
{"id":1014,"date":"2009-07-20T10:49:44","date_gmt":"2009-07-20T09:49:44","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1014"},"modified":"2009-08-10T19:05:51","modified_gmt":"2009-08-10T18:05:51","slug":"jesaja-40-42","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1014","title":{"rendered":"Jesaja 40 &#8211; 42"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 40<\/h3>\n<p>40 \u201eTr\u00f6stet, tr\u00f6stet mein Volk\u201c, spricht euer Gott. 2\u00a0\u201eRedet zum Herzen Jerusalems, und ruft ihr zu, da\u00df ihr Heeresdienst erf\u00fcllt ist, da\u00df ihr Vergehen abgezahlt ist. Denn aus der Hand Jehovas hat sie ein volles Ma\u00df f\u00fcr alle ihre S\u00fcnden empfangen.\u201c<\/p>\n<p>3\u00a0Horch! Es ruft jemand in der Wildnis: \u201eBahnt den Weg Jehovas! Macht f\u00fcr unseren Gott die Landstra\u00dfe durch die W\u00fcstenebene gerade. 4\u00a0Jedes Tal werde erh\u00f6ht, und jeder Berg und H\u00fcgel werde erniedrigt. Und der h\u00f6ckerige Boden soll ebenes Land werden und der holprige Boden eine Talebene. 5\u00a0Und die Herrlichkeit Jehovas wird bestimmt geoffenbart werden, und alles Fleisch miteinander soll [sie] sehen, denn der Mund Jehovas selbst hat [es] geredet.\u201c<\/p>\n<p>6\u00a0Horch! Es spricht jemand: \u201eRufe!\u201c\u00a0Und es sagte einer: \u201eWas soll ich rufen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eAlles Fleisch ist gr\u00fcnes Gras, und all seine liebende G\u00fcte ist wie die Bl\u00fcte\u00a0des Feldes. 7\u00a0Das gr\u00fcne Gras ist verdorrt, die Bl\u00fcte ist verwelkt, weil der Geist Jehovas selbst darauf geblasen hat. Sicherlich ist das Volk gr\u00fcnes Gras. 8\u00a0Das gr\u00fcne Gras ist verdorrt, die Bl\u00fcte ist verwelkt; was aber das Wort unseres Gottes betrifft, es wird auf unabsehbare Zeit bestehen.\u201c<\/p>\n<p>9\u00a0Auf einen hohen Berg steige hinauf, du \u00dcberbringerin guter Botschaft f\u00fcr Zion. Erhebe deine Stimme auch mit Macht, du \u00dcberbringerin guter Botschaft f\u00fcr Jerusalem. Erhebe [sie]. F\u00fcrchte dich nicht. Sprich zu den St\u00e4dten Judas: \u201eHier ist euer Gott.\u201c 10\u00a0Siehe! Der Souver\u00e4ne Herr Jehova selbst wird ja als ein Starker kommen, und sein Arm wird f\u00fcr ihn herrschen. Siehe! Seine Belohnung ist bei ihm, und der Lohn, den er zahlt, ist vor ihm. 11\u00a0Wie ein Hirt wird er seine eigene Herde h\u00fcten. Mit seinem Arm wird er die L\u00e4mmer zusammenbringen; und in seinem Busen wird er [sie] tragen. Die S\u00e4ugenden wird er [f\u00fcrsorglich] geleiten.<\/p>\n<p>12\u00a0Wer hat die Wasser in seiner blo\u00dfen hohlen Hand gemessen und sogar die Himmel mit einer blo\u00dfen Spanne ausgemessen und den Staub der Erde in ein Ma\u00df gefa\u00dft oder mit dem Zeiger einer Waage die Berge gewogen und die H\u00fcgel in den Waagschalen? 13\u00a0Wer hat den Geist Jehovas bemessen, und wer kann ihn als sein Mann des Rates irgend etwas erkennen lassen? 