
{"id":1056,"date":"2009-08-07T12:51:25","date_gmt":"2009-08-07T11:51:25","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1056"},"modified":"2009-08-08T12:54:35","modified_gmt":"2009-08-08T11:54:35","slug":"jeremia-6-8","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1056","title":{"rendered":"Jeremia 6 &#8211; 8"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 6<\/h3>\n<p>Bringt euch unter Dach, o ihr S\u00f6hne B\u1eb9njamins, aus der Mitte Jerusalems; und in Tek\u1ecda blast das Horn. Und \u00fcber Beth-Hakk\u1eb9rem richtet ein Feuersignal auf; denn Ungl\u00fcck selbst hat aus dem Norden herniedergeblickt, ja ein gro\u00dfer Zusammenbruch. 2\u00a0Die Tochter Zion hat in der Tat einer lieblichen und verweichlichten Frau geglichen. 3\u00a0Zu ihr kamen dann die Hirten und ihre Herden. Gegen sie schlugen sie ringsum [ihre] Zelte auf. Sie weideten ein jeder seinen eigenen Teil ab. 4\u00a0Gegen sie haben sie den Krieg geheiligt: \u201eMacht euch auf, und la\u00dft uns am Mittag hinaufziehen!\u201c<\/p>\n<p>\u201eWehe uns, denn der Tag hat sich geneigt, denn lang strecken sich die Abendschatten!\u201c<\/p>\n<p>5\u00a0\u201eMacht euch auf, und la\u00dft uns w\u00e4hrend der Nacht hinaufziehen und ihren Wohnt\u00fcrmen Verderben bringen.\u201c<\/p>\n<p>6\u00a0Denn dies ist, was Jehova der Heerscharen gesprochen hat: \u201eF\u00e4llt Holz, und werft einen Belagerungswall gegen Jerusalem auf. Sie ist die Stadt, mit der Abrechnung gehalten werden mu\u00df. Nichts als Bedr\u00fcckung ist sie in ihrer Mitte. 7\u00a0Wie eine Zisterne ihr Wasser frisch erh\u00e4lt, so hat sie ihre Schlechtigkeit frisch erhalten. Gewalttat und Verheerung werden darin geh\u00f6rt; Krankheit und Plage sind best\u00e4ndig vor meinem Angesicht. 8\u00a0La\u00df dich zurechtbringen, o Jerusalem, damit sich meine Seele nicht mit Widerwillen von dir abwendet; damit ich dich nicht zur w\u00fcsten Ein\u00f6de bestimme, zu einem unbewohnten Land.\u201c<\/p>\n<p>9\u00a0Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesagt hat: \u201eSie werden  den  \u00dcberrest  Israels ganz  bestimmt als Nachlese sammeln so wie einen Weinstock. Lege wieder deine Hand an wie der Winzer an die Weinstockranken.\u201c<\/p>\n<p>10\u00a0\u201eZu wem soll ich reden und [wem] Warnung erteilen, damit sie h\u00f6ren? Siehe! Ihr Ohr ist unbeschnitten, so da\u00df sie nicht aufzumerken verm\u00f6gen. Siehe! Das Wort Jehovas selbst ist ihnen zur Schmach geworden, sie k\u00f6nnen daran kein Gefallen finden. 11\u00a0Und ich bin voll des Grimmes Jehovas geworden. Ich bin m\u00fcde geworden, an mich zu halten.\u201c<\/p>\n<p>\u201eErgie\u00dfe [ihn] \u00fcber das Kind auf der Stra\u00dfe und zur selben Zeit \u00fcber die vertraute Gruppe junger M\u00e4nner; denn auch sie werden ergriffen werden, ein Mann samt seiner Frau, ein alter Mann samt einem Hochbetagten. 12\u00a0Und ihre H\u00e4user werden gewi\u00df anderen zum Besitz \u00fcbergeben werden, die Felder und die Frauen zur selben Zeit. Denn ich werde meine Hand gegen die Bewohner des Landes ausstrecken\u201c ist der Ausspruch Jehovas.<\/p>\n<p>13\u00a0\u201eDenn von ihrem Geringsten selbst bis zu ihrem Gr\u00f6\u00dften macht jeder ungerechten Gewinn f\u00fcr sich; und vom Propheten selbst bis zum Priester handelt ein jeder tr\u00fcgerisch. 