
{"id":1036,"date":"2009-07-30T11:17:48","date_gmt":"2009-07-30T10:17:48","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1036"},"modified":"2009-08-10T19:05:49","modified_gmt":"2009-08-10T18:05:49","slug":"micha-5-7","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1036","title":{"rendered":"Micha 5 &#8211; 7"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 5<\/h3>\n<p>5 \u201eZu dieser Zeit machst du Einschnitte an dir, o Tochter einer Invasion; einen Belagerungswall hat er gegen uns errichtet. Mit dem Stock werden sie den Richter Israels auf die Wange schlagen.<\/p>\n<p>2\u00a0Und du, o B\u1eb9thlehem-\u1eb8phratha, das zu klein ist, um schlie\u00dflich unter den Tausenden Judas zu sein, aus dir wird mir der hervorgehen, der Herrscher in Israel werden soll, dessen Ursprung aus fr\u00fchen Zeiten ist, aus den Tagen unabsehbarer Zeit.<\/p>\n<p>3\u00a0Darum wird er sie dahingeben bis zu der Zeit, da die Geb\u00e4rende tats\u00e4chlich gebiert. Und die \u00fcbrigen seiner Br\u00fcder werden zu den S\u00f6hnen Israels zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p>4\u00a0Und er wird gewi\u00df dastehen und in der St\u00e4rke Jehovas, in der Hoheit des Namens Jehovas, seines Gottes, als Hirte wirken. Und sie werden bestimmt wohnen bleiben, denn nun wird er gro\u00df sein bis an die Enden der Erde. 5\u00a0Und dieser soll Frieden werden. Was den Assyrer betrifft, wenn er in unser Land kommt und wenn er unsere Wohnt\u00fcrme betritt, so werden wir sieben Hirten gegen ihn erwecken m\u00fcssen, ja acht Anf\u00fchrer der Menschen. 6\u00a0Und sie werden das Land Assyrien tats\u00e4chlich mit dem Schwert h\u00fcten und das Land N\u1ecbmrods in seinen Eing\u00e4ngen. Und er wird gewi\u00df Befreiung von dem Assyrer herbeif\u00fchren, wenn er in unser Land kommt und wenn er auf unser Gebiet tritt.<\/p>\n<p>7\u00a0Und die \u00dcbriggebliebenen Jakobs sollen inmitten vieler V\u00f6lker wie Tau von Jehova werden, wie ausgiebige Regenschauer auf Pflanzenwuchs, der nicht auf den Menschen hofft noch auf die S\u00f6hne des Erdenmenschen wartet. 8\u00a0Und die \u00dcbriggebliebenen Jakobs sollen unter den Nationen, inmitten vieler V\u00f6lker, wie ein L\u00f6we unter den Tieren eines Waldes werden, wie ein m\u00e4hniger junger L\u00f6we unter Schafherden, der, wenn er tats\u00e4chlich hindurchgeht, gewi\u00df sowohl niedertritt als auch zerrei\u00dft; und da ist kein Befreier. 9\u00a0Deine Hand wird hoch \u00fcber deinen Widersachern sein, und alle deine Feinde werden weggetilgt werden.\u201c<\/p>\n<p>10\u00a0\u201eUnd es soll geschehen an jenem Tag\u201c, ist der Ausspruch Jehovas, \u201eda\u00df ich deine Pferde aus deiner Mitte wegtilgen und deine Wagen vernichten will. 11\u00a0Und ich will die St\u00e4dte deines Landes wegtilgen und all deine befestigten Pl\u00e4tze niederrei\u00dfen. 12\u00a0Und ich will die Zaubereien aus deiner Hand wegtilgen, und Magietreibende wirst du keine mehr haben. 13\u00a0Und ich will deine gehauenen Bilder und deine S\u00e4ulen aus deiner Mitte wegtilgen, und du wirst dich nicht mehr vor dem Werk deiner H\u00e4nde niederbeugen. 14\u00a0Und ich will deine heiligen Pf\u00e4hle aus deiner Mitte ausrei\u00dfen und deine St\u00e4dte vertilgen. 15\u00a0Und in Zorn und in Grimm will ich Rache \u00fcben an den Nationen, die nicht gehorcht haben.