, das von Jehova an Jeremia erging, lautete: 2\u00a0\u201eMache dich auf, und du sollst zum Haus des T\u00f6pfers hinabgehen, und dort werde ich dich meine Worte h\u00f6ren lassen.\u201c<\/p>\n<p>3\u00a0Und ich ging dann zum Haus des T\u00f6pfers hinab, und da verrichtete er Arbeit auf den T\u00f6pferscheiben. 4\u00a0Und das Gef\u00e4\u00df, das er aus dem Ton machte, verdarb unter der Hand des T\u00f6pfers, und er begann wiederum und machte es dann zu einem anderen Gef\u00e4\u00df, so wie es zu machen in den Augen des T\u00f6pfers recht aussah.<\/p>\n<p>5\u00a0Und das Wort Jehovas erging weiter an mich und lautete: 6\u00a0\u201e\u00a0,Vermag ich euch nicht ebenso zu tun wie dieser T\u00f6pfer, o Haus Israel?\u2018 ist der Ausspruch Jehovas. \u201aSiehe! Wie der Ton in der Hand des T\u00f6pfers, so seid ihr in meiner Hand, o Haus Israel. 7\u00a0In irgendeinem Augenblick, da ich gegen eine Nation und gegen ein K\u00f6nigreich reden mag, um [sie] auszurotten und [sie] niederzurei\u00dfen und [sie] zu vernichten, 8\u00a0und jene Nation tats\u00e4chlich umkehrt von ihrer Schlechtigkeit, gegen die ich redete, so will ich Bedauern empfinden \u00fcber das Ungl\u00fcck, das ich an ihr zu vollstrecken gedacht hatte. 9\u00a0Aber in irgendeinem Augenblick, da ich \u00fcber eine Nation und \u00fcber ein K\u00f6nigreich reden mag, um [sie] aufzubauen und zu pflanzen, 10\u00a0und sie tats\u00e4chlich tut, was b\u00f6se ist in meinen Augen, indem [sie] meiner Stimme nicht gehorcht, so will ich Bedauern empfinden \u00fcber das Gute, das zu ihrem Guten zu tun ich [bei mir selbst] sagte.\u2018<\/p>\n<p>11\u00a0Und nun sprich bitte zu den M\u00e4nnern von Juda und zu den Bewohnern von Jerusalem: \u201aDies ist, was Jehova gesagt hat: \u201eSiehe, ich bilde Ungl\u00fcck gegen euch und denke gegen euch einen Gedanken. Kehrt bitte um, jeder von seinem schlechten Weg, und macht eure Wege und eure Handlungen gut.\u201c\u00a0\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>12\u00a0Und sie sprachen: \u201eEs ist hoffnungslos! Denn unseren eigenen Gedanken werden wir nachgehen, und wir werden ein jeder nach dem Starrsinn seines schlechten Herzens handeln.\u201c<\/p>\n<p>13\u00a0Dies ist daher, was Jehova gesagt hat: \u201eFragt bitte selbst unter den Nationen. Wer hat Dinge wie diese geh\u00f6rt? Gr\u00e4\u00dfliches hat die Jungfrau Israel bis zum \u00dcberma\u00df getan. 14\u00a0Wird der Schnee des L\u1ecbbanon vom Felsen des freien Feldes weichen? Oder werden fremde Wasser, k\u00fchle, rieselnde, vertrocknen? 15\u00a0Denn mein Volk hat mich vergessen, indem sie etwas Wertlosem r\u00e4uchern und indem sie Menschen straucheln machen auf ihren Wegen, den Pfaden von alters her, um auf Wegen zu wandeln, einem nicht aufgesch\u00fctteten Weg, 16\u00a0um ihr Land zu einem Gegenstand des Entsetzens zu machen, zum Auspfeifen auf unabsehbare Zeit. Jeder, der daran vorbeizieht, wird entsetzt hinstarren und den Kopf sch\u00fctteln. 17\u00a0Wie mit einem Ostwind werde ich sie vor dem Feind zerstreuen. Den R\u00fccken und nicht das Angesicht werde ich ihnen am Tag ihres Unheils zeigen.\u201c<\/p>\n<p>18\u00a0Und sie sprachen dann: \u201eKommt, und la\u00dft uns gegen Jeremia einige Gedanken ausdenken, denn das Gesetz wird nicht schwinden vom Priester noch der Rat vom Weisen, noch das Wort vom Propheten. Kommt, und la\u00dft uns ihn mit der Zunge schlagen, und la\u00dft uns nicht aufmerken auf irgendeines seiner Worte.