14\u00a0Und sie versuchen den Zusammenbruch meines Volkes leichthin zu heilen, indem [sie] sprechen: \u201aDa ist Frieden! Da ist Frieden!\u2018, wenn kein Frieden da ist. 15\u00a0Sch\u00e4mten sie sich, weil sie sogar etwas Verabscheuungsw\u00fcrdiges getan hatten? F\u00fcrs erste sch\u00e4men sie sich ganz bestimmt nicht; und zum andern haben sie nicht einmal kennengelernt, was es hei\u00dft, sich gedem\u00fctigt zu f\u00fchlen. Darum werden sie unter den Fallenden fallen; zu der Zeit, da ich Abrechnung mit ihnen halten mu\u00df, werden sie straucheln\u201c, hat Jehova gesprochen.<\/p>\n<p>16\u00a0Dies ist, was Jehova gesagt hat: \u201eBleibt auf den Wegen stehen und seht, und fragt nach den Pfaden der Vorzeit, wo nun der gute Weg ist; und geht darauf, und findet Rast f\u00fcr eure Seele.\u201c Aber sie sprachen fortgesetzt: \u201eWir werden nicht gehen.\u201c 17\u00a0\u201eUnd ich erweckte W\u00e4chter \u00fcber euch: \u201aGebt acht auf den Schall des Horns!\u2018\u00a0\u201c Aber sie sagten fortgesetzt: \u201eWir werden nicht achtgeben.\u201c 18\u00a0\u201eDaher h\u00f6rt, o ihr Nationen! Und erkenne, o du Gemeinde, was unter ihnen sein wird. 19\u00a0H\u00f6re, o Erde! Siehe, ich bringe Ungl\u00fcck \u00fcber dieses Volk als den Fruchtertrag ihrer Gedanken, denn auf meine eigenen Worte gaben sie nicht acht; und mein Gesetz \u2014 sie verwarfen es auch unaufh\u00f6rlich.\u201c<\/p>\n<p>20\u00a0\u201eWas macht das mir aus, da\u00df du gar duftendes Harz aus Sch\u1eb9ba herbeibringst und das gute Rohr aus dem fernen Land? Eure Ganzbrandopfer gereichen nicht zum Wohlgefallen, und eure Schlachtopfer selbst sind mir nicht angenehm gewesen.\u201c 21\u00a0Dies ist daher, was Jehova gesprochen hat: \u201eSiehe, ich setze vor dieses Volk Ursachen des Strauchelns, und sie werden gewi\u00df dar\u00fcber straucheln, V\u00e4ter und S\u00f6hne miteinander; der Nachbar und sein Gef\u00e4hrte \u2014 sie werden umkommen.\u201c<\/p>\n<p>22\u00a0Dies ist, was Jehova gesagt hat: \u201eSiehe! Ein Volk kommt aus dem Land des Nordens, und da ist eine gro\u00dfe Nation, die erweckt werden wird von den entlegensten Teilen der Erde. 23\u00a0Den Bogen und den Wurfspie\u00df werden sie ergreifen. Es ist eine grausame [Nation], und sie werden kein Erbarmen haben. Ihre Stimme selbst wird so erschallen wie das Meer, und auf Rossen werden sie reiten. Sie ist wie ein Kriegsmann in Schlachtordnung gegen dich aufgestellt, o Tochter Zion.\u201c<\/p>\n<p>24\u00a0Wir haben den Bericht \u00fcber sie geh\u00f6rt. Unsere H\u00e4nde sind schlaff geworden. Bedr\u00e4ngnis hat uns ergriffen, Wehen wie die einer Geb\u00e4renden. 25\u00a0Geh nicht aufs Feld hinaus, und wandle nicht einmal auf dem Weg; denn da ist das Schwert, das dem Feind geh\u00f6rt, da ist Schrecken ringsum. 26\u00a0O Tochter meines Volkes, g\u00fcrte Sacktuch um, und w\u00e4lze dich in der Asche. Mache deine Trauer zu derjenigen um einen einzigen [Sohn], zur Klage der Bitterkeit; denn pl\u00f6tzlich wird der Verheerer \u00fcber uns kommen.<\/p>\n<p>27\u00a0\u201eIch habe dich zum Metallpr\u00fcfer unter meinem Volk gemacht, zu einem, der eine gr\u00fcndliche Suche anstellt; und du wirst Kenntnis nehmen, und du sollst ihren Weg pr\u00fcfen. 28\u00a0Sie alle sind die widerspenstigsten Menschen, die als Verleumder umhergehen \u2014 Kupfer und Eisen. Sie sind allesamt verderblich. 