
{"id":1058,"date":"2009-08-08T13:00:58","date_gmt":"2009-08-08T12:00:58","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1058"},"modified":"2009-08-08T13:00:58","modified_gmt":"2009-08-08T12:00:58","slug":"jeremia-9-12","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1058","title":{"rendered":"Jeremia 9 &#8211; 12"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 9<\/h3>\n<p>O da\u00df mein Haupt Wasser w\u00e4re und da\u00df meine Augen ein Tr\u00e4nenquell w\u00e4ren! Dann k\u00f6nnte ich Tag und Nacht die Erschlagenen der Tochter meines Volkes beweinen.<\/p>\n<p>2\u00a0O da\u00df ich in der Wildnis ein Nachtlager f\u00fcr Reisende h\u00e4tte! Dann w\u00fcrde ich mein Volk verlassen und von ihnen weggehen, denn sie alle sind Ehebrecher, eine feierliche Versammlung treulos Handelnder; 3\u00a0und sie spannen ihre Zunge als ihren Bogen in Falschheit; aber nicht f\u00fcr [die] Treue haben sie sich als m\u00e4chtig erwiesen im Land.<\/p>\n<p>\u201eDenn von Schlechtigkeit zu Schlechtigkeit schritten sie fort, und sogar mich lie\u00dfen sie au\u00dfer acht\u201c ist der Ausspruch Jehovas.<\/p>\n<p>4\u00a0\u201eH\u00fctet euch ein jeder vor seinem eigenen Gef\u00e4hrten, und setzt euer Vertrauen \u00fcberhaupt nicht auf einen Bruder. Denn sogar jeder Bruder w\u00fcrde ganz bestimmt [einen anderen] verdr\u00e4ngen, und jeder Gef\u00e4hrte, er w\u00fcrde als blo\u00dfer Verleumder umhergehen, 5\u00a0und sie treiben ein jeder st\u00e4ndig sein Spiel mit seinem Gef\u00e4hrten; und sie reden \u00fcberhaupt keine Wahrheit. Sie haben ihre Zunge gelehrt, Falsches zu reden. Sie haben sich lediglich im Unrechttun m\u00fcde gemacht.<\/p>\n<p>6\u00a0Dein Wohnsitz ist inmitten von Trug. Durch Trug haben sie sich geweigert, mich zu erkennen\u201c ist der Ausspruch Jehovas.<\/p>\n<p>7\u00a0Dies ist daher, was Jehova der Heerscharen gesprochen hat: \u201eSiehe, ich schmelze sie, und ich mu\u00df sie pr\u00fcfen, denn wie soll ich sonst handeln wegen der Tochter meines Volkes? 8\u00a0Ihre Zunge ist ein schlachtender Pfeil. Trug hat sie geredet. Mit seinem Mund redet [jemand] st\u00e4ndig Frieden mit seinem eigenen Gef\u00e4hrten; aber in seinem Innern legt er seinen Hinterhalt.\u201c<\/p>\n<p>9\u00a0\u201eSollte ich wegen dieser Dinge nicht Abrechnung mit ihnen halten?\u201c ist der Ausspruch Jehovas. \u201eOder sollte sich an einer Nation, die wie diese ist, meine Seele nicht r\u00e4chen? 10\u00a0\u00dcber die Berge werde ich Weinen und Wehklage erheben und \u00fcber die Weidegr\u00fcnde der Wildnis ein Totenklagelied; denn sie werden verbrannt worden sein, so da\u00df niemand da ist, der hindurchzieht, und man wird tats\u00e4chlich nicht den Laut von Vieh h\u00f6ren. Sowohl das fliegende Gesch\u00f6pf der Himmel als auch das Tier werden geflohen sein; sie werden davongegangen sein. 11\u00a0Und ich will Jerusalem zu Steinhaufen machen, zum Lager von Schakalen; und die St\u00e4dte Judas werde ich zu einer w\u00fcsten Ein\u00f6de machen, ohne Bewohner.<\/p>\n<p>12\u00a0Wer ist der Mann, der weise ist, damit er dies versteht, ja der, zu dem der Mund Jehovas geredet hat, damit er es berichtet? Weswegen sollte das Land tats\u00e4chlich zugrunde gehen, tats\u00e4chlich verbrannt werden, der Wildnis gleich, ohne da\u00df irgendeiner hindurchzieht?