
{"id":1010,"date":"2009-07-18T10:40:12","date_gmt":"2009-07-18T09:40:12","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1010"},"modified":"2009-08-03T10:43:54","modified_gmt":"2009-08-03T09:43:54","slug":"jesaja-34-36","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1010","title":{"rendered":"Jesaja 34 &#8211; 36"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 34<\/h3>\n<p>34 Kommt herbei, ihr Nationen, um zu h\u00f6ren; und ihr V\u00f6lkerschaften, merkt auf! M\u00f6ge die Erde und das, was sie f\u00fcllt, zuh\u00f6ren, das ertragf\u00e4hige Land und all sein Ertrag. 2\u00a0Denn Jehova hat heftigen Zorn gegen alle Nationen und Grimm gegen all ihr Heer. Er wird sie bestimmt der Vernichtung weihen; er mu\u00df sie der Schlachtung hingeben. 3\u00a0Und ihre Erschlagenen werden hingeworfen werden; und was ihre Leichname betrifft, ihr Gestank wird aufsteigen; und die Berge sollen zerflie\u00dfen wegen ihres Blutes. 4\u00a0Und alle vom Heer der Himmel sollen verwesen. Und wie eine Buchrolle sollen die Himmel zusammengerollt werden; und ihr Heer wird ganz wegschrumpfen, ebenso wie das Laub vom Weinstock abschrumpft und wie eine geschrumpfte [Feige] vom Feigenbaum.<\/p>\n<p>5\u00a0\u201eDenn in den Himmeln wird mein Schwert gewi\u00df getr\u00e4nkt werden. Siehe! Auf \u1eb8dom wird es herniederfahren und zum Gericht auf das von mir der Vernichtung geweihte Volk. 6\u00a0Jehova hat ein Schwert; es soll voll Blut werden; es soll fettig gemacht werden mit dem Fett, mit dem Blut junger Widder und Ziegenb\u00f6cke, mit dem Nierenfett von Widdern. Denn Jehova hat ein Schlachtopfer in B\u1ecdzra und ein gro\u00dfes Schlachten im Land \u1eb8dom. 7\u00a0Und die Wildstiere sollen umsinken mit ihnen und junge Stiere mit den Starken; und ihr Land soll mit Blut getr\u00e4nkt werden, und sogar ihr Staub wird fettig gemacht werden mit dem Fett.\u201c<\/p>\n<p>8\u00a0Denn Jehova hat einen Tag der Rache, ein Jahr der Vergeltungen f\u00fcr den Rechtsfall um Zion.<\/p>\n<p>9\u00a0Und seine Wildb\u00e4che sollen in Pech verwandelt werden und sein Staub in Schwefel; und sein Land soll wie brennendes Pech werden. 10\u00a0Bei Nacht und auch bei Tag wird es nicht ausgel\u00f6scht werden; auf unabsehbare Zeit wird sein Rauch fortw\u00e4hrend aufsteigen. Von Generation zu Generation wird sie ausgetrocknet sein; f\u00fcr immer und ewig wird niemand dar\u00fcbergehen. 11\u00a0Und der Pelikan und das Stachelschwein sollen davon Besitz ergreifen, und Waldohreulen und Raben, sie werden darin weilen; und er soll dar\u00fcber die Me\u00dfschnur der Leere und die Steine der \u00d6de ausspannen. 12\u00a0Ihre Edlen \u2014 es sind keine da, die man zum K\u00f6nigtum selbst berufen wird, und alle ihre F\u00fcrsten, sie werden zu nichts werden. 13\u00a0Auf ihren Wohnt\u00fcrmen sollen Dornen aufschie\u00dfen, Nesseln und dorniges Unkraut an ihren befestigten Pl\u00e4tzen; und sie soll ein Aufenthaltsort von Schakalen werden, der Hof f\u00fcr die Strau\u00dfe. 14\u00a0Und solche, die st\u00e4ndig wasserlose Gegenden aufsuchen, sollen heulenden Tieren begegnen, und sogar der bockgestaltige D\u00e4mon wird seinem Gef\u00e4hrten zurufen. Ja, dort wird die Nachtschwalbe es sich gewi\u00df bequem machen und f\u00fcr sich eine Ruhest\u00e4tte finden. 15\u00a0Dort hat die Pfeilschlange ihr Nest gemacht und legt [Eier], und sie soll [sie] ausbr\u00fcten und [sie] unter ihrem Schatten zusammensammeln. Ja, dort sollen sich die Weihen zusammentun, jede mit ihrem Partner.<\/p>\n<p>16\u00a0Forscht selbst im Buch Jehovas, und lest laut: Nicht eines von ihnen hat gefehlt; tats\u00e4chlich vermi\u00dft keines seinen Partner, denn der Mund Jehovas ist es, der den Befehl gegeben hat, und sein Geist ist es, der sie zusammengebracht hat. 17\u00a0Und ER ist es, der f\u00fcr sie das Los geworfen hat, und seine eigene Hand hat ihnen den Ort mit der Me\u00dfschnur zugeteilt. Bis auf unabsehbare Zeit werden sie Besitz davon ergreifen; Generation um Generation werden sie darin verweilen.