14\u00a0Mit wem hat er sich beraten, da\u00df einer ihm Verst\u00e4ndnis g\u00e4be, oder wer belehrt ihn \u00fcber den Pfad des Rechts oder lehrt ihn Erkenntnis oder l\u00e4\u00dft ihn gar den Weg wirklichen Verstandes erkennen?<\/p>\n<p>15\u00a0Siehe! Die Nationen sind wie ein Tropfen von einem Eimer; und wie der Staubbelag auf den Waagschalen sind sie geachtet worden. Siehe! Inseln hebt er auf wie blo\u00dfen feinen [Staub]. 16\u00a0Sogar der L\u1ecbbanon reicht nicht aus, um ein Feuer in Brand zu halten, und seine wildlebenden Tiere reichen nicht aus f\u00fcr ein Brandopfer. 17\u00a0Alle Nationen sind wie etwas Nichtseiendes vor ihm; als nichts und als Unwirkliches sind sie vor ihm geachtet worden.<\/p>\n<p>18\u00a0Und mit wem k\u00f6nnt ihr Gott vergleichen, und welches Gleichnis k\u00f6nnt ihr ihm an die Seite stellen? 19\u00a0Der Kunsthandwerker hat nur ein gegossenes Bild gegossen, und mit Gold \u00fcberzieht es der Metallbearbeiter, und Silberketten schmiedet er. 20\u00a0Einen gewissen Baum als Beitrag, einen Baum, der nicht morsch ist, w\u00e4hlt er aus. Einen geschickten Kunsthandwerker sucht er sich, um ein geschnitztes Bild zu bereiten, das nicht zum Wanken gebracht wird.<\/p>\n<p>21\u00a0Erkennt ihr nicht? H\u00f6rt ihr nicht? Ist es euch nicht von Anbeginn an mitgeteilt worden? Habt ihr keinen Verstand gebraucht von den Gr\u00fcndungen der Erde an? 22\u00a0Da ist EINER, der \u00fcber dem Kreis der Erde wohnt, deren Bewohner wie Grash\u00fcpfer sind, ER, der die Himmel ausspannt wie einen feinen Flor, der sie ausbreitet wie ein Zelt, um darin zu wohnen, 23\u00a0ER, der hohe Amtspersonen zunichte macht, der sogar die Richter der Erde zu blo\u00dfer Unwirklichkeit gemacht hat.<\/p>\n<p>24\u00a0Noch sind sie nicht gepflanzt worden; noch sind sie nicht ges\u00e4t worden; noch hat ihr Stumpf in der Erde nicht Wurzel gefa\u00dft. Und man braucht sie nur anzublasen, und sie verdorren; und wie Stoppeln wird der Windsturm selbst sie forttragen.<\/p>\n<p>25\u00a0\u201eMit wem aber k\u00f6nnt ihr mich vergleichen, so da\u00df ich zu seinesgleichen gemacht w\u00fcrde?\u201c sagt der Heilige. 26\u00a0\u201eHebt eure Augen in die H\u00f6he und seht. Wer hat diese Dinge erschaffen? Er ist es, der ihr Heer selbst der Zahl nach herausf\u00fchrt, der sie alle sogar mit Namen ruft. Wegen der F\u00fclle dynamischer Kraft, da er an Macht auch kraftvoll ist, fehlt nicht eines [davon].<\/p>\n<p>27\u00a0Aus welchem Grund sprichst du, o Jakob, und redest du laut, o Israel: \u201aMein Weg ist vor Jehova verborgen, und vor meinem Gott geht mein Recht vor\u00fcber.\u2018? 28\u00a0Hast du nicht erkannt, oder hast du nicht geh\u00f6rt? Jehova, der Sch\u00f6pfer der \u00e4u\u00dfersten Enden der Erde, ist ein Gott auf unabsehbare Zeit. Er wird nicht m\u00fcde noch matt. Sein Verstand ist unerforschlich. 29\u00a0Er gibt dem M\u00fcden Kraft; und dem, der ohne dynamische Kraft ist, verleiht er St\u00e4rke in F\u00fclle. 