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 6<\/h3>\n<p>6 H\u00f6rt bitte, was Jehova spricht. Mache dich auf, f\u00fchre einen Rechtsfall mit den Bergen, und la\u00df die H\u00fcgel deine Stimme h\u00f6ren. 2\u00a0H\u00f6rt, o ihr Berge, den Rechtsfall Jehovas, auch ihr Dauerhaften, ihr Grundfesten der Erde; denn Jehova hat einen Rechtsfall mit seinem Volk, und es ist mit Israel, da\u00df er rechten wird:<\/p>\n<p>3\u00a0\u201eO mein Volk, was habe ich dir getan? Und auf welche Weise habe ich dich erm\u00fcdet? Zeuge gegen mich. 4\u00a0Denn ich f\u00fchrte dich aus dem Land \u00c4gypten herauf, und aus dem Sklavenhaus erl\u00f6ste ich dich; und ich sandte dann Moses, Aaron und M\u1ecbrjam vor dir her. 5\u00a0O mein Volk, gedenke bitte dessen, was B\u1ea1lak, der K\u00f6nig von M\u1ecdab, anriet und was B\u1ecbleam, der Sohn B\u1eb9ors, ihm antwortete. Von Sch\u1ecbttim an war es, ja bis nach G\u1ecblgal, auf da\u00df die gerechten Taten Jehovas bekannt w\u00fcrden.\u201c<\/p>\n<p>6\u00a0Womit soll ich vor Jehova treten? [Womit] soll ich mich beugen vor Gott in der H\u00f6he? Soll ich mit Ganzbrandopfern vor ihn treten, mit einj\u00e4hrigen K\u00e4lbern? 7\u00a0Wird Jehova an Tausenden von Widdern Gefallen haben, an Zehntausenden von \u00d6lb\u00e4chen? Soll ich meinen erstgeborenen Sohn f\u00fcr meine Auflehnung geben, die Frucht meines Leibes f\u00fcr die S\u00fcnde meiner Seele? 8\u00a0Er hat dir mitgeteilt, o Erdenmensch, was gut ist. Und was fordert Jehova von dir zur\u00fcck, als Recht zu \u00fcben und G\u00fcte zu lieben und bescheiden zu wandeln mit deinem Gott?<\/p>\n<p>9\u00a0Die Stimme Jehovas ruft der Stadt selbst zu, und [wer von] praktischer Weisheit [ist,] wird deinen Namen f\u00fcrchten. H\u00f6rt [die] Rute und wer es war, der sie bestimmt hat. 10\u00a0Sind [im] Haus eines B\u00f6sen noch die Sch\u00e4tze der Bosheit vorhanden und das knappe \u1eb8pha-Ma\u00df, das \u00f6ffentlich verurteilte? 11\u00a0Kann ich [sittlich] rein sein bei falscher Waage und bei einem Beutel mit tr\u00fcgerischen Gewichtssteinen? 12\u00a0Denn ihre Reichen, sie sind voll Gewalttat geworden, und ihre Bewohner, sie haben Falschheit geredet, und ihre Zunge ist tr\u00fcgerisch in ihrem Mund.<\/p>\n<p>13\u00a0\u201eUnd auch ich meinerseits werde [dich] bestimmt krank machen, indem ich dich schlage; Verw\u00fcstung wird [dein Teil] sein deiner S\u00fcnden wegen. 14\u00a0Du deinerseits wirst essen und nicht satt werden, und deine Leere wird in deinem Innern sein. Und du wirst [Sachen] fortschaffen, aber du wirst [sie] nicht sicher wegtragen; und was immer du sicher wegtragen w\u00fcrdest, werde ich dem Schwert hingeben. 15\u00a0Du deinerseits wirst Samen s\u00e4en, aber du wirst nicht ernten. Du deinerseits wirst Oliven treten, aber du wirst dich nicht mit \u00d6l einfetten; auch s\u00fc\u00dfen Wein, aber du wirst nicht Wein trinken. 16\u00a0Und die Satzungen \u1eccmris und das ganze Werk des Hauses \u1ea0habs beobachtet man, und ihr wandelt in ihren Ratschl\u00e4gen, auf da\u00df ich dich zu einem Gegenstand des Entsetzens mache und ihre Bewohner zu etwas, was man auspfeift; und die Schmach der V\u00f6lker werdet ihr tragen.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 7<\/h3>\n<p>Wehe mir, denn ich bin wie das Einsammeln der Sommerfr\u00fcchte geworden, wie die Nachlese einer Traubenernte! Es gibt keine Weintraube zu essen, keine Fr\u00fchfeige, nach der meine Seele begehren w\u00fcrde! 2\u00a0Der Loyalgesinnte ist von der Erde verschwunden, und unter den Menschen gibt es keinen Rechtschaffenen. Sie alle, sie lauern auf Blutvergie\u00dfen. Sie jagen ein jeder seinen eigenen Bruder mit einem Schleppnetz. 3\u00a0[Ihre] H\u00e4nde sind auf das [gerichtet], was b\u00f6se ist, um [es] gut auszuf\u00fchren; der F\u00fcrst fordert [etwas], und wer richtet, [tut es] gegen Belohnung, und der Gro\u00dfe redet die Gier seiner Seele heraus, seiner ureigenen; und sie flechten es ineinander. 