\u201c<\/p>\n<p>13\u00a0Und Jehova sprach dann: \u201eWeil sie mein Gesetz verlassen haben, das ich gab, [damit es] vor ihnen [sei], und [weil] sie meiner Stimme nicht gehorcht haben und nicht darin gewandelt sind, 14\u00a0sondern fortgesetzt dem Starrsinn ihres Herzens und den Baalsbildnissen nachgingen, \u00fcber die ihre V\u00e4ter sie belehrt hatten; 15\u00a0darum hat Jehova der Heerscharen, der Gott Israels, dies gesagt: \u201aSiehe, ich lasse sie, das hei\u00dft dieses Volk, Wermut essen, und ich will sie Giftwasser trinken lassen; 16\u00a0und ich will sie unter die Nationen zerstreuen, die weder sie noch ihre V\u00e4ter gekannt haben, und ich will das Schwert hinter ihnen hersenden, bis ich sie ausgerottet haben werde.\u2018<\/p>\n<p>17\u00a0Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesprochen hat: \u201aBenehmt euch mit Verstand, und ruft die Frauen, die Totenklagelieder singen, damit sie kommen; und sendet selbst nach den kundigen Frauen, damit sie kommen 18\u00a0und damit sie herbeieilen und eine Wehklage \u00fcber uns erheben. Und m\u00f6gen unsere Augen von Tr\u00e4nen flie\u00dfen und unsere eigenen gl\u00e4nzenden Augen von Wasser rinnen. 19\u00a0Denn die Stimme der Wehklage ist aus Zion geh\u00f6rt worden: \u201eWie sind wir ausgepl\u00fcndert worden! Wie sehr haben wir uns gesch\u00e4mt! Denn wir haben das Land verlassen; denn sie haben unsere Wohnsitze hingeworfen.\u201c 20\u00a0Doch h\u00f6rt, o ihr Frauen, das Wort Jehovas, und euer Ohr vernehme das Wort seines Mundes. Dann lehrt eure T\u00f6chter eine Wehklage und jede Frau ihre Gef\u00e4hrtin ein Totenklagelied. 21\u00a0Denn der Tod ist durch unsere Fenster gestiegen; er ist in unsere Wohnt\u00fcrme gekommen, um das Kind von der Stra\u00dfe wegzutilgen, die jungen M\u00e4nner von den \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen.\u2018<\/p>\n<p>22\u00a0Rede: \u201aDies ist der Ausspruch Jehovas: \u201eDie Leichname der Menschen sollen dann wie D\u00fcnger auf der Fl\u00e4che des Feldes fallen und wie eine Reihe frisch geschnittenen Getreides hinter dem Schnitter, ohne da\u00df jemand aufsammelt.\u201c\u00a0\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>23\u00a0Dies ist, was Jehova gesagt hat: \u201eM\u00f6ge sich der Weise nicht seiner Weisheit r\u00fchmen, und m\u00f6ge sich der Starke nicht seiner Macht r\u00fchmen. M\u00f6ge sich der Reiche nicht seines Reichtums r\u00fchmen.\u201c<\/p>\n<p>24\u00a0\u201eWer sich aber r\u00fchmt, r\u00fchme sich allein dessen: Einsicht zu haben und Erkenntnis von mir zu haben, da\u00df ich Jehova bin, der liebende G\u00fcte, Recht und Gerechtigkeit auf der Erde \u00fcbt; denn an diesen Dingen habe ich Gefallen\u201c ist der Ausspruch Jehovas.<\/p>\n<p>25\u00a0\u201eSiehe! Tage kommen\u201c, ist der Ausspruch Jehovas, \u201eda will ich Abrechnung halten mit jedem Beschnittenen, [doch noch] in Unbeschnittenheit, 26\u00a0[in Hinsicht] auf \u00c4gypten und auf Juda und auf \u1eb8dom und auf die S\u00f6hne \u1ea0mmons und auf M\u1ecdab und auf alle mit gestutztem Haar an den Schl\u00e4fen, die in der Wildnis wohnen; denn alle Nationen sind unbeschnitten, und das ganze Haus Israel ist unbeschnittenen Herzens.