30\u00a0Knaben werden sowohl m\u00fcde als auch matt, und selbst junge M\u00e4nner werden ganz bestimmt straucheln, 31\u00a0doch die auf Jehova hoffen, werden neue Kraft gewinnen. Sie werden sich emporschwingen mit Fl\u00fcgeln wie Adler. Sie werden laufen und nicht ermatten; sie werden wandeln und nicht erm\u00fcden.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 41<\/h3>\n<p>41 \u201eH\u00f6rt mir schweigend zu, ihr Inseln; und V\u00f6lkerschaften m\u00f6gen neue Kraft gewinnen. M\u00f6gen sie herankommen. Dann la\u00dft sie reden. La\u00dft uns miteinander zum Gericht nahen.<\/p>\n<p>2\u00a0Wer hat [jemand] vom Sonnenaufgang her erweckt? [Wer] ging in Gerechtigkeit daran, ihn zu rufen, SEINEN F\u00fc\u00dfen [zu folgen], um die Nationen vor ihm dahinzugeben und [ihn] dann sogar K\u00f6nige unterwerfen zu lassen? [Wer] gab [sie] st\u00e4ndig wie Staub seinem Schwert hin, so da\u00df sie gleich blo\u00dfen Stoppeln mit seinem Bogen umhergetrieben worden sind? 3\u00a0[Wer] jagte ihnen fortgesetzt nach, zog st\u00e4ndig friedlich auf seinen F\u00fc\u00dfen \u00fcber den Pfad dahin, [auf dem] er dann nicht herkam? 4\u00a0Wer ist t\u00e4tig gewesen und hat [dies] getan, indem er die Generationen von Anfang an rief?<\/p>\n<p>Ich, Jehova, der Erste; und bei den Letzten bin ich derselbe.\u201c<\/p>\n<p>5\u00a0Die Inseln sahen [es] und begannen sich zu f\u00fcrchten. Sogar die \u00e4u\u00dfersten Enden der Erde erzitterten. Sie n\u00e4herten sich und kamen heran. 6\u00a0Sie halfen dann ein jeder seinem Gef\u00e4hrten, und einer pflegte zu seinem Bruder zu sagen: \u201eSei stark.\u201c 7\u00a0So st\u00e4rkte dann der Kunsthandwerker den Metallbearbeiter; derjenige, der das Gl\u00e4tten mit dem Schmiedehammer besorgt, den, der auf dem Ambo\u00df herumh\u00e4mmert, indem er von der L\u00f6tung sagte: \u201eSie ist gut.\u201c Schlie\u00dflich befestigte man es mit N\u00e4geln, damit es nicht zum Wanken gebracht werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>8\u00a0\u201eDu aber, o Israel, bist mein Knecht, du, o Jakob, den ich erw\u00e4hlt habe, du Same Abrahams, meines Freundes; 9\u00a0du, den ich ergriffen habe von den \u00e4u\u00dfersten Enden der Erde, und du, den ich sogar von ihren entlegenen Teilen hergerufen habe. Und\u00a0so sprach ich zu dir: \u201aDu bist mein\u00a0Knecht; ich habe dich erw\u00e4hlt, und ich habe dich nicht verworfen. 10\u00a0F\u00fcrchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Blicke nicht gespannt umher, denn ich bin dein Gott. Ich will dich st\u00e4rken. Ich will dir wirklich helfen. Ja, ich will dich festhalten mit meiner Rechten der Gerechtigkeit.\u2018<\/p>\n<p>11\u00a0Siehe! Alle, die gegen dich entbrannt sind, werden besch\u00e4mt und gedem\u00fctigt werden. Die M\u00e4nner, [die] mit dir streiten, werden wie nichts werden\u00a0und werden umkommen. 12\u00a0Du wirst sie suchen, aber du wirst sie nicht finden, die M\u00e4nner, [die] mit dir in Streit liegen. Sie werden wie etwas Nichtseiendes und wie nichts werden, die M\u00e4nner, die dich bekriegen. 