29\u00a0Der Blasebalg ist versengt worden. Aus ihrem Feuer [kommt] Blei heraus. Man hat immer wieder einfach umsonst gr\u00fcndlich gel\u00e4utert, und die Schlechten sind nicht ausgeschieden worden. 30\u00a0Verworfenes Silber wird man sie sicherlich nennen, denn Jehova hat sie verworfen.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 7<\/h3>\n<p>Das Wort, das von Jehova an Jeremia erging, lautete: 2\u00a0\u201eStell dich in das Tor des Hauses Jehovas, und du sollst dort dieses Wort ausrufen, und du sollst sprechen: \u201aH\u00f6rt das Wort Jehovas, ihr alle von Juda, die ihr in diese Tore eintretet, um euch vor Jehova niederzubeugen. 3\u00a0Dies ist, was Jehova der Heerscharen, der Gott Israels, gesagt hat: \u201eMacht eure Wege und eure Handlungen gut, und ich will euch an dieser St\u00e4tte weilen lassen. 4\u00a0Setzt euer Vertrauen nicht in t\u00e4uschende Worte, indem [ihr] sprecht: \u201aDer Tempel Jehovas, der Tempel Jehovas, der Tempel Jehovas sind sie!\u2018 5\u00a0Denn wenn ihr eure Wege und eure Handlungen ganz bestimmt gut machen werdet, wenn ihr auch wirklich das Recht aus\u00fcben werdet zwischen einem Mann und seinem Gef\u00e4hrten, 6\u00a0wenn ihr keinen ans\u00e4ssigen Fremdling, keinen vaterlosen Knaben und keine Witwe bedr\u00fccken werdet und ihr kein unschuldiges Blut an dieser St\u00e4tte vergie\u00dfen und ihr nicht anderen G\u00f6ttern, zum Ungl\u00fcck f\u00fcr euch, nachgehen werdet, 7\u00a0so werde ich euch meinerseits gewi\u00df dauernd an dieser St\u00e4tte weilen lassen, in dem Land, das ich euren Vorv\u00e4tern gegeben habe, von unabsehbarer Zeit ja bis auf unabsehbare Zeit.\u201c\u00a0\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>8\u00a0\u201eSeht, ihr setzt euer Vertrauen in t\u00e4uschende Worte \u2014 es wird bestimmt von gar keinem Nutzen sein. 9\u00a0Kann man etwa stehlen, morden und Ehebruch begehen und falsch schw\u00f6ren und dem Baal r\u00e4uchern und anderen G\u00f6ttern nachgehen, die ihr nicht gekannt hattet \u2014 10\u00a0und ihr wollt herkommen und vor mich treten in diesem Haus, \u00fcber dem mein Name genannt worden ist, und wollt sprechen: \u201aWir werden gewi\u00df befreit werden\u2018 ungeachtet all dieser ver\u00fcbten Abscheulichkeiten? 11\u00a0Ist denn dieses Haus, \u00fcber dem mein Name genannt worden ist, in euren Augen eine blo\u00dfe R\u00e4uberh\u00f6hle geworden? Siehe, ich selbst habe [es] auch gesehen\u201c ist der Ausspruch Jehovas.<\/p>\n<p>12\u00a0\u201e\u00a0,Geht jedoch nun zu meiner St\u00e4tte, die in S\u1ecblo war, wo ich meinen Namen zuerst weilen lie\u00df, und seht, was ich ihr wegen der Schlechtigkeit meines Volkes Israel getan habe. 13\u00a0Und nun, weil ihr fortgesetzt all diese Werke tatet\u2018, ist der Ausspruch Jehovas, \u201aund ich st\u00e4ndig zu euch redete, indem ich mich fr\u00fch aufmachte und redete, ihr aber nicht h\u00f6rtet, und ich euch st\u00e4ndig rief, ihr aber nicht antwortetet, 14\u00a0will ich auch dem Haus, \u00fcber dem mein Name genannt worden ist, auf das ihr vertraut, und der St\u00e4tte, die ich euch und euren Vorv\u00e4tern gab, ebenso tun, wie ich S\u1ecblo tat. 15\u00a0Und ich will euch von meinem Angesicht wegwerfen, so wie ich alle eure Br\u00fcder weggeworfen habe, die ganze Nachkommenschaft \u1eb8phraims.