
{"id":1060,"date":"2009-08-09T18:29:42","date_gmt":"2009-08-09T17:29:42","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1060"},"modified":"2009-08-10T18:35:22","modified_gmt":"2009-08-10T17:35:22","slug":"jeremia-13-16","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1060","title":{"rendered":"Jeremia 13 &#8211; 16"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 13<\/h3>\n<p>Dies ist, was Jehova zu mir gesprochen hat: \u201eGeh, und du sollst dir einen leinenen G\u00fcrtel beschaffen und ihn um deine H\u00fcften legen, aber du sollst ihn nicht ins Wasser bringen.\u201c 2\u00a0Da beschaffte ich den G\u00fcrtel gem\u00e4\u00df dem Wort Jehovas und legte ihn um meine H\u00fcften. 3\u00a0Und das Wort Jehovas erging dann zum zweiten Mal an mich und lautete: 4\u00a0\u201eNimm den G\u00fcrtel, den du beschafftest, der um deine H\u00fcften ist, und mache dich auf, geh zum Euphrat, und verbirg ihn dort in einer Spalte des zerkl\u00fcfteten Felsens.\u201c 5\u00a0Da ging ich und versteckte ihn am Euphrat, so wie es Jehova mir geboten hatte.<\/p>\n<p>6\u00a0Aber es geschah am Ende vieler Tage, da\u00df Jehova dann zu mir sagte: \u201eMache dich auf, geh zum Euphrat, und nimm von dort den G\u00fcrtel, den ich dir dort zu verstecken gebot.\u201c 7\u00a0Demgem\u00e4\u00df ging ich zum Euphrat und grub und nahm den G\u00fcrtel von der Stelle, an der ich ihn versteckt hatte, und siehe, der G\u00fcrtel war verdorben; er taugte zu gar nichts.<\/p>\n<p>8\u00a0Dann erging das Wort Jehovas an mich und lautete: 9\u00a0\u201eDies ist, was Jehova gesprochen hat: \u201aEbenso werde ich den Stolz Judas und den gro\u00dfen Stolz Jerusalems verderben. 10\u00a0Dieses schlechte Volk, das sich weigert, meinen Worten zu gehorchen, das im Starrsinn seines Herzens wandelt und das st\u00e4ndig anderen G\u00f6ttern nachgeht, um ihnen zu dienen und sich vor ihnen niederzubeugen, wird ebenso wie dieser G\u00fcrtel werden, der zu nichts taugt.\u2018 11\u00a0\u201aDenn so, wie ein G\u00fcrtel an den H\u00fcften eines Mannes haftet, so lie\u00df ich das ganze Haus Israel und das ganze Haus Juda sogar mir anhaften\u2018, ist der Ausspruch Jehovas, \u201adamit sie mir zum Volk und zum Namen und zum Lobpreis und zu etwas Sch\u00f6nem werden; aber sie gehorchten nicht.\u2018<\/p>\n<p>12\u00a0Und du sollst dieses Wort zu ihnen sprechen: \u201aDies ist, was Jehova, der Gott Israels, gesagt hat: \u201eJeder gro\u00dfe Krug ist daf\u00fcr da, da\u00df er mit Wein gef\u00fcllt wird.\u201c\u00a0\u2018 Und sie werden gewi\u00df zu dir sprechen: \u201aWissen wir nicht ganz genau, da\u00df jeder gro\u00dfe Krug daf\u00fcr da ist, da\u00df er mit Wein gef\u00fcllt wird?\u2018 13\u00a0Und du sollst zu ihnen sagen: \u201aDies ist, was Jehova gesprochen hat: \u201eSiehe, ich f\u00fclle alle Bewohner dieses Landes und die K\u00f6nige, die f\u00fcr David auf seinem Thron sitzen, und die Priester und die Propheten und alle Bewohner Jerusalems mit Trunkenheit. 14\u00a0Und ich will sie einen gegen den anderen schmettern, sowohl die V\u00e4ter als auch die S\u00f6hne, zur selben Zeit\u201c ist der Ausspruch Jehovas. \u201eIch werde kein Mitleid bekunden, noch wird es mir leid tun, und ich werde mich nicht erbarmen, da\u00df ich davon ablie\u00dfe, sie zu verderben.