13\u00a0Denn ich, Jehova, dein Gott, ergreife deine Rechte, der zu dir spricht: \u201aF\u00fcrchte dich nicht. Ich selbst will dir helfen.\u2018<\/p>\n<p>14\u00a0F\u00fcrchte dich nicht, du Wurm Jakob, ihr M\u00e4nner von Israel. Ich selbst will dir helfen\u201c ist der Ausspruch Jehovas, ja deines R\u00fcckk\u00e4ufers, des Heiligen Israels. 15\u00a0\u201eSiehe! Ich habe dich zu einem Dreschschlitten gemacht, zu einem neuen Dreschwerkzeug, das zweischneidige [Z\u00e4hne] hat. Du wirst die Berge niedertreten und [sie] zermalmen; und die H\u00fcgel wirst du so wie die Spreu machen. 16\u00a0Du wirst sie worfeln, und ein Wind selbst wird sie forttragen, und ein Windsturm, er wird sie in verschiedene Richtungen treiben. Und du deinerseits wirst in Jehova frohlocken. In dem Heiligen Israels wirst du dich r\u00fchmen.\u201c<\/p>\n<p>17\u00a0\u201eDie Niedergedr\u00fcckten und die Armen suchen nach Wasser, aber es gibt keines. Vor Durst ist sogar ihre Zunge vertrocknet. Ich selbst, Jehova, werde ihnen antworten. Ich, der Gott Israels, werde sie nicht verlassen. 18\u00a0Auf kahlen H\u00fcgeln werde ich Str\u00f6me \u00f6ffnen und Quellen inmitten der Talebenen. Ich werde die Wildnis zu einem schilfbestandenen Wasserteich machen und das wasserlose Land zu Wasserquellen. 19\u00a0In die Wildnis werde ich die Zeder setzen, die Akazie und die Myrte und den \u00d6lbaum. In die W\u00fcstenebene werde ich den Wacholderbaum stellen, die Esche und die Zypresse zur selben Zeit; 20\u00a0damit man sieht und erkennt und beachtet und Einsicht hat zur selben Zeit, da\u00df Jehovas Hand selbst dies getan und der Heilige Israels selbst es geschaffen hat.\u201c<\/p>\n<p>21\u00a0\u201eBringt euren Streitfall vor\u201c, spricht Jehova. \u201eBringt eure Argumente vor\u201c, spricht der K\u00f6nig Jakobs. 22\u00a0\u201eBringt vor und teilt uns die Dinge mit, die geschehen werden. Die ersten Dinge \u2014 was sie waren \u2014, teilt [es] doch mit, damit wir unser Herz darauf richten und ihre Zukunft erkennen k\u00f6nnen. Oder la\u00dft uns auch die kommenden Dinge h\u00f6ren. 23\u00a0Teilt die Dinge mit, die danach kommen sollen, damit wir erkennen, da\u00df ihr G\u00f6tter seid. Ja, ihr solltet Gutes tun oder B\u00f6ses tun, damit wir gespannt um uns blicken und [es] zur selben Zeit sehen k\u00f6nnen. 24\u00a0Seht! Ihr seid etwas Nichtseiendes, und euer Werk ist nichts. Etwas Verabscheuungsw\u00fcrdiges ist jeder, der euch erw\u00e4hlt.<\/p>\n<p>25\u00a0Ich habe [jemand] vom Norden her erweckt, und er wird kommen. Vom Aufgang der Sonne her wird er meinen Namen anrufen. Und er wird \u00fcber bevollm\u00e4chtigte Vorsteher kommen, als [w\u00e4ren sie] Lehm, und so wie ein T\u00f6pfer, der das feuchte Material stampft.<\/p>\n<p>26\u00a0Wer hat irgend etwas von Anfang an mitgeteilt, damit wir erkennen, oder von vergangenen Zeiten her, damit wir sagen k\u00f6nnen: \u201aEr hat recht.\u2018? Ja, es gibt keinen, der [es] mitteilt. Es gibt wirklich keinen, der es [einen] h\u00f6ren l\u00e4\u00dft. Ja, es gibt keinen, der irgendwelche Reden von euch h\u00f6rt.