\u2018<\/p>\n<p>16\u00a0Und was dich betrifft, bete nicht zugunsten dieses Volkes, noch erhebe f\u00fcr sie einen inst\u00e4ndigen Ruf oder ein Gebet, noch dringe in mich, denn ich werde nicht auf dich h\u00f6ren. 17\u00a0Siehst du nicht, was sie in den St\u00e4dten Judas und in den Stra\u00dfen Jerusalems tun? 18\u00a0Die S\u00f6hne lesen Holzst\u00fccke auf, und die V\u00e4ter z\u00fcnden das Feuer an, und die Frauen kneten Mehlteig, um Opferkuchen f\u00fcr die \u201aHimmelsk\u00f6nigin\u2018 zu machen; und es werden Trankopfer ausgegossen f\u00fcr andere G\u00f6tter zu dem Zweck, mich zu kr\u00e4nken. 19\u00a0\u201aBin ich es, den sie kr\u00e4nken?\u2018 ist der Ausspruch Jehovas. \u201aSind nicht sie selbst es, zur Besch\u00e4mung ihres Angesichts?\u2018 20\u00a0Dies ist daher, was der Souver\u00e4ne Herr Jehova gesagt hat: \u201aSiehe! Mein Zorn und mein Grimm wird sich \u00fcber diese St\u00e4tte ergie\u00dfen, \u00fcber Menschen und \u00fcber Haustiere und \u00fcber den Baum des Feldes und \u00fcber den Fruchtertrag des Erdbodens; und er soll brennen, und er wird nicht ausgel\u00f6scht werden.\u2018<\/p>\n<p>21\u00a0Dies ist, was Jehova der Heerscharen, der Gott Israels, gesprochen hat: \u201aF\u00fcgt diese eure Ganzbrandopfer zu euren Schlachtopfern hinzu, und e\u00dft Fleisch. 22\u00a0Denn ich redete nicht mit euren Vorv\u00e4tern, noch gebot ich ihnen an dem Tag, an dem ich sie aus dem Land \u00c4gypten herausf\u00fchrte, hinsichtlich der Dinge des Ganzbrandopfers und des  Schlachtopfers.   23\u00a0Dieses Wort jedoch habe ich ihnen anbefohlen, indem [ich] sprach: \u201eGehorcht meiner Stimme, und ich will euer Gott werden, und ihr selbst werdet mein Volk werden; und ihr sollt auf dem ganzen Weg wandeln, den ich euch gebieten werde, damit es euch gutgeht.\u201c\u00a0\u2018 24\u00a0Sie aber h\u00f6rten nicht, noch neigten sie ihr Ohr, sondern sie wandelten dann in den Ratschl\u00e4gen, in dem Starrsinn ihres schlechten Herzens, so da\u00df sie sich r\u00fcckw\u00e4rts wandten und nicht vorw\u00e4rts, 25\u00a0von dem Tag an, da eure Vorv\u00e4ter aus dem Land \u00c4gypten herauskamen, bis zu diesem Tag; und ich sandte st\u00e4ndig alle meine Knechte, die Propheten, zu euch, indem ich mich t\u00e4glich fr\u00fch aufmachte und [sie] sandte. 26\u00a0Aber sie h\u00f6rten nicht auf mich, und sie neigten ihr Ohr nicht, sondern sie verh\u00e4rteten fortgesetzt ihren Nacken. Sie handelten schlimmer als ihre Vorv\u00e4ter!<\/p>\n<p>27\u00a0Und du sollst alle diese Worte zu ihnen reden, aber sie werden nicht auf dich h\u00f6ren; und du sollst ihnen zurufen, aber sie werden dir nicht antworten. 28\u00a0Und du sollst zu ihnen sagen: \u201aDas ist die Nation, deren Volk der Stimme Jehovas, seines Gottes, nicht gehorcht hat und nicht Zucht angenommen hat. Die Treue ist entschwunden, und sie ist weggetilgt worden von ihrem Mund.\u2018<\/p>\n<p>29\u00a0Schere dein ungeschnittenes Haar ab, und wirf [es] weg, und auf den kahlen H\u00fcgeln erhebe ein Totenklagelied, denn Jehova hat die Generation, \u00fcber die er sehr erz\u00fcrnt ist, verworfen und wird [sie] im Stich lassen. 30\u00a0\u201aDenn die S\u00f6hne Judas haben getan, was b\u00f6se ist in meinen Augen\u2018 ist der Ausspruch Jehovas. \u201aSie haben ihre abscheulichen Dinge in dem Haus aufgestellt, \u00fcber dem mein Name genannt worden ist, um es zu verunreinigen. 