\u201c\u00a0\u2018<\/p>\n<p>15\u00a0H\u00f6rt und leiht euer Ohr. Seid nicht hochm\u00fctig, denn Jehova selbst hat geredet. 16\u00a0Gebt Jehova, eurem Gott, Ehre, bevor er Finsternis verursacht und bevor eure F\u00fc\u00dfe auf den Bergen bei der D\u00e4mmerung aneinandersto\u00dfen. Und ihr werdet gewi\u00df auf das Licht hoffen, und er wird es tats\u00e4chlich zu tiefem Schatten machen; er wird [es] in dichtes Dunkel verwandeln. 17\u00a0Und wenn ihr es nicht h\u00f6ren werdet, wird an verborgenen Orten wegen des Stolzes meine Seele weinen und wird ganz bestimmt Tr\u00e4nen vergie\u00dfen; und mein Auge wird in Tr\u00e4nen zerflie\u00dfen, weil die Herde Jehovas gefangen weggef\u00fchrt worden sein wird.<\/p>\n<p>18\u00a0Sprich zum K\u00f6nig und zur Herrin: \u201aSetzt euch an einen niedrigeren Ort, denn gewi\u00df wird von euren H\u00e4uptern eure Krone der Sch\u00f6nheit herunterkommen.\u2018 19\u00a0Die St\u00e4dte des S\u00fcdens, sie sind verschlossen worden, so da\u00df es keinen gibt, der [sie] \u00f6ffnet. Juda ist in seiner Gesamtheit ins Exil gef\u00fchrt worden. Es ist vollst\u00e4ndig ins Exil gef\u00fchrt worden.\u201c<\/p>\n<p>20\u00a0\u201eErheb deine Augen und sieh die, die vom Norden her kommen. Wo ist die Herde, die man dir gab, deine sch\u00f6ne Kleinviehherde? 21\u00a0Was wirst du sagen zu der Zeit, da einer seine Aufmerksamkeit auf dich richtet, wenn du selbst sie als vertraute Freunde direkt an deiner Seite zu Beginn belehrt hast? Werden nicht Geburtswehen dich ergreifen wie die einer geb\u00e4renden Frau? 22\u00a0Und wenn du in deinem Herzen sprechen wirst: \u201aWie kommt es, da\u00df diese Dinge mich betroffen haben?\u2018, so sind wegen der F\u00fclle deiner Vergehung deine Rocks\u00e4ume als Bedeckung weggenommen worden; deine Fersen sind mi\u00dfhandelt worden.<\/p>\n<p>23\u00a0Kann ein Kusch\u1ecbt seine Haut \u00e4ndern? Oder ein Leopard seine Flecken? Ihr selbst k\u00f6nntet auch Gutes tun, die ihr Personen seid, die man Schlechtes zu tun gelehrt hat. 24\u00a0So werde ich sie zerstreuen wie Stoppeln, die im Wind von der Wildnis her dahinfahren. 25\u00a0Dies ist dein Los, dein von mir zugemessener Teil\u201c, ist der Ausspruch Jehovas, \u201eweil du mich vergessen hast und du st\u00e4ndig dein Vertrauen auf Falschheit setzt. 26\u00a0Und ich selbst will auch deine Rocks\u00e4ume \u00fcber dein Gesicht hochheben, und deine Unehre wird gewi\u00df gesehen werden, 27\u00a0deine Taten des Ehebruchs und dein Gewieher, deine Z\u00fcgellosigkeit in der Prostitution. Auf den H\u00fcgeln, auf dem Feld habe ich deine abscheulichen Dinge gesehen. Wehe dir, o Jerusalem! Du kannst nicht rein sein \u2014 nach wieviel l\u00e4ngerer [Zeit]?\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 14<\/h3>\n<p>[Dies ist,] was als das Wort Jehovas an Jeremia in Sachen der D\u00fcrre erging: 2\u00a0Juda ging daran zu trauern, und seine Tore, sie sind verfallen. Sie sind niedergedr\u00fcckt worden zur Erde, und sogar das Geschrei Jerusalems ist emporgestiegen. 3\u00a0Und selbst ihre Majest\u00e4tischen haben ihre Unbedeutenden nach Wasser gesandt. Sie sind zu den Gr\u00e4ben gekommen. Sie haben kein Wasser gefunden. Sie sind mit ihren leeren Gef\u00e4\u00dfen zur\u00fcckgekehrt. Sie sind zuschanden geworden und sind entt\u00e4uscht worden, und sie haben ihr Haupt bedeckt. 