
{"id":1002,"date":"2009-07-16T10:23:25","date_gmt":"2009-07-16T09:23:25","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1002"},"modified":"2009-08-03T10:32:50","modified_gmt":"2009-08-03T09:32:50","slug":"jesaja-28-30","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1002","title":{"rendered":"Jesaja 28 &#8211; 30"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 28<\/h3>\n<p>28 Wehe der hoheitsvollen Krone der Trunkenbolde \u1eb8phraims und der welkenden Bl\u00fcte seiner Zierde der Sch\u00f6nheit, die auf dem Haupt des fruchtbaren Tals der vom Wein \u00dcberw\u00e4ltigten\u00a0ist! 2\u00a0Siehe! Jehova hat einen Starken und Kraftvollen. Wie ein Hagelwetter, ein zerst\u00f6render Sturm, wie ein Gewitter mit gewaltigen, daherflutenden Wassern wird er sicherlich ein Niederwerfen zur Erde bewirken mit Macht. 3\u00a0Mit F\u00fc\u00dfen werden die hoheitsvollen Kronen der Trunkenbolde \u1eb8phraims zertreten werden. 4\u00a0Und die welkende Blume seiner Zierde der Sch\u00f6nheit, die auf dem Haupt des fruchtbaren Tals ist, soll der Fr\u00fchfeige vor dem Sommer gleich werden, damit, wenn der Sehende sie sieht, w\u00e4hrend sie noch in seiner hohlen Hand ist, er sie verschlingt.<\/p>\n<p>5\u00a0An jenem Tag wird Jehova der Heerscharen wie eine Krone der Zierde und wie ein Kranz der Sch\u00f6nheit f\u00fcr die von seinem Volk \u00dcbriggebliebenen werden 6\u00a0und wie ein Geist des Rechts dem zu Gericht Sitzenden und wie Macht denen, die die Schlacht vom Tor wegwenden.<\/p>\n<p>7\u00a0Und auch diese \u2014 wegen des Weines sind sie abgeirrt, und wegen des berauschenden Getr\u00e4nks sind sie umhergeirrt. Priester und Prophet \u2014 sie sind abgeirrt wegen des berauschenden Getr\u00e4nks, sie sind verwirrt worden zufolge des Weines, sie sind umhergeirrt zufolge des berauschenden Getr\u00e4nks; sie sind abgeirrt bei ihrem Sehen, sie sind getaumelt im Entscheiden. 8\u00a0Denn die Tische selbst sind alle voll von unfl\u00e4tigem Gespei geworden \u2014 es gibt keine Stelle [ohne solches].<\/p>\n<p>9\u00a0Wen wird einer in der Erkenntnis unterweisen, und wen wird einer Geh\u00f6rtes verstehen lassen? Die von der Milch Entw\u00f6hnten, die von den Br\u00fcsten Entfernten? 10\u00a0Denn da ist \u201eBefehl auf Befehl, Befehl auf Befehl, Me\u00dfschnur auf Me\u00dfschnur, Me\u00dfschnur auf Me\u00dfschnur, hier ein wenig, dort ein wenig\u201c. 11\u00a0Denn durch die mit stammelnden Lippen und durch eine andersartige Zunge wird er zu diesem Volk reden, 12\u00a0zu denen er gesagt hat: \u201eDas ist der Ruheort. Gebt Ruhe dem Ermatteten. Und dies ist der Rastort\u201c, die aber nicht h\u00f6ren wollten. 13\u00a0Und f\u00fcr sie wird das Wort Jehovas gewi\u00df \u201eBefehl auf Befehl, Befehl auf Befehl, Me\u00dfschnur auf Me\u00dfschnur, Me\u00dfschnur auf Me\u00dfschnur, hier ein wenig, dort ein wenig\u201c werden, damit sie hingehen und sicherlich r\u00fccklings straucheln und tats\u00e4chlich zerbrochen und verstrickt und gefangen werden.