31\u00a0Und sie haben die H\u00f6hen des T\u1ecdphet gebaut, das im Tal des Sohnes H\u1ecbnnoms ist, um ihre S\u00f6hne und ihre T\u00f6chter im Feuer zu verbrennen, etwas, was ich nicht geboten hatte und was in meinem Herzen nicht aufgekommen war.\u2018<\/p>\n<p>32\u00a0\u201aDarum siehe, Tage kommen\u2018, ist der Ausspruch Jehovas, \u201ada man es nicht mehr T\u1ecdphet und das Tal des Sohnes H\u1ecbnnoms hei\u00dfen wird, sondern das Tal des T\u00f6tens; und man wird im T\u1ecdphet begraben m\u00fcssen, ohne da\u00df es genug Platz gibt. 33\u00a0Und die Leichname dieses Volkes sollen den fliegenden Gesch\u00f6pfen der Himmel und den Tieren der Erde zur Speise werden, ohne da\u00df jemand [sie] aufschreckt. 34\u00a0Und ich will von den St\u00e4dten Judas und von den Stra\u00dfen Jerusalems aufh\u00f6ren lassen die Stimme des Frohlockens und die Stimme der Freude, die Stimme des Br\u00e4utigams und die Stimme der Braut; denn das Land wird zu nichts als zu einer verw\u00fcsteten St\u00e4tte werden.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 8<\/h3>\n<p>\u201eZu jener Zeit\u201c, ist der Ausspruch Jehovas, \u201ewird man auch die Gebeine der K\u00f6nige von Juda und die Gebeine seiner F\u00fcrsten und die Gebeine der Priester und die Gebeine der Propheten und die Gebeine der Bewohner Jerusalems aus ihren Gr\u00e4bern herausholen. 2\u00a0Und man wird sie tats\u00e4chlich vor der Sonne und dem Mond und dem ganzen Heer der Himmel ausbreiten, die sie geliebt und denen sie gedient haben und denen sie nachgegangen sind und die sie aufgesucht und vor denen sie sich niedergebeugt haben. Sie werden nicht eingesammelt, noch werden sie begraben werden. Zu D\u00fcnger auf der Oberfl\u00e4che des Erdbodens werden sie werden.\u201c<\/p>\n<p>3\u00a0\u201eUnd gewi\u00df wird eher der Tod als das Leben gew\u00e4hlt werden von dem ganzen \u00dcberrest der \u00dcbriggebliebenen aus dieser schlechten Familie an allen Orten der \u00dcbrigbleibenden, wohin ich sie versprengt haben werde\u201c ist der Ausspruch Jehovas der Heerscharen.<\/p>\n<p>4\u00a0\u201eUnd du sollst zu ihnen sagen: \u201aDies ist, was Jehova gesprochen hat: \u201eWerden sie fallen und nicht wieder aufstehen? Wenn der eine umkehren w\u00fcrde, wird der andere nicht auch umkehren? 5\u00a0Wie kommt es, da\u00df dieses Volk, Jerusalem, untreu ist mit einer dauernden Untreue? Sie haben an Trug festgehalten; sie haben sich geweigert umzukehren. 6\u00a0Ich habe aufgemerkt, und ich h\u00f6rte st\u00e4ndig hin. Es war nicht recht, wie sie fortgesetzt redeten. Da war niemand, der seine Schlechtigkeit bereute, indem [er] sprach: \u201aWas habe ich getan?\u2018 Jeder geht zur\u00fcck zu dem allgemein beliebten Lauf wie ein Ro\u00df, das in die Schlacht st\u00fcrmt. 7\u00a0Sogar der Storch am Himmel \u2014 er kennt seine bestimmten Zeiten wohl; und die Turteltaube und der Mauersegler und die Drossel \u2014 sie halten die Zeit der Ankunft eines jeden gut ein. Was aber mein Volk betrifft, sie haben das Gericht Jehovas nicht erkannt.\u201c\u00a0\u2018<\/p>\n<p>8\u00a0\u201aWie k\u00f6nnt ihr sagen: \u201eWir sind weise, und das Gesetz Jehovas ist bei uns.\u201c? Nun, sicherlich hat der falsche Griffel der Sekret\u00e4re in v\u00f6lliger Falschheit gearbeitet. 