\u201c<\/p>\n<p>27\u00a0Da ist ein Erster, [der] zu Zion [spricht]: \u201eSiehe, da sind sie!\u201c, und Jerusalem werde ich einen \u00dcberbringer guter Botschaft geben.<\/p>\n<p>28\u00a0Und ich sah hin, und da war niemand; und unter diesen gab es auch keinen Ratgeber. Und ich fragte sie st\u00e4ndig, damit sie Antwort g\u00e4ben. 29\u00a0Seht! Sie sind alle etwas Nichtseiendes. Ihre Werke sind nichts. Ihre gegossenen Bilder sind Wind und Unwirklichkeit.<\/p>\n<h3>Kapitel 42<\/h3>\n<p>42 Siehe, mein Knecht, an dem ich st\u00e4ndig festhalte! Mein Auserw\u00e4hlter, [an dem] meine Seele Wohlgefallen hat! Ich habe meinen Geist in ihn gelegt. Das Recht wird er f\u00fcr die Nationen hervorbringen. 2\u00a0Er wird nicht schreien noch [seine Stimme] erheben, und auf der Stra\u00dfe wird er seine Stimme nicht h\u00f6ren lassen. 3\u00a0Ein geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen; und was einen glimmenden Flachsdocht betrifft, er wird ihn nicht ausl\u00f6schen. In Wahrhaftigkeit wird er das Recht hervorbringen. 4\u00a0Er wird nicht verglimmen noch einknicken, bis er auf der Erde das Recht einsetzt; und die Inseln werden auf sein Gesetz harren.<\/p>\n<p>5\u00a0Dies ist, was der [wahre] Gott, Jehova, gesprochen hat, der Sch\u00f6pfer der Himmel und der Gro\u00dfe, der sie ausspannt; der die Erde und ihren Ertrag ausbreitet, der dem Volk auf ihr Odem gibt und Geist denen, die auf ihr wandeln: 6\u00a0\u201eIch selbst, Jehova, habe dich in Gerechtigkeit gerufen, und ich ging daran, deine Hand zu ergreifen. Und ich werde dich beh\u00fcten und dich zu einem Bund des Volkes geben, zu einem Licht der Nationen, 7\u00a0[damit du] die blinden Augen \u00f6ffnest, aus dem Kerker den Gefangenen herausf\u00fchrst, aus dem Haus der Haft die in Finsternis Sitzenden.<\/p>\n<p>8\u00a0Ich bin Jehova. Das ist mein Name; und keinem sonst werde ich meine eigene Herrlichkeit geben noch meinen Lobpreis gehauenen Bildern.<\/p>\n<p>9\u00a0Die ersten Dinge \u2014 siehe, sie sind gekommen, doch neue Dinge verk\u00fcndige ich. Bevor sie zu sprie\u00dfen beginnen, lasse ich [sie] euch h\u00f6ren.\u201c<\/p>\n<p>10\u00a0Singt Jehova ein neues Lied, seinen Lobpreis vom \u00e4u\u00dfersten Ende der Erde her, ihr, die ihr hinabgeht zum Meer und zu dem, was es f\u00fcllt, ihr Inseln und die ihr sie bewohnt. 11\u00a0M\u00f6gen die Wildnis und ihre St\u00e4dte [ihre Stimme] erheben, die Siedlungen, die K\u1eb9dar bewohnt. M\u00f6gen die Bewohner des zerkl\u00fcfteten Felsens jubeln. Vom Gipfel der Berge m\u00f6gen sie jauchzen. 12\u00a0M\u00f6gen sie Jehova Herrlichkeit zuschreiben, und auf den Inseln m\u00f6gen sie auch seinen Lobpreis verk\u00fcnden.<\/p>\n<p>13\u00a0Wie ein starker Mann wird Jehova selbst ausziehen. Wie ein Kriegsmann wird er den Eifer wecken. Er wird laut rufen, ja er wird einen Kriegsruf anstimmen; gegen\u00fcber seinen Feinden wird er sich m\u00e4chtiger erzeigen.