4\u00a0Wegen des Bodens, der zerbr\u00f6ckelt ist, weil sich kein Regengu\u00df \u00fcber dem Land eingestellt hat, sind die Landwirte besch\u00e4mt worden; sie haben ihr Haupt bedeckt. 5\u00a0Denn sogar die Hindin auf dem Feld hat geboren, verl\u00e4\u00dft [es] aber, weil es kein zartes Gras gegeben hat. 6\u00a0Und selbst die Zebras sind auf den kahlen H\u00fcgeln stehengeblieben; sie haben den Wind geschn\u00fcffelt wie die Schakale; ihre Augen haben versagt, weil kein Pflanzenwuchs da ist. 7\u00a0Selbst wenn unsere eigenen Vergehungen tats\u00e4chlich gegen uns zeugen, o Jehova, handle um deines Namens willen; denn unserer Taten der Untreue sind viele geworden; es ist gegen dich, da\u00df wir ges\u00fcndigt haben.<\/p>\n<p>8\u00a0O du, die Hoffnung Israels, sein RETTER in der Zeit der Bedr\u00e4ngnis, warum wirst du wie ein ans\u00e4ssiger Fremdling im Land und wie ein Reisender, der abgebogen ist, um zu \u00fcbernachten? 9\u00a0Warum wirst du wie ein best\u00fcrzter Mann, wie ein starker Mann, der nicht imstande ist, irgendwie zu retten? Doch du selbst bist in unserer Mitte, o Jehova, und \u00fcber uns ist dein eigener Name genannt worden. La\u00df uns nicht im Stich.<\/p>\n<p>10\u00a0Dies ist, was Jehova hinsichtlich dieses Volkes gesagt hat: \u201eSo haben sie geliebt umherzuschweifen; ihre F\u00fc\u00dfe haben sie nicht zur\u00fcckgehalten. Daher hat Jehova selbst kein Wohlgefallen an ihnen gefunden. Jetzt wird er ihrer Vergehung gedenken und wird die Aufmerksamkeit auf ihre S\u00fcnden richten.\u201c<\/p>\n<p>11\u00a0Und Jehova sprach dann zu mir: \u201eBete nicht f\u00fcr dieses Volk zum Guten. 12\u00a0Wenn sie fasten, h\u00f6re ich nicht auf ihr inst\u00e4ndiges Rufen; und wenn sie das Ganzbrandopfer und das Getreideopfer opfern, habe ich kein Wohlgefallen an ihnen; denn durch das Schwert und durch Hunger und durch Pest bereite ich ihnen ihr Ende.\u201c<\/p>\n<p>13\u00a0Darauf sagte ich: \u201eAch, o Souver\u00e4ner Herr Jehova! Siehe, die Propheten sprechen zu ihnen: \u201aIhr werdet kein Schwert sehen, und es wird euch keine Hungersnot widerfahren, sondern wahren Frieden werde ich euch an diesem Ort geben.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>14\u00a0Und Jehova sprach weiter zu mir: \u201eFalsches prophezeien die Propheten in meinem Namen. Ich habe sie nicht gesandt, noch habe ich ihnen geboten, noch zu ihnen geredet. Eine falsche Vision und Wahrsagerei und Wertlosigkeit und den Trug ihres Herzens reden sie prophetisch zu euch. 15\u00a0Dies ist daher, was Jehova hinsichtlich der Propheten gesagt hat, die in meinem Namen prophezeien und die ich selbst nicht sandte und die sprechen, da\u00df sich weder Schwert noch Hunger in diesem Land einstellen werden: \u201aDurch Schwert und durch Hunger werden jene Propheten ihr Ende finden. 16\u00a0Und das Volk selbst, dem sie prophezeien, wird zu Menschen werden, die hinausgeworfen sind auf die Stra\u00dfen Jerusalems wegen der Hungersnot und des Schwertes, ohne da\u00df jemand sie begr\u00e4bt \u2014 sie, ihre Frauen und ihre S\u00f6hne und ihre T\u00f6chter. Und ich will ihr Ungl\u00fcck \u00fcber sie aussch\u00fctten.