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 10<\/h3>\n<p>H\u00f6rt das Wort, das Jehova gegen euch geredet hat, o Haus Israel! 2\u00a0Dies ist, was Jehova gesprochen hat: \u201eLernt den Weg der Nationen \u00fcberhaupt nicht, und la\u00dft euch selbst vor den Zeichen der Himmel nicht in Schrecken versetzen, weil die Nationen vor ihnen erschrecken. 3\u00a0Denn die Br\u00e4uche der V\u00f6lker sind nur Dunst, weil es ein blo\u00dfer Baum aus dem Wald ist, den einer gehauen hat, das Werk der H\u00e4nde des Kunsthandwerkers mit dem Schneidewerkzeug. 4\u00a0Mit Silber und mit Gold macht man es sch\u00f6n. Mit N\u00e4geln und mit H\u00e4mmern befestigt man sie, damit keines wackelt. 5\u00a0Sie sind wie eine Vogelscheuche eines Gurkenfeldes und k\u00f6nnen nicht reden. Sie werden ganz bestimmt getragen, denn sie k\u00f6nnen keine Schritte machen. F\u00fcrchtet euch nicht ihretwegen, denn sie k\u00f6nnen nichts Unheilvolles tun, und dar\u00fcber hinaus steht etwas Gutes zu tun nicht bei ihnen.\u201c<\/p>\n<p>6\u00a0In keiner Hinsicht ist irgend jemand dir gleich, o Jehova. Du bist gro\u00df, und dein Name ist gro\u00df an Macht. 7\u00a0Wer sollte dich nicht f\u00fcrchten, o K\u00f6nig der Nationen, denn dir geb\u00fchrt es; denn unter allen Weisen der Nationen und in all ihren K\u00f6nigreichen ist in keiner Hinsicht irgend jemand dir gleich. 8\u00a0Und zu ein und derselben Zeit erweisen sie sich als vernunftlos und dumm. Ein Baum ist nichts als eine Mahnung an Nichtigkeiten. 9\u00a0Zu Platten geschlagenes Silber ist das, was sogar aus T\u1ea1rschisch herbeigebracht wird, und Gold aus \u1ee4phas, das Werk eines Kunsthandwerkers und der H\u00e4nde eines Metallbearbeiters; ihre Kleidung ist blauer Faden und purpurr\u00f6tlichgef\u00e4rbte Wolle. Sie sind alle das Werk geschickter Leute.<\/p>\n<p>10\u00a0Jehova aber ist in Wahrheit Gott. Er ist der lebendige Gott und der K\u00f6nig auf unabsehbare Zeit. Wegen seines heftigen Zorns wird die Erde beben, und keine Nationen werden es unter seiner Strafank\u00fcndigung aushalten. 11\u00a0Dies ist, was ihr zu ihnen sprechen werdet: \u201eDie G\u00f6tter, die die Himmel und die Erde nicht gemacht haben, sind es, die von der Erde und unter diesen Himmeln entschwinden werden.\u201c 12\u00a0Er ist es, der die Erde durch seine Kraft gemacht hat, der das ertragf\u00e4hige Land durch seine Weisheit fest gegr\u00fcndet und der durch seinen Verstand die Himmel ausgespannt hat. 13\u00a0Bei [seiner] Stimme gibt es durch ihn ein Get\u00f6se von Wassern in den Himmeln, und er l\u00e4\u00dft D\u00fcnste aufsteigen vom \u00e4u\u00dfersten Ende der Erde. Er hat sogar Schleusen f\u00fcr den Regen gemacht, und er bringt den Wind aus seinen Vorratsh\u00e4usern hervor.<\/p>\n<p>14\u00a0Jeder Mensch hat sich so vernunftlos benommen, als h\u00e4tte er keine Erkenntnis. Jeder Metallbearbeiter wird sich gewi\u00df sch\u00e4men m\u00fcssen wegen des gehauenen Bildes; denn sein gegossenes Bild ist Falschheit, und es ist kein Geist in ihnen. 