<\/p>\n<p>14\u00a0\u201eIch habe mich lange Zeit still verhalten. Ich bewahrte Schweigen. Ich \u00fcbte fortw\u00e4hrend Selbstbeherrschung. Wie eine Geb\u00e4rende werde ich st\u00f6hnen, lechzen und tief Atem holen zur selben Zeit. 15\u00a0Ich werde Berge und H\u00fcgel verw\u00fcsten, und all ihren Pflanzenwuchs werde ich verdorren lassen. Und ich will Str\u00f6me in Inseln umwandeln, und Schilfteiche werde ich austrocknen. 16\u00a0Und ich will die Blinden auf einem Weg wandeln lassen, den sie nicht gekannt haben; auf einen Pfad, den sie nicht gekannt haben, werde ich sie treten lassen. Ich werde eine finstere Stelle vor ihnen in Licht umwandeln und holpriges Gel\u00e4nde in ebenes Land. Das sind die Dinge, die ich f\u00fcr sie tun will, und ich will sie nicht verlassen.\u201c<\/p>\n<p>17\u00a0Sie sollen zur Umkehr veranla\u00dft werden, sie werden tief besch\u00e4mt sein, diejenigen, die ihr Vertrauen auf das geschnitzte Bild setzen, diejenigen, die zu einem gegossenen Bild sagen: \u201eIhr seid unsere G\u00f6tter.\u201c<\/p>\n<p>18\u00a0H\u00f6rt, ihr Tauben; und schaut auf, ihr Blinden, um zu sehen. 19\u00a0Wer ist blind, wenn nicht mein Knecht, und wer ist taub wie mein Bote, den ich sende? Wer ist blind wie der Belohnte oder blind wie der Knecht Jehovas? 20\u00a0Es gab viele Dinge zu sehen, aber st\u00e4ndig gabst du nicht acht. Da war Anla\u00df, die Ohren zu \u00f6ffnen, aber fortw\u00e4hrend h\u00f6rtest du nicht zu. 21\u00a0Jehova selbst hat um seiner Gerechtigkeit willen Gefallen daran gehabt, das Gesetz gro\u00df und majest\u00e4tisch zu machen. 22\u00a0Aber es ist ein gepl\u00fcndertes und beraubtes Volk, sie sind alle in L\u00f6chern eingefangen, und in den H\u00e4usern der Haft sind sie versteckt gehalten worden. Sie sind zum Pl\u00fcndergut geworden ohne einen Befreier, zum Raub ohne irgendeinen, der spricht: \u201eBring zur\u00fcck!\u201c<\/p>\n<p>23\u00a0Wer unter euch wird diesem Geh\u00f6r schenken? Wer wird aufmerken und f\u00fcr sp\u00e4tere Zeiten h\u00f6ren? 24\u00a0Wer hat Jakob dem blo\u00dfen Raub hingegeben und Israel den Pl\u00fcnderern? Ist es nicht Jehova, ER, gegen den wir ges\u00fcndigt haben und auf dessen Wegen sie nicht wandeln wollten und auf dessen Gesetz sie nicht h\u00f6rten? 25\u00a0So go\u00df ER st\u00e4ndig Grimm \u00fcber ihn aus, seinen Zorn und die St\u00e4rke des Krieges. Und es verzehrte ihn st\u00e4ndig ringsum, aber er nahm es nicht zur Kenntnis; und es flammte st\u00e4ndig gegen ihn auf, aber er nahm es sich jeweils nicht zu Herzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 40 40 \u201eTr\u00f6stet, tr\u00f6stet mein Volk\u201c, spricht euer Gott. 2\u00a0\u201eRedet zum Herzen Jerusalems, und ruft ihr zu, da\u00df ihr Heeresdienst erf\u00fcllt ist, da\u00df ihr Vergehen abgezahlt ist. Denn aus der Hand Jehovas hat sie ein volles Ma\u00df f\u00fcr alle ihre S\u00fcnden empfangen.\u201c 3\u00a0Horch! Es ruft jemand in der Wildnis: \u201eBahnt den Weg Jehovas! 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