\u2018<\/p>\n<p>17\u00a0Und du sollst zu ihnen dieses Wort sprechen: \u201aM\u00f6gen meine Augen in Tr\u00e4nen zerflie\u00dfen Nacht und Tag, und m\u00f6gen sie nicht gestillt werden, denn mit gro\u00dfem Zusammenbruch ist die Jungfrau, Tochter meines Volkes, zerbrochen worden, mit einem ganz heillosen Schlag. 18\u00a0Wenn ich wirklich aufs Feld hinausgehe, siehe da, die mit dem Schwert Erschlagenen! Und wenn ich tats\u00e4chlich in die Stadt komme, siehe auch die Krankheiten zufolge der Hungersnot! Denn sowohl der Prophet als auch der Priester, sie sind umhergezogen, zu einem Land, das sie nicht gekannt haben.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>19\u00a0Hast du Juda g\u00e4nzlich verworfen, oder hat deine Seele sogar Zion verabscheut? Warum hast du uns geschlagen, so da\u00df es keine Heilung f\u00fcr uns gibt? Man hoffte auf Frieden, aber nichts Gutes [kam]; und auf eine Zeit der Heilung, und siehe, Schrecken! 20\u00a0Wir erkennen doch, o Jehova, unsere Bosheit, die Vergehung unserer Vorv\u00e4ter, denn wir haben gegen dich ges\u00fcndigt. 21\u00a0Mi\u00dfachte [uns] nicht um deines Namens willen; verachte nicht deinen herrlichen Thron. Gedenke; brich nicht deinen Bund mit uns. 22\u00a0Existieren unter den nichtigen G\u00f6tzen der Nationen irgendwelche, die Regen herabgie\u00dfen k\u00f6nnen, oder k\u00f6nnen gar die Himmel selbst ausgiebige Regenschauer geben? Bist du es nicht, o Jehova, unser Gott? Und wir hoffen auf dich, denn du selbst hast all diese Dinge getan.<\/p>\n<h3>Kapitel 15<\/h3>\n<p>Und Jehova sprach dann zu mir: \u201eWenn Moses und Samuel vor mir st\u00fcnden, so w\u00fcrde meine Seele sich nicht zu diesem Volk neigen. Sie w\u00fcrden von meinem Angesicht hinweggesandt werden, damit sie fortgingen. 2\u00a0Und es soll geschehen, wenn sie zu dir sagen sollten: \u201aWohin sollen wir ausziehen?\u2018, da\u00df du auch zu ihnen sagen sollst: \u201aDies ist, was Jehova gesprochen hat: \u201eWer immer f\u00fcr die t\u00f6dliche Plage [bestimmt] ist, zur t\u00f6dlichen Plage! Und wer immer f\u00fcr das Schwert, zum Schwert! Und wer immer f\u00fcr die Hungersnot, zur Hungersnot! Und wer immer f\u00fcr die Gefangenschaft, zur Gefangenschaft!\u201c\u00a0\u2018<\/p>\n<p>3\u00a0\u201aUnd ich will vier Familien \u00fcber sie bestellen\u2018, ist der Ausspruch Jehovas, \u201adas Schwert zum T\u00f6ten und die Hunde zum Fortschleifen und die fliegenden Gesch\u00f6pfe der Himmel und die Tiere der Erde zum Fressen und zum Verderben. 4\u00a0Und zum Erbeben will ich sie allen K\u00f6nigreichen der Erde geben wegen Man\u1ea1sse, des Sohnes Hisk\u1ecbas, des K\u00f6nigs von Juda, f\u00fcr das, was er in Jerusalem tat. 5\u00a0Denn wer wird dir Mitleid erweisen, o Jerusalem, und wer wird dir gegen\u00fcber Mitgef\u00fchl bekunden, und wer wird abbiegen, um nach deinem Wohlergehen zu fragen?\u2018<\/p>\n<p>6\u00a0\u201aDu selbst hast mich im Stich gelassen\u2018 ist der Ausspruch Jehovas. \u201aR\u00fcckw\u00e4rts geht der Weg, den du fortw\u00e4hrend wandelst. Und ich werde meine Hand gegen dich ausstrecken und dich verderben. Ich bin des Bedauerns m\u00fcde geworden. 7\u00a0Und ich werde sie mit einer Gabel in den Toren des Landes worfeln. Ich werde [sie] gewi\u00df der Kinder berauben. Ich will mein Volk vernichten, [da] sie sich von ihren eigenen Wegen nicht abgewandt haben. 