15\u00a0Sie sind Nichtigkeit, ein Spottwerk. Zu der Zeit, da die Aufmerksamkeit auf sie gerichtet wird, werden sie zugrunde gehen.<\/p>\n<p>16\u00a0Jakobs ANTEIL ist nicht wie diese Dinge, denn er ist der Bildner von allem, und Israel ist der Stab seines Erbes. Jehova der Heerscharen ist sein Name.<\/p>\n<p>17\u00a0Nimm von der Erde deine Traglast auf, o du in Bedr\u00e4ngnis wohnende Frau. 18\u00a0Denn dies ist, was Jehova gesagt hat: \u201eSiehe, ich schleudere die Bewohner der Erde bei diesem Anla\u00df hinaus, und ich will ihnen Bedr\u00e4ngnis bereiten, damit sie [es] herausfinden.\u201c<\/p>\n<p>19\u00a0Wehe mir wegen meines Zusammenbruchs! Mein Schlag ist chronisch geworden. Und ich selbst habe gesagt: \u201eSicherlich ist dies meine Krankheit, und ich werde sie tragen. 20\u00a0Mein eigenes Zelt ist verheert, und meine eigenen Zeltstricke sind alle entzweigerissen. Meine eigenen S\u00f6hne sind von mir ausgegangen, und sie sind nicht mehr. Da ist keiner, der noch mein Zelt ausspannt oder meine Zeltt\u00fccher aufrichtet. 21\u00a0Denn die Hirten haben sich vernunftlos benommen, und sie haben Jehova nicht einmal gesucht. Darum haben sie nicht mit Einsicht gehandelt, und all ihre weidenden Tiere sind zerstreut worden.\u201c<\/p>\n<p>22\u00a0Horch! Ein Bericht! Siehe, er ist gekommen, auch ein gro\u00dfes Stampfen vom Land des Nordens, um die St\u00e4dte Judas zu einer w\u00fcsten Ein\u00f6de zu machen, zum Lager von Schakalen.<\/p>\n<p>23\u00a0Ich wei\u00df wohl, o Jehova, da\u00df nicht beim Erdenmenschen sein Weg steht. Es steht nicht bei dem Mann, der da wandelt, auch nur seinen Schritt zu richten. 24\u00a0Bringe mich zurecht, o Jehova, doch nach Recht; nicht in deinem Zorn, damit du mich nicht zunichte machst. 25\u00a0Gie\u00df deinen Grimm aus \u00fcber die Nationen, die dich au\u00dfer acht gelassen haben, und \u00fcber die Familien, die nicht einmal deinen Namen angerufen haben. Denn sie haben Jakob verzehrt. Ja, sie haben ihn verzehrt, und sie bleiben dabei, ihn auszurotten; und seinen Aufenthaltsort haben sie ver\u00f6det.<\/p>\n<h3>Kapitel 11<\/h3>\n<p>Das Wort, das von Jehova an Jeremia erging, lautete: 2\u00a0\u201eH\u00f6rt die Worte dieses Bundes!<\/p>\n<p>Und du sollst sie zu den M\u00e4nnern von Juda und den Bewohnern von Jerusalem reden, 3\u00a0und du sollst zu ihnen sprechen: \u201aDies ist, was Jehova, der Gott Israels, gesagt hat: \u201eVerflucht ist der Mann, der auf die Worte dieses Bundes nicht h\u00f6rt, 4\u00a0den ich euren Vorv\u00e4tern an dem Tag gebot, an dem ich sie aus dem Land \u00c4gypten, aus dem Eisenschmelzofen, herausf\u00fchrte, indem [ich] sprach: \u201aGehorcht meiner Stimme, und ihr sollt [die] Dinge gem\u00e4\u00df allem tun, was ich euch gebiete; und ihr werdet gewi\u00df mein Volk werden, und ich selbst werde euer Gott werden, 5\u00a0damit ich den Eid ausf\u00fchre, den ich euren Vorv\u00e4tern geschworen habe, ihnen das Land zu geben, das von Milch und Honig flie\u00dft, wie an diesem Tag.\u2018\u00a0\u201c\u00a0\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>Und ich antwortete und sagte dann: \u201eAmen, o Jehova.