\u201c<\/p>\n<p>19\u00a0Schenke du mir Aufmerksamkeit, o Jehova, und h\u00f6re auf die Stimme meiner Gegner. 20\u00a0Sollte Gutes mit B\u00f6sem vergolten werden? Denn sie haben f\u00fcr meine Seele eine Grube ausgehoben. Gedenke, wie ich vor dir stand, um sogar \u00fcber sie Gutes zu reden, um deinen Grimm von ihnen abzuwenden. 21\u00a0Darum gib ihre S\u00f6hne der Hungersnot hin, und \u00fcberliefere sie der Macht des Schwertes; und m\u00f6gen ihre Frauen der Kinder beraubt und Witwen werden. Und m\u00f6gen ihre eigenen M\u00e4nner solche werden, die durch [die] t\u00f6dliche Plage get\u00f6tet werden, ihre jungen M\u00e4nner solche, die mit dem Schwert in der Schlacht erschlagen werden. 22\u00a0Ein Schrei werde geh\u00f6rt aus ihren H\u00e4usern, wenn du pl\u00f6tzlich eine Pl\u00fcndererstreifschar \u00fcber sie bringst. Denn sie haben eine Grube ausgehoben, um mich zu fangen, und Fallstricke haben sie versteckt f\u00fcr meine F\u00fc\u00dfe.<\/p>\n<p>23\u00a0Du aber, o Jehova, kennst ja all ihre Ratschl\u00e4ge gegen mich zu [meinem] Tode. Decke ihre Vergehung nicht zu, und tilge diese ihre S\u00fcnde nicht aus vor dir; sondern la\u00df sie die werden, die vor dir zum Straucheln gebracht werden. Zur Zeit deines Zorns geh gegen sie vor.<\/p>\n<h3>Kapitel 19<\/h3>\n<p>Dies ist, was Jehova gesprochen hat: \u201eGeh, und du sollst einen irdenen T\u00f6pferkrug holen und einige der \u00e4lteren M\u00e4nner des Volkes und einige der \u00e4lteren M\u00e4nner der Priester. 2\u00a0Und du sollst hinausgehen zum Tal des Sohnes H\u1ecbnnoms, das am Eingang des Scherbentores ist. Und dort sollst du die Worte ausrufen, die ich zu dir reden werde. 3\u00a0Und du sollst sagen: \u201aH\u00f6rt das Wort Jehovas, o ihr K\u00f6nige von Juda und ihr Bewohner von Jerusalem. Dies ist, was Jehova der Heerscharen, der Gott Israels, gesprochen hat:<\/p>\n<p>\u201eSiehe, ich bringe Ungl\u00fcck \u00fcber diesen Ort, wovon jedem, der es h\u00f6rt, die Ohren gellen werden; 4\u00a0darum, da\u00df sie mich verlassen haben und darangegangen sind, diesen Ort unkenntlich zu machen und darin anderen G\u00f6ttern zu r\u00e4uchern, die sie nicht gekannt hatten, sie und ihre Vorv\u00e4ter und die K\u00f6nige von Juda; und sie haben diesen Ort mit dem Blut der Unschuldigen erf\u00fcllt. 5\u00a0Und sie bauten die H\u00f6hen des Baal, um ihre S\u00f6hne dem Baal als Ganzbrandopfer im Feuer zu verbrennen, etwas, was ich nicht geboten und wovon ich nicht geredet hatte und was nicht in meinem Herzen aufgekommen war.\u201c\u00a0\u2018<\/p>\n<p>6\u00a0\u201a\u00a0\u201eDarum siehe, es kommen Tage\u201c, ist der Ausspruch Jehovas, \u201eda dieser Ort nicht mehr T\u1ecdphet und das Tal des Sohnes H\u1ecbnnoms genannt werden wird, sondern das Tal des T\u00f6tens. 7\u00a0Und ich will den Rat Judas und Jerusalems zunichte machen an diesem Ort, und ich will sie durchs Schwert vor ihren Feinden fallen lassen und durch die Hand derer, die ihnen nach der Seele trachten. Und ich will ihre Leichname den fliegenden Gesch\u00f6pfen der Himmel und den Tieren der Erde zur Speise geben. 8\u00a0Und ich will diese Stadt zu einem Gegenstand des Entsetzens und zu etwas zum Auspfeifen machen. Jeder, der daran vorbeizieht, wird entsetzt hinstarren und wegen all ihrer Plagen pfeifen. 