8\u00a0Zahlreicher als die Sandk\u00f6rner der Meere sind mir ihre Witwen geworden. Ich will f\u00fcr sie, \u00fcber Mutter, jungen Mann, den Verheerer am Mittag bringen. Ich will pl\u00f6tzlich Erregung und Best\u00fcrzung auf sie fallen lassen. 9\u00a0Die Frau, die sieben gebar, ist dahingewelkt; ihre Seele hat nach Atem gerungen. Ihre Sonne ist untergegangen, w\u00e4hrend es noch Tag ist; sie ist besch\u00e4mt worden und hat sich gesch\u00e4mt.\u2018 \u201aUnd ihren \u00dcberrest werde ich dem Schwert hingeben vor ihren Feinden\u2018 ist der Ausspruch Jehovas.\u201c<\/p>\n<p>10\u00a0Wehe mir, o meine Mutter, weil du mich geboren hast, einen dem Zank ausgesetzten Mann und einen dem Streit mit der ganzen Erde ausgesetzten Mann. Ich habe kein Darlehen gegeben, und sie haben mir kein Darlehen gegeben. Sie alle rufen \u00dcbles auf mich herab.<\/p>\n<p>11\u00a0Jehova hat gesprochen: \u201eSicherlich will ich dir dienen zum Guten. Sicherlich will ich F\u00fcrsprache f\u00fcr dich einlegen zur Zeit des Ungl\u00fccks und zur Zeit der Bedr\u00e4ngnis, gegen den Feind. 12\u00a0Kann man Eisen zerbrechen, Eisen aus dem Norden, und Kupfer? 13\u00a0Dein Verm\u00f6gen und deine Sch\u00e4tze werde ich als blo\u00dfes Pl\u00fcndergut hingeben, nicht f\u00fcr einen Kaufpreis, sondern f\u00fcr all deine S\u00fcnden, ja in allen deinen Gebieten. 14\u00a0Und ich will [sie] mit deinen Feinden hin\u00fcberziehen lassen in ein Land, das du nicht gekannt hast. Denn selbst ein Feuer ist entz\u00fcndet worden in meinem Zorn. Gegen euch ist es angez\u00fcndet.\u201c<\/p>\n<p>15\u00a0Du selbst hast [es] gewu\u00dft. O Jehova, gedenke meiner, und wende mir deine Aufmerksamkeit zu, und r\u00e4che mich an meinen Verfolgern. In deiner Langsamkeit zum Zorn nimm mich nicht hinweg. Nimm zur Kenntnis, da\u00df ich um deiner selbst willen Schmach trage. 16\u00a0Deine Worte fanden sich, und ich a\u00df sie dann; und dein Wort wird mir zum Frohlocken und zur Freude meines Herzens; denn dein Name ist \u00fcber mir genannt worden, o Jehova, Gott der Heerscharen. 17\u00a0Ich habe mich nicht in die vertraute Gruppe der Scherzenden gesetzt und zu frohlocken begonnen. Wegen deiner Hand habe ich mich ganz allein hingesetzt, denn mit Strafank\u00fcndigung hast du mich erf\u00fcllt. 18\u00a0Warum ist mein Schmerz chronisch und mein Schlag unheilbar geworden? Er will sich nicht heilen lassen. Du wirst mir ganz bestimmt wie etwas Tr\u00fcgerisches sein, wie Wasser, die sich als unzuverl\u00e4ssig erwiesen haben.<\/p>\n<p>19\u00a0Dies ist daher, was Jehova gesprochen hat: \u201eWenn du umkehren wirst, dann werde ich dich zur\u00fcckbringen. Vor mir wirst du stehen. Und wenn du das, was kostbar ist, aus wertlosen Dingen hervorbringen wirst, wirst du wie mein eigener Mund werden. Sie selbst werden zu dir zur\u00fcckkehren, du aber wirst nicht zu ihnen zur\u00fcckkehren.\u201c<\/p>\n<p>20\u00a0\u201eUnd ich habe dich diesem Volk zu einer befestigten kupfernen Mauer gemacht; und sie werden gewi\u00df gegen dich k\u00e4mpfen, aber sie werden nicht die Oberhand \u00fcber dich gewinnen. Denn ich bin mit dir, um dich zu retten und dich zu befreien\u201c ist der Ausspruch Jehovas. 