\u201c<\/p>\n<p>6\u00a0Und Jehova sprach weiter zu mir: \u201eRuf all diese Worte in den St\u00e4dten Judas und in den Stra\u00dfen Jerusalems aus, indem [du] sagst: \u201aH\u00f6rt die Worte dieses Bundes, und ihr sollt sie tun. 7\u00a0Denn feierlich ermahnte ich eure Vorv\u00e4ter an dem Tag, an dem ich sie aus dem Land \u00c4gypten herauff\u00fchrte, und bis auf diesen Tag, fr\u00fch mich aufmachend und ermahnend, indem [ich] sprach: \u201eGehorcht meiner Stimme.\u201c 8\u00a0Aber sie h\u00f6rten nicht, noch neigten sie ihr Ohr, sondern sie wandelten, ein jeder, fortgesetzt im Starrsinn ihres b\u00f6sen Herzens; und so brachte ich alle Worte dieses Bundes \u00fcber sie, die zu tun ich [ihnen] geboten hatte, die sie aber nicht taten.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>9\u00a0Ferner sagte Jehova zu mir: \u201eEs hat sich Verschw\u00f6rung unter den M\u00e4nnern Judas und unter den Bewohnern Jerusalems gefunden. 10\u00a0Sie sind zur\u00fcckgekehrt zu den Vergehungen ihrer Vorv\u00e4ter, der ersten, die sich weigerten, meinen Worten zu gehorchen, die aber selbst anderen G\u00f6ttern nachgegangen sind, um ihnen zu dienen. Das Haus Israel und das Haus Juda haben meinen Bund gebrochen, den ich mit ihren Vorv\u00e4tern schlo\u00df. 11\u00a0Dies ist daher, was Jehova gesprochen hat: \u201aSiehe, ich bringe Ungl\u00fcck \u00fcber sie, aus dem sie nicht herauskommen k\u00f6nnen; und sie werden zu mir gewi\u00df um Hilfe rufen, aber ich werde nicht auf sie h\u00f6ren. 12\u00a0Und die St\u00e4dte Judas und die Bewohner Jerusalems werden hingehen und um Hilfe rufen m\u00fcssen zu den G\u00f6ttern, denen sie r\u00e4uchern, die ihnen aber zur Zeit ihres Ungl\u00fccks ganz bestimmt keine Rettung bringen werden. 13\u00a0Denn deine G\u00f6tter sind so viele geworden wie deine St\u00e4dte, o Juda; und so viele Alt\u00e4re wie die Stra\u00dfen Jerusalems habt ihr f\u00fcr die Sch\u00e4ndlichkeit aufgestellt, Alt\u00e4re, um dem Baal zu r\u00e4uchern.\u2018<\/p>\n<p>14\u00a0Und was dich betrifft, bete nicht zugunsten dieses Volkes, und erhebe f\u00fcr sie keinen inst\u00e4ndigen Ruf noch ein Gebet, denn ich werde nicht h\u00f6ren zu der Zeit, da sie hinsichtlich ihres Ungl\u00fccks zu mir rufen.<\/p>\n<p>15\u00a0Was hat mein Geliebter in meinem Haus zu tun, da\u00df viele von ihnen diese Sache, den [\u00fcblen] Plan, ausf\u00fchren sollten? Und werden sie [sie] mit heiligem Fleisch an dir vor\u00fcbergehen lassen, wenn dein Ungl\u00fcck [kommt]? Wirst du zu jener Zeit frohlocken? 16\u00a0\u201aEin \u00fcppiger Olivenbaum, sch\u00f6n an Frucht [und] an Gestalt\u2018, so hat Jehova deinen Namen genannt. Beim Schall des gro\u00dfen Get\u00f6ses hat er ein gegen sie entbrennendes Feuer angez\u00fcndet, und sie haben seine Zweige gebrochen.<\/p>\n<p>17\u00a0Und Jehova der Heerscharen selbst, der dich gepflanzt hat, hat Ungl\u00fcck gegen dich geredet wegen der Schlechtigkeit des Hauses Israel und des Hauses Juda, die sie ihrerseits begangen haben, um mich zu kr\u00e4nken, indem sie dem Baal r\u00e4ucherten.\u201c<\/p>\n<p>18\u00a0Und Jehova selbst hat mich unterrichtet, damit ich [es] wisse. Zu jener Zeit hast du mich ihre Handlungen sehen lassen. 