9\u00a0Und ich will veranlassen, da\u00df sie das Fleisch ihrer S\u00f6hne und das Fleisch ihrer T\u00f6chter essen; und sie werden ein jeder das Fleisch seines Mitmenschen essen zufolge der Einengung und zufolge der Bedr\u00e4ngnis, womit ihre Feinde und diejenigen, die ihnen nach der Seele trachten, sie einengen werden.\u201c\u00a0\u2018<\/p>\n<p>10\u00a0Und du sollst den Krug vor den Augen der M\u00e4nner, die mit dir gehen, zerbrechen. 11\u00a0Und du sollst zu ihnen sagen: \u201aDies ist, was Jehova der Heerscharen gesprochen hat: \u201eEbenso werde ich dieses Volk und diese Stadt zerbrechen, wie jemand das Gef\u00e4\u00df des T\u00f6pfers zerbricht, so da\u00df es nicht mehr ausgebessert werden kann; und im T\u1ecdphet wird man begraben, bis es keinen Platz zum Begraben mehr gibt.\u201c\u00a0\u2018<\/p>\n<p>12\u00a0\u201aSo werde ich diesem Ort tun\u2018, ist der Ausspruch Jehovas, \u201aund seinen Bewohnern, ja, um diese Stadt dem T\u1ecdphet gleichzumachen. 13\u00a0Und die H\u00e4user von Jerusalem und die H\u00e4user der K\u00f6nige von Juda sollen dem Ort T\u1ecdphet gleich werden, unrein, das hei\u00dft alle H\u00e4user, auf deren D\u00e4chern man dem ganzen Heer der Himmel r\u00e4ucherte und f\u00fcr andere G\u00f6tter Trankopfer ausgo\u00df.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>14\u00a0Und dann kam Jeremia vom T\u1ecdphet, wohin Jehova ihn gesandt hatte, zu prophezeien, und trat in den Vorhof des Hauses Jehovas und sagte zum ganzen Volk: 15\u00a0\u201eDies ist, was Jehova der Heerscharen, der Gott Israels, gesprochen hat: \u201aSiehe, ich bringe \u00fcber diese Stadt und \u00fcber alle ihre St\u00e4dte all das Ungl\u00fcck, das ich gegen sie geredet habe, weil sie ihren Nacken verh\u00e4rtet haben, um meinen Worten nicht zu gehorchen.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 20<\/h3>\n<p>Nun h\u00f6rte P\u1ea1schhur, der Sohn \u1ecammers, der Priester, der auch der f\u00fchrende Beauftragte im Haus Jehovas war, Jeremia fortw\u00e4hrend zu, w\u00e4hrend er diese Worte prophezeite. 2\u00a0Dann schlug P\u1ea1schhur Jeremia, den Propheten, und legte ihn in den Stock, der im Oberen B\u1eb9njamintor war, das im Haus Jehovas war. 3\u00a0Aber es geschah am folgenden Tag, da\u00df P\u1ea1schhur Jeremia dann aus dem Stock herauslie\u00df, und Jeremia sagte nun zu ihm:<\/p>\n<p>\u201eJehova hat deinen Namen nicht P\u1ea1schhur genannt, sondern \u201aSchrecken ringsum\u2018. 4\u00a0Denn dies ist, was Jehova gesprochen hat: \u201aSiehe, ich mache dich zum Schrecken f\u00fcr dich und f\u00fcr alle, die dich lieben, und sie werden gewi\u00df durch das Schwert ihrer Feinde fallen, w\u00e4hrend deine Augen zuschauen werden; und ganz Juda werde ich in die Hand des K\u00f6nigs von Babylon geben, und er wird sie tats\u00e4chlich ins Exil nach Babylon mitnehmen und sie mit dem Schwert schlagen. 5\u00a0Und ich will alle angeh\u00e4uften Dinge dieser Stadt und all ihr Erzeugnis und all ihre kostbaren Dinge [preis]geben, und alle Sch\u00e4tze der K\u00f6nige von Juda werde ich in die Hand ihrer Feinde geben. Und sie werden sie bestimmt pl\u00fcndern und sie nehmen und sie nach Babylon bringen. 6\u00a0Und was dich betrifft, o P\u1ea1schhur, und alle Bewohner deines Hauses, ihr werdet in die Gefangenschaft gehen; und nach Babylon wirst du kommen, und dort wirst du sterben, und dort wirst du selbst begraben werden mit allen, die dich lieben, weil du ihnen in Falschheit prophezeit hast.