21\u00a0\u201eUnd ich will dich aus der Hand der B\u00f6sen befreien, und ich will dich erl\u00f6sen aus der Faust der Tyrannischen.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 16<\/h3>\n<p>Und das Wort Jehovas erging weiter an mich und lautete: 2\u00a0\u201eDu sollst dir keine Frau nehmen, und du sollst keine S\u00f6hne und T\u00f6chter bekommen an diesem Ort. 3\u00a0Denn dies ist, was Jehova \u00fcber die S\u00f6hne und \u00fcber die T\u00f6chter gesprochen hat, die an diesem Ort geboren werden, und \u00fcber ihre M\u00fctter, die sie geb\u00e4ren, und \u00fcber ihre V\u00e4ter, die ihre Geburt verursachen in diesem Land: 4\u00a0\u201aDen Tod durch Krankheiten werden sie sterben. Sie werden nicht beklagt, noch werden sie begraben werden. Wie D\u00fcnger auf der Oberfl\u00e4che des Erdbodens werden sie werden; und durch das Schwert und durch Hungersnot werden sie ihr Ende finden, und ihre Leichname werden tats\u00e4chlich den fliegenden Gesch\u00f6pfen der Himmel und den Tieren der Erde zur Speise dienen.\u2018<\/p>\n<p>5\u00a0Denn dies ist, was Jehova gesagt hat: \u201aGeh nicht in das Haus eines Trauermahls, und geh nicht, um Klage zu halten, und bekunde kein Mitgef\u00fchl ihnen gegen\u00fcber.\u2018<\/p>\n<p>,Denn ich habe meinen Frieden von diesem Volk weggenommen\u2018, ist der Ausspruch Jehovas, \u201aja liebende G\u00fcte und Erbarmungen. 6\u00a0Und sie werden gewi\u00df sterben, die Gro\u00dfen und die Kleinen, in diesem Land. Sie werden nicht begraben werden, auch wird man sich nicht ihretwegen schlagen, noch wird irgend jemand ihretwegen Einschnitte an sich machen oder sich kahlscheren. 7\u00a0Und man wird an sie kein Brot austeilen wegen der Trauer, um jemand wegen des Toten zu tr\u00f6sten, noch wird man ihnen den Becher der Tr\u00f6stung zu trinken geben wegen jemandes Vater und wegen jemandes Mutter. 8\u00a0Und du sollst \u00fcberhaupt kein Haus des Festgelages betreten, um dich mit ihnen zum Essen und zum Trinken niederzusetzen.\u2018<\/p>\n<p>9\u00a0Denn dies ist, was Jehova der Heerscharen, der Gott Israels, gesprochen hat: \u201aSiehe, ich lasse aus diesem Ort vor euren Augen und in euren Tagen aufh\u00f6ren die Stimme des Frohlockens und die Stimme der Freude, die Stimme des Br\u00e4utigams und die Stimme der Braut.\u2018<\/p>\n<p>10\u00a0Und es soll geschehen, wenn du diesem Volk alle diese Worte mitteilst und sie tats\u00e4chlich zu dir sagen: \u201aWeswegen hat Jehova all dieses gro\u00dfe Ungl\u00fcck gegen uns geredet, und was ist unsere Vergehung, und was ist unsere S\u00fcnde, mit der wir gegen Jehova, unseren Gott, ges\u00fcndigt haben?\u2018, 11\u00a0da\u00df du dann zu ihnen sprechen sollst: \u201a\u00a0\u201eWegen der Tatsache, da\u00df eure V\u00e4ter mich verlassen haben\u201c, ist der Ausspruch Jehovas, \u201eund sie st\u00e4ndig anderen G\u00f6ttern nachgingen und ihnen dienten und sich vor ihnen niederbeugten. Aber mich verlie\u00dfen sie, und mein Gesetz hielten sie nicht. 12\u00a0Und ihr selbst habt schlimmer gehandelt in eurem Tun als eure V\u00e4ter, und siehe, ihr seid ein jeder dem Starrsinn seines b\u00f6sen Herzens nachgegangen, indem ihr mir nicht gehorchtet. 