<\/p>\n<h3>Kapitel 35<\/h3>\n<p>35 Die Wildnis und die wasserlose Gegend werden frohlocken, und die W\u00fcstenebene wird voller Freude sein und bl\u00fchen wie der Safran. 2\u00a0Sie wird ganz bestimmt bl\u00fchen, und sie wird tats\u00e4chlich mit Fr\u00f6hlichkeit und mit Jubelrufen frohlocken. Die Herrlichkeit des L\u1ecbbanon selbst soll ihr gegeben werden, die Pracht des K\u1ea1rmels und Sch\u1ea1rons. Dort werden die sein, die die Herrlichkeit Jehovas, die Pracht unseres Gottes, sehen werden.<\/p>\n<p>3\u00a0St\u00e4rkt die schwachen H\u00e4nde, und festigt die Knie, die wanken. 4\u00a0Sagt zu denen, die \u00e4ngstlichen Herzens sind: \u201eSeid stark. F\u00fcrchtet euch nicht. Seht, euer eigener Gott, mit Rache wird er kommen, ja Gott mit Vergeltung. Er selbst wird kommen und euch retten.\u201c<\/p>\n<p>5\u00a0Zu jener Zeit werden die Augen der Blinden ge\u00f6ffnet, und die Ohren der Tauben, sie werden aufgetan. 6\u00a0Zu jener Zeit wird der Lahme klettern wie ein Hirsch, und die Zunge des Stummen wird jubeln. Denn in der Wildnis werden Wasser hervorgebrochen sein und Wildb\u00e4che in der W\u00fcstenebene. 7\u00a0Und der von der Hitze ausgetrocknete Boden wird wie ein Schilfteich geworden sein und der durstige Boden wie Wasserquellen. An dem Aufenthaltsort von Schakalen, einem Ruheort f\u00fcr [sie], wird es gr\u00fcnes Gras mit Schilfrohr und Papyruspflanzen geben.<\/p>\n<p>8\u00a0Und dort wird es bestimmt eine Landstra\u00dfe geben, ja einen Weg; und er wird der \u201eWeg der Heiligkeit\u201c genannt werden. Der Unreine wird nicht dar\u00fcberziehen. Und er wird f\u00fcr den auf dem Weg Wandelnden sein, und keine T\u00f6richten werden [darauf] umherirren. 9\u00a0Dort wird sich kein L\u00f6we befinden, und raubtierartige wilde Tiere werden nicht darauf hinaufsteigen. Keines wird dort zu finden sein; und die Zur\u00fcckgekauften sollen [dort] wandeln. 10\u00a0Und die von Jehova Erl\u00f6sten, sie werden zur\u00fcckkehren und gewi\u00df mit Jubelruf nach Zion kommen; und auf unabsehbare Zeit wird Freude \u00fcber ihrem Haupt sein. Frohlocken und Freude werden sie erlangen, und Kummer und Seufzen sollen entfliehen.<\/p>\n<h3>Kapitel 36\u00a0<\/h3>\n<p>36 Nun geschah es im vierzehnten Jahr des K\u00f6nigs Hisk\u1ecba, da\u00df S\u1ea1nherib, der K\u00f6nig von Assyrien, gegen all die befestigten St\u00e4dte von Juda heraufkam und sie dann einnahm. 2\u00a0Und der K\u00f6nig von Assyrien sandte schlie\u00dflich R\u1ea1bschake von L\u1ea1chisch nach Jerusalem, zu K\u00f6nig Hisk\u1ecba, mit einer schweren Streitmacht, und er blieb dann bei der Wasserleitung des oberen Teiches an der Landstra\u00dfe des W\u00e4scherfeldes stehen. 3\u00a0Dann kamen \u1eb8ljakim, der Sohn Hilk\u1ecbjas, der \u00fcber den Haushalt [gesetzt] war, und Sch\u1eb9bna, der Sekret\u00e4r, und J\u1ecdach, der Sohn \u1ea0saphs, der Geschichtsschreiber, zu ihm heraus.<\/p>\n<p>4\u00a0Daher sagte R\u1ea1bschake zu ihnen: \u201eSprecht bitte zu Hisk\u1ecba: \u201aDies ist, was der gro\u00dfe K\u00f6nig, der K\u00f6nig von Assyrien, gesagt hat: \u201eWas ist das f\u00fcr eine Zuversicht, auf die du vertraut hast? 5\u00a0Du hast gesagt (doch ist es [blo\u00df] Lippenwort): \u201aDa ist Rat und Macht zum Krieg.\u2018 Auf wen nun hast du dein Vertrauen gesetzt, da\u00df du gegen mich rebelliert hast? 6\u00a0Siehe! Du hast auf die St\u00fctze dieses geknickten Rohrstabs vertraut, auf \u00c4gypten, der, wenn ein Mann sich darauf st\u00fctzen sollte, bestimmt in seine Handfl\u00e4che dringen und sie durchbohren w\u00fcrde. So ist Pharao, der K\u00f6nig von \u00c4gypten, f\u00fcr alle, die ihr Vertrauen auf ihn setzen. 