19\u00a0Und ich war wie ein m\u00e4nnliches Lamm, ein vertrautes, das zum Schlachten gef\u00fchrt wird, und ich wu\u00dfte nicht, da\u00df es gegen mich war, da\u00df sie sich Pl\u00e4ne ausdachten: \u201eLa\u00dft uns den Baum mit seiner Speise verderben, und la\u00dft uns ihn wegtilgen aus dem Land der Lebenden, damit selbst seines Namens nicht mehr gedacht werde.\u201c 20\u00a0Aber Jehova der Heerscharen richtet mit Gerechtigkeit; er pr\u00fcft die Nieren und das Herz. O m\u00f6ge ich deine Rache an ihnen sehen, denn dir habe ich meinen Rechtsfall geoffenbart.<\/p>\n<p>21\u00a0Dies ist daher, was Jehova gegen die M\u00e4nner von \u1ea0nathoth gesagt hat, die dir nach der Seele trachten, indem [sie] sprechen: \u201eDu sollst nicht prophezeien im Namen Jehovas, damit du nicht durch unsere Hand stirbst\u201c; 22\u00a0dies ist daher, was Jehova der Heerscharen gesagt hat: \u201eHier wende ich ihnen meine Aufmerksamkeit zu. Die jungen M\u00e4nner selbst werden durchs Schwert sterben. Ihre S\u00f6hne und ihre T\u00f6chter, sie werden durch den Hunger sterben. 23\u00a0Und nicht einmal ein \u00dcberrest wird ihnen bleiben, denn ich werde Ungl\u00fcck \u00fcber die M\u00e4nner von \u1ea0nathoth bringen, das Jahr, in dem die Aufmerksamkeit auf sie gerichtet wird.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 12<\/h3>\n<p>Du bist gerecht, o Jehova, wenn ich meine Klage an dich richte, ja wenn ich sogar \u00fcber Rechtssachen mit dir rede. Wie kommt es, da\u00df der Weg der B\u00f6sen Gelingen gehabt hat, da\u00df alle, die Treulosigkeit begehen, die Sorgenfreien sind? 2\u00a0Du hast sie gepflanzt; sie haben auch Wurzel gefa\u00dft. Sie gehen st\u00e4ndig vorw\u00e4rts; sie haben auch Frucht hervorgebracht. Nahe bist du in ihrem Mund, doch weit entfernt von ihren Nieren. 3\u00a0Und du selbst, o Jehova, kennst mich wohl; du siehst mich, und du hast mein Herz in Gemeinschaft mit dir gepr\u00fcft. Sondere sie aus wie Schafe zur Schlachtung, und setze sie beiseite f\u00fcr den Tag des T\u00f6tens. 4\u00a0Wie lange sollte das Land dahinwelken und sogar der Pflanzenwuchs des ganzen Feldes verdorren? Wegen der Schlechtigkeit der darin Wohnenden sind die Tiere und die fliegenden Gesch\u00f6pfe weggerafft worden. Denn sie haben gesagt: \u201eEr sieht unsere Zukunft nicht.\u201c<\/p>\n<p>5\u00a0Denn mit Fu\u00dfg\u00e4ngern bist du gelaufen, und sie erm\u00fcdeten dich jeweils, wie kannst du dann mit Pferden um die Wette laufen? Und im Land des Friedens bist du zuversichtlich? Wie wirst du also inmitten der stolzen [Dickichte] entlang dem Jordan handeln? 6\u00a0Denn auch deine eigenen Br\u00fcder und die Hausgemeinschaft deines eigenen Vaters, auch s\u00a0i\u00a0e haben treulos an dir gehandelt. Auch s\u00a0i\u00a0e haben dir laut nachgerufen. Glaube ihnen nicht, blo\u00df weil sie gute Dinge zu dir reden.<\/p>\n<p>7\u00a0\u201eIch habe mein Haus verlassen; ich habe mein Erbe im Stich gelassen; ich habe die Geliebte meiner Seele in die Faust ihrer Feinde gegeben. 