9\u00a0Die Weisen sind besch\u00e4mt worden. Sie sind erschrocken und werden gefangen. Siehe! Sie haben sogar das Wort Jehovas verworfen, und welche Weisheit haben sie? 10\u00a0Daher werde ich ihre Frauen anderen M\u00e4nnern geben, ihre Felder den Besitzergreifenden; denn vom Geringsten selbst bis zum Gr\u00f6\u00dften macht jeder ungerechten Gewinn; vom Propheten selbst bis zum Priester handelt ein jeder tr\u00fcgerisch. 11\u00a0Und sie versuchen den Zusammenbruch der Tochter meines Volkes leichthin zu heilen, indem [sie] sprechen: \u201eDa ist Frieden! Da ist Frieden!\u201c, wenn kein Frieden da ist. 12\u00a0Sch\u00e4mten sie\u00a0sich, weil sie sogar etwas Verabscheuungsw\u00fcrdiges getan hatten? F\u00fcrs erste konnten sie sich ganz bestimmt nicht besch\u00e4mt f\u00fchlen; zum andern wu\u00dften sie auch gar nicht, was es hei\u00dft, sich gedem\u00fctigt zu f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Darum werden sie unter den Fallenden fallen. Zu der Zeit, da die Aufmerksamkeit auf sie gerichtet wird, werden sie straucheln\u2018, hat Jehova gesprochen.<\/p>\n<p>13\u00a0\u201aBeim Einsammeln werde ich ihnen ein Ende machen\u2018 ist der Ausspruch Jehovas. \u201aEs wird keine Trauben am Weinstock geben, und es wird keine Feigen am Feigenbaum geben, und das Laub, es wird gewi\u00df verwelken. Und Dinge, die ich ihnen gebe, werden an ihnen vorbeigehen.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>14\u00a0\u201eWarum bleiben wir sitzen? Versammelt euch, und la\u00dft uns in die befestigten St\u00e4dte hineingehen und dort still sein. Denn Jehova, unser Gott, hat uns selbst zum Schweigen gebracht, und er gibt uns Giftwasser zu trinken, weil wir gegen Jehova ges\u00fcndigt haben. 15\u00a0Man hoffte auf Frieden, aber nichts Gutes [kam], auf eine Zeit der Heilung, doch siehe, Schrecken! 16\u00a0Von Dan her ist das Schnauben seiner Rosse geh\u00f6rt worden. Vom Schall des Wieherns seiner Hengste hat das ganze Land zu beben begonnen. Und sie kommen herein und verzehren das Land und was es f\u00fcllt, die Stadt und ihre Bewohner.\u201c<\/p>\n<p>17\u00a0\u201eDenn siehe, ich sende unter euch Schlangen, giftige Schlangen, f\u00fcr die es keine Beschw\u00f6rung gibt, und sie werden euch gewi\u00df bei\u00dfen\u201c ist der Ausspruch Jehovas.<\/p>\n<p>18\u00a0Unheilbarer Kummer ist in mir aufgekommen. Mein Herz ist krank. 19\u00a0Siehe, da ist der Laut des Hilferufs der Tochter meines Volkes aus fernem Land: \u201eIst Jehova nicht in Zion? Oder ist ihr K\u00f6nig nicht darin?\u201c<\/p>\n<p>\u201eWie kommt es, da\u00df sie mich gekr\u00e4nkt haben mit ihren gehauenen Bildern, mit ihren nichtigen fremdl\u00e4ndischen G\u00f6ttern?\u201c<\/p>\n<p>20\u00a0\u201eDie Ernte ist vor\u00fcbergegangen, der Sommer ist zu Ende; wir aber, wir sind nicht gerettet worden!\u201c<\/p>\n<p>21\u00a0Wegen des Zusammenbruchs der Tochter meines Volkes bin ich zerschlagen. Ich bin traurig geworden. Entsetzen hat mich ergriffen. 22\u00a0Ist kein Balsam in G\u1ecblead? Oder gibt es dort keinen Heiler? Warum denn ist die Genesung der Tochter meines Volkes nicht gekommen?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 6 Bringt euch unter Dach, o ihr S\u00f6hne B\u1eb9njamins, aus der Mitte Jerusalems; und in Tek\u1ecda blast das Horn. 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