13\u00a0Und ich will euch aus diesem Land hinausschleudern in das Land, das ihr selbst nicht gekannt habt noch eure V\u00e4ter, und dort werdet ihr anderen G\u00f6ttern dienen m\u00fcssen Tag und Nacht, weil ich euch keine Gunst erweisen werde.\u201c\u00a0\u2018<\/p>\n<p>14\u00a0\u201aDarum siehe, Tage kommen\u2018, ist der Ausspruch Jehovas, \u201ada nicht mehr gesagt werden wird: \u201eSo wahr Jehova lebt, der die S\u00f6hne Israels aus dem Land \u00c4gypten herauff\u00fchrte!\u201c, 15\u00a0sondern: \u201eSo wahr Jehova lebt, der die S\u00f6hne Israels aus dem Land des Nordens herauff\u00fchrte und aus allen L\u00e4ndern, wohin er sie versprengt hatte!\u201c, und ich werde sie gewi\u00df auf ihren Boden zur\u00fcckbringen, den ich ihren Vorv\u00e4tern gegeben habe.\u2018<\/p>\n<p>16\u00a0\u201aSiehe, ich sende nach vielen Fischern\u2018, ist der Ausspruch Jehovas, \u201aund sie werden sicherlich nach ihnen fischen; und danach werde ich nach vielen J\u00e4gern senden, und sie werden sie bestimmt jagen von jedem Berg und von jedem H\u00fcgel und aus den Spalten der zerkl\u00fcfteten Felsen. 17\u00a0Denn meine Augen sind auf alle ihre Wege [gerichtet]. Sie sind vor mir nicht verh\u00fcllt gewesen, auch ist ihre Vergehung vor meinen Augen nicht verborgen gewesen. 18\u00a0Und zuallererst will ich den vollen Betrag ihrer Vergehung und ihrer S\u00fcnde heimzahlen, weil sie mein Land entweihten. Mit den Leichen ihrer abscheulichen Dinge und mit ihren Abscheulichkeiten hatten sie mein Erbe erf\u00fcllt.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>19\u00a0O Jehova, meine St\u00e4rke und meine Feste und mein Zufluchtsort am Tag der Bedr\u00e4ngnis, zu dir werden die Nationen selbst kommen von den Enden der Erde, und sie werden sprechen: \u201eIn der Tat, unsere Vorv\u00e4ter haben schlie\u00dflich lauter Falschheit, Nichtigkeit und Dinge besessen, an denen nichts N\u00fctzliches war.\u201c 20\u00a0Kann sich der Erdenmensch G\u00f6tter machen, wenn sie keine G\u00f6tter sind?<\/p>\n<p>21\u00a0\u201eDarum siehe, ich lasse sie erkennen; dieses eine Mal werde ich sie meine Hand und meine Macht erkennen lassen, und sie werden erkennen m\u00fcssen, da\u00df mein Name Jehova ist.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 13 Dies ist, was Jehova zu mir gesprochen hat: \u201eGeh, und du sollst dir einen leinenen G\u00fcrtel beschaffen und ihn um deine H\u00fcften legen, aber du sollst ihn nicht ins Wasser bringen.\u201c 2\u00a0Da beschaffte ich den G\u00fcrtel gem\u00e4\u00df dem Wort Jehovas und legte ihn um meine H\u00fcften. 3\u00a0Und das Wort Jehovas erging dann zum [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[464,2],"tags":[],"class_list":["post-1060","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-jeremia","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1060","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1060"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1060\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1061,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1060\/revisions\/1061"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1060"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1060"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1060"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}