8\u00a0Mein Erbe ist mir wie ein L\u00f6we im Wald geworden. Es hat seine Stimme sogar gegen mich ergehen lassen. Darum habe ich es geha\u00dft. 9\u00a0Mein Erbe ist mir wie ein bunter Raubvogel; die Raubv\u00f6gel sind ringsum dar\u00fcber her. Kommt, versammelt euch, all ihr wildlebenden Tiere des Feldes; bringt [sie] her zum Fra\u00df. 10\u00a0Selbst viele Hirten haben meinen Weingarten verdorben; sie haben meinen Anteil zertreten. Sie haben meinen begehrenswerten Anteil in die Wildnis einer w\u00fcsten Ein\u00f6de verwandelt. 11\u00a0Man hat ihn zu einer w\u00fcsten Ein\u00f6de gemacht; er ist dahingewelkt; er ist f\u00fcr mich ver\u00f6det. Das ganze Land ist \u00f6de gemacht worden, weil kein Mensch da ist, der [es] zu Herzen genommen hat. 12\u00a0\u00dcber all die gebahnten Pfade durch die Wildnis sind die Verheerer gekommen. Denn das Schwert, das Jehova geh\u00f6rt, verzehrt von einem Ende des Landes selbst bis zum anderen Ende des Landes. Da ist kein Frieden f\u00fcr irgendwelches Fleisch. 13\u00a0Sie haben Weizen ges\u00e4t, aber Dornen haben sie geerntet. Sie haben sich krank gearbeitet; sie werden von keinem Nutzen sein. Und sie werden sich sicherlich eurer Erzeugnisse sch\u00e4men wegen der Zornglut Jehovas.\u201c<\/p>\n<p>14\u00a0Dies ist, was Jehova gegen all meine schlechten Nachbarn gesprochen hat, die den Erbbesitz antasten, den ich mein Volk, ja Israel, besitzen lie\u00df: \u201eSiehe, ich rei\u00dfe sie aus ihrem Boden heraus; und das Haus Juda werde ich aus ihrer Mitte rei\u00dfen. 15\u00a0Und es soll geschehen, da\u00df ich mich, nachdem ich sie herausgerissen habe, gewi\u00df ihrer wieder erbarmen werde und sie zur\u00fcckf\u00fchren will, jeden zu seinem Erbbesitz und jeden zu seinem Land.\u201c<\/p>\n<p>16\u00a0\u201eUnd es soll geschehen, wenn sie ganz bestimmt die Wege meines Volkes lernen werden, bei meinem Namen zu schw\u00f6ren: \u201aSo wahr Jehova lebt!\u2018, ebenso wie sie mein Volk lehrten, bei Baal zu schw\u00f6ren, werden sie auch inmitten meines Volkes aufgebaut werden. 17\u00a0Wenn sie aber nicht gehorchen werden, will ich jene Nation auch ausrei\u00dfen, indem ich [sie] ausrei\u00dfe und vernichte\u201c ist der Ausspruch Jehovas.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 9 O da\u00df mein Haupt Wasser w\u00e4re und da\u00df meine Augen ein Tr\u00e4nenquell w\u00e4ren! Dann k\u00f6nnte ich Tag und Nacht die Erschlagenen der Tochter meines Volkes beweinen. 2\u00a0O da\u00df ich in der Wildnis ein Nachtlager f\u00fcr Reisende h\u00e4tte! Dann w\u00fcrde ich mein Volk verlassen und von ihnen weggehen, denn sie alle sind Ehebrecher, eine [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[464,2],"tags":[],"class_list":["post-1058","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-jeremia","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1058","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1058"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1058\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1059,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1058\/revisions\/1059"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1058"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1058"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1058"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}