4\u00a0Ihr Bester ist wie ein Dorngew\u00e4chs, [ihr] Rechtschaffenster ist schlimmer als eine Dornhecke. Der Tag deiner W\u00e4chter, [an dem] dir Aufmerksamkeit geschenkt wird, soll kommen. Nun werden sie in Best\u00fcrzung geraten.<\/p>\n<p>5\u00a0Setzt euren Glauben nicht auf einen Gef\u00e4hrten. Setzt euer Vertrauen nicht auf einen vertrauten Freund. Vor derjenigen, die an deinem Busen liegt, beh\u00fcte die Pforten deines Mundes. 6\u00a0Denn ein Sohn verachtet den Vater; eine Tochter erhebt sich gegen ihre Mutter, eine Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter; eines Mannes Feinde sind seine Hausgenossen.<\/p>\n<p>7\u00a0Was aber mich betrifft, nach Jehova werde ich st\u00e4ndig Ausschau halten. Ich will eine wartende Haltung gegen\u00fcber dem Gott meiner Rettung bekunden. Mein Gott wird mich h\u00f6ren.<\/p>\n<p>8\u00a0Freue dich nicht \u00fcber mich, o du, meine Feindin. Wenn ich auch gefallen bin, so werde ich gewi\u00df aufstehen; wenn ich auch in der Finsternis wohne, so wird Jehova mir Licht sein. 9\u00a0Jehovas Grimm werde ich tragen \u2014 denn ich habe gegen ihn ges\u00fcndigt \u2014, bis er meinen Rechtsfall f\u00fchrt und tats\u00e4chlich das Recht f\u00fcr mich vollzieht. Er wird mich herausf\u00fchren ans Licht; ich werde seine Gerechtigkeit anschauen. 10\u00a0Und meine Feindin wird [es] sehen, und Schande wird sie bedecken, die zu mir sprach: \u201eWo ist er, Jehova, dein Gott?\u201c Meine eigenen Augen werden auf sie niederschauen. Nun wird sie eine St\u00e4tte der Zertretung werden wie der Schlamm der Stra\u00dfen.<\/p>\n<p>11\u00a0An dem Tag, an dem deine Steinmauern gebaut werden, an jenem Tag wird [die] Verordnung fern sein. 12\u00a0An jenem Tag werden sie sogar von Assyrien und den St\u00e4dten \u00c4gyptens bis zu dir hin kommen und von \u00c4gypten sogar bis zum STROM hin und von Meer zu Meer und [von] Berg zu Berg. 13\u00a0Und das Land soll zu einer w\u00fcsten Ein\u00f6de werden wegen seiner Bewohner, wegen der Frucht ihrer Handlungen.<\/p>\n<p>14\u00a0H\u00fcte dein Volk mit deinem Stab, die Kleinviehherde deines Erbes, diejenige, die f\u00fcr sich im Wald weilte \u2014 inmitten eines Obstgartens. La\u00df sie weiden in B\u1ea1schan und G\u1ecblead wie in den Tagen vor langer Zeit.<\/p>\n<p>15\u00a0\u201eWie in den Tagen deines Auszugs aus dem Land \u00c4gypten werde ich ihm wunderbare Dinge zeigen. 16\u00a0Nationen werden [es] sehen und besch\u00e4mt werden wegen all ihrer Macht. Sie werden [ihre] Hand auf [den] Mund legen; ihre Ohren, sie werden taub werden. 17\u00a0Sie werden Staub lecken wie die Schlangen; wie Reptilien der Erde werden sie bebend aus ihren Bollwerken hervorkommen. Zu Jehova, unserem Gott, werden sie zitternd kommen, und sie werden sich vor dir f\u00fcrchten.\u201c<\/p>\n<p>18\u00a0Wer ist ein Gott wie du, einer, der Vergehung verzeiht und an der \u00dcbertretung des \u00dcberrestes seines Erbteils vor\u00fcbergeht? Er wird gewi\u00df nicht f\u00fcr immer an seinem Zorn festhalten, denn er hat Gefallen an liebender G\u00fcte. 19\u00a0Er wird uns wieder Barmherzigkeit erweisen; er wird unsere Vergehungen unterwerfen. Und du wirst alle ihre S\u00fcnden in die Tiefen des Meeres werfen. 20\u00a0Du wirst [die] Jakob [gew\u00e4hrte] Wahrhaftigkeit, [die] Abraham [gew\u00e4hrte] liebende G\u00fcte gew\u00e4hren, die du unseren Vorv\u00e4tern von den Tagen von alters her zugeschworen hast.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 5 5 \u201eZu dieser Zeit machst du Einschnitte an dir, o Tochter einer Invasion; einen Belagerungswall hat er gegen uns errichtet. 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