7\u00a0Und falls du zu mir sprechen solltest: \u201aJehova, unser Gott, ist es, auf den wir vertraut haben\u2018, ist er es nicht, dessen H\u00f6hen und dessen Alt\u00e4re Hisk\u1ecba entfernt hat, wohingegen er zu Juda und Jerusalem spricht: \u201aVor diesem Altar solltet ihr euch niederbeugen.\u2018?\u201c\u00a0\u2018 8\u00a0Nun denn, geh bitte eine Wette ein mit meinem Herrn, dem K\u00f6nig von Assyrien, und ich will dir zweitausend Pferde geben, [um zu sehen,] ob du deinerseits Reiter darauf zu setzen vermagst. 9\u00a0Wie k\u00f6nntest du also das Angesicht eines einzigen Statthalters von den kleinsten Knechten meines Herrn zur Umkehr veranlassen, w\u00e4hrend du deinerseits dein Vertrauen auf \u00c4gypten setzt, was Wagen und was Reiter betrifft? 10\u00a0Und nun, ist es ohne Erm\u00e4chtigung von Jehova, da\u00df ich gegen dieses Land heraufgekommen bin, um es zu verderben? Jehova selbst hat zu mir gesagt: \u201aZieh hinauf gegen dieses Land, und du sollst es verderben.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>11\u00a0Darauf sprachen \u1eb8ljakim und Sch\u1eb9bna und J\u1ecdach zu R\u1ea1bschake: \u201eRede bitte zu deinen Knechten in der syrischen Sprache, denn wir h\u00f6ren zu; und rede zu uns nicht in der Sprache der Juden vor den Ohren des Volkes, das auf der Mauer ist.\u201c 12\u00a0Aber R\u1ea1bschake sagte: \u201eHat mich mein Herr zu deinem Herrn und zu dir gesandt, um diese Worte zu reden? Gilt es etwa nicht den M\u00e4nnern, die auf der Mauer sitzen, da\u00df sie mit euch ihren eigenen Kot essen und ihren eigenen Urin trinken?\u201c<\/p>\n<p>13\u00a0Und R\u1ea1bschake blieb stehen und rief weiter mit lauter Stimme in der Sprache der Juden, und er sprach dann: \u201eH\u00f6rt die Worte des gro\u00dfen K\u00f6nigs, des K\u00f6nigs von Assyrien! 14\u00a0Dies ist, was der K\u00f6nig gesagt hat: \u201aLa\u00dft euch von Hisk\u1ecba nicht t\u00e4uschen, denn er kann euch nicht befreien. 15\u00a0Und la\u00dft euch von Hisk\u1ecba nicht dazu bewegen, auf Jehova zu vertrauen, wenn [er] spricht: \u201eJehova wird uns ganz bestimmt befreien. Diese Stadt wird nicht in die Hand des K\u00f6nigs von Assyrien gegeben werden.\u201c 16\u00a0H\u00f6rt nicht auf Hisk\u1ecba; denn dies ist, was der K\u00f6nig von Assyrien gesagt hat: \u201eErgebt euch mir, und kommt zu mir heraus, und jeder esse von seinem eigenen Weinstock und jeder von seinem eigenen Feigenbaum, und jeder trinke das Wasser aus seiner eigenen Zisterne, 17\u00a0bis ich komme und euch tats\u00e4chlich in ein Land mitnehme gleich eurem eigenen Land, ein Land von Korn und neuem Wein, ein Land von Brot und Weing\u00e4rten; 18\u00a0damit Hisk\u1ecba euch nicht verlocke, indem [er] spricht: \u201aJehova selbst wird uns befreien.\u2018 Haben die G\u00f6tter der Nationen jeder sein eigenes Land aus der Hand des K\u00f6nigs von Assyrien befreit? 19\u00a0Wo sind die G\u00f6tter von H\u1ea1math und \u1ea0rpad? Wo sind die G\u00f6tter von Sepharw\u1ea1jim? Und haben sie Sam\u1ea1ria aus meiner Hand befreit? 20\u00a0Welche unter allen G\u00f6ttern dieser L\u00e4nder sind es, die ihr Land aus meiner Hand befreit haben, so da\u00df Jehova Jerusalem aus meiner Hand befreien sollte?\u201c\u00a0\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>21\u00a0Und sie bewahrten Stillschweigen und antworteten ihm kein Wort, denn das war das Gebot des K\u00f6nigs, das besagte: \u201eIhr sollt ihm nicht antworten.\u201c 22\u00a0Aber \u1eb8ljakim, der Sohn Hilk\u1ecbjas, der \u00fcber den Haushalt [gesetzt] war, und Sch\u1eb9bna, der Sekret\u00e4r, und J\u1ecdach, der Sohn \u1ea0saphs, der Geschichtsschreiber, kamen mit zerrissenen Kleidern zu Hisk\u1ecba und teilten ihm die Worte R\u1ea1bschakes mit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 34 34 Kommt herbei, ihr Nationen, um zu h\u00f6ren; und ihr V\u00f6lkerschaften, merkt auf! 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