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>7\u00a0Du hast mich bet\u00f6rt, o Jehova, so da\u00df ich mich habe bet\u00f6ren lassen. Du gebrauchtest deine St\u00e4rke gegen mich, so da\u00df du die Oberhand gewannst. Ich wurde ein Gegenstand des Gel\u00e4chters den ganzen Tag lang; jeder verspottet mich. 8\u00a0Denn sooft ich rede, schreie ich. Gewalttat und Verheerung rufe ich aus. Denn das Wort Jehovas wurde f\u00fcr mich eine Ursache zur Schmach und zur Verh\u00f6hnung den ganzen Tag lang. 9\u00a0Und ich sprach: \u201eIch werde ihn nicht erw\u00e4hnen, und ich werde nicht mehr in seinem Namen reden.\u201c Und in meinem Herzen erwies es sich wie brennendes Feuer, eingeschlossen in meinen Gebeinen; und ich wurde m\u00fcde, an mich zu halten, und [es zu ertragen,] vermochte ich nicht. 10\u00a0Denn ich h\u00f6rte den schlechten Bericht vieler. Da war Schrecken ringsum. \u201eSagt aus, damit wir \u00fcber ihn aussagen k\u00f6nnen.\u201c Jeder sterbliche Mensch, der mir \u201eFrieden!\u201c entbietet \u2014 sie lauern darauf, da\u00df ich hinke: \u201eVielleicht wird er bet\u00f6rt werden, so da\u00df wir die Oberhand \u00fcber ihn gewinnen und unsere Rache an ihm nehmen k\u00f6nnen.\u201c 11\u00a0Aber Jehova war mit mir wie ein schrecklich M\u00e4chtiger. Darum werden gerade meine Verfolger straucheln und nicht die Oberhand gewinnen. Sie werden bestimmt sehr zuschanden werden, denn sie werden kein Gelingen gehabt haben. [Ihre] auf unabsehbare Zeit dauernde Dem\u00fctigung wird derart sein, da\u00df sie nicht vergessen wird.<\/p>\n<p>12\u00a0Du aber, o Jehova der Heerscharen, pr\u00fcfst den Gerechten; du siehst die Nieren und das Herz. M\u00f6ge ich deine Rache an ihnen sehen, denn dir habe ich meinen Rechtsfall geoffenbart.<\/p>\n<p>13\u00a0Singt Jehova! Preiset Jehova! Denn er hat die Seele des Armen aus der Hand der \u00dcbelt\u00e4ter befreit.<\/p>\n<p>14\u00a0Verflucht sei der Tag, an dem ich geboren wurde! M\u00f6ge der Tag, an dem meine Mutter mich geboren hat, nicht gesegnet werden! 15\u00a0Verflucht sei der Mann, der meinem Vater gute Botschaft brachte, indem [er] sprach: \u201eEs ist dir ein Sohn geboren worden, ein M\u00e4nnlicher!\u201c Ganz bestimmt erfreute er ihn. 16\u00a0Und ebenjener Mann soll St\u00e4dten gleich werden, die Jehova umgekehrt hat, ohne da\u00df ER Bedauern empfand. Und er soll ein Geschrei h\u00f6ren am Morgen und ein Alarmsignal zur Mittagszeit.<\/p>\n<p>17\u00a0Warum brachte er mich vom Mutterscho\u00df an nicht endg\u00fcltig zu Tode, so da\u00df meine Mutter mir zu meiner Grabst\u00e4tte geworden und ihr Mutterscho\u00df auf unabsehbare Zeit schwanger w\u00e4re? 18\u00a0Warum bin ich aus dem Mutterscho\u00df selbst hervorgekommen, um harte Arbeit und Kummer zu sehen und da\u00df meine Tage in blo\u00dfer Schande zu Ende kommen sollten?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 17 \u201eDie S\u00fcnde Judas ist mit einem eisernen Griffel aufgeschrieben. Mit diamantener Spitze ist sie eingegraben in die Tafel ihres Herzens und in die H\u00f6rner ihrer Alt\u00e4re, 2\u00a0wenn ihre S\u00f6hne ihrer Alt\u00e4re und ihrer heiligen Pf\u00e4hle neben einem \u00fcppigen Baum gedenken, auf den hohen H\u00fcgeln, 3\u00a0[auf] den Bergen im Feld. 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