<\/p>\n<p>14\u00a0Darum h\u00f6rt das Wort Jehovas, ihr Prahler, ihr Herrscher dieses Volkes, das in Jerusalem ist: 15\u00a0Weil ihr gesagt habt: \u201eWir haben mit dem Tod einen Bund geschlossen; und mit dem Sche\u1ecdl haben wir eine Vision zustande gebracht; die \u00fcberstr\u00f6mende Sturzflut wird, falls sie hindurchziehen sollte, nicht an uns kommen, denn wir haben eine L\u00fcge zu unserer Zuflucht gemacht, und in der Falschheit haben wir uns verborgen\u201c, 16\u00a0darum hat der Souver\u00e4ne Herr Jehova dieses gesprochen: \u201eSiehe, ich lege als Grundlage in Zion einen Stein, einen erprobten Stein, die kostbare Ecke einer sicheren Grundlage. Keiner, der Glauben \u00fcbt, wird in Panik geraten. 17\u00a0Und ich will das Recht zur Me\u00dfschnur und die Gerechtigkeit zur Setzwaage machen; und der Hagel soll die Zuflucht der L\u00fcge wegfegen, und die Wasser, sie werden sogar das Versteck hinwegschwemmen. 18\u00a0Und euer Bund mit dem Tod wird gewi\u00df aufgel\u00f6st werden, und eure Vision mit dem Sche\u1ecdl, sie wird nicht bestehen. Die \u00fcberstr\u00f6mende Sturzflut, wenn sie hindurchzieht \u2014 ihr sollt f\u00fcr sie auch eine St\u00e4tte der Zertretung werden. 19\u00a0Sooft sie hindurchzieht, wird sie euch hinwegnehmen, denn Morgen um Morgen wird sie hindurchziehen, bei Tag und bei Nacht; und es soll nur ein Grund zum Erbeben werden, um [andere] verstehen zu machen, was geh\u00f6rt worden ist.\u201c<\/p>\n<p>20\u00a0Denn das Lager hat sich als zu kurz erwiesen, um sich darauf auszustrecken, und das gewebte Laken ist [zu] schmal, wenn man sich einwickelt. 21\u00a0Denn Jehova wird aufstehen wie am Berg P\u1eb9razim, er wird erregt sein wie in der Tiefebene bei G\u1ecbbeon, damit er seine Tat tue \u2014 seine Tat ist befremdend \u2014 und damit er sein Werk wirke \u2014 sein Werk ist ungew\u00f6hnlich. 22\u00a0Und nun, zeigt euch nicht als Sp\u00f6tter, damit eure Bande nicht stark werden, denn es gibt eine Ausrottung, ja etwas Beschlossenes, was ich von dem Souver\u00e4nen Herrn, Jehova der Heerscharen, f\u00fcr das ganze Land geh\u00f6rt habe.<\/p>\n<p>23\u00a0Nehmt zu Ohren, und h\u00f6rt auf meine Stimme; merkt auf, und h\u00f6rt auf meine Rede. 24\u00a0Pfl\u00fcgt wohl der Pfl\u00fcger den ganzen Tag lang, um Samen zu s\u00e4en, da\u00df er seinen Erdboden auflockert und eggt? 25\u00a0Wenn er seine Oberfl\u00e4che geebnet hat, wirft er dann nicht Schwarzk\u00fcmmel aus und streut K\u00fcmmel, und mu\u00df er nicht Weizen, Hirse und Gerste an den bestimmten Ort legen und Spelt als seine Grenze? 26\u00a0Und man bringt ihn zurecht gem\u00e4\u00df dem, was recht ist. Sein eigener Gott unterweist ihn. 27\u00a0Denn nicht mit einem Dreschwerkzeug wird Schwarzk\u00fcmmel getreten; und \u00fcber K\u00fcmmel wird kein Wagenrad gedreht. Denn mit einem Stock wird Schwarzk\u00fcmmel gew\u00f6hnlich ausgeschlagen und K\u00fcmmel mit einem Stab. 28\u00a0Wird Brotkorn selbst im allgemeinen zermalmt? Denn niemals bleibt einer dabei, es anhaltend zu dreschen. Und er mu\u00df die Walze seines Wagens in Bewegung setzen und seine eigenen Reitpferde, [doch] wird er es nicht zermalmen. 29\u00a0Auch dies ist von Jehova der Heerscharen selbst ausgegangen, der wunderbar gewesen ist an Rat, der an erfolgreichem Wirken Gro\u00dfes getan hat.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3>Kapitel 29<\/h3>\n<p>29 \u201eWehe \u1ea0ri\u00ebl, \u1ea0ri\u00ebl, der Stadt, wo David lagerte! F\u00fcgt Jahr zu Jahr; la\u00dft die Feste die Runde machen. 2\u00a0Und ich mu\u00df \u1ea0ri\u00ebl zusetzen, und es soll Trauer und Wehklage geben, und sie soll mir werden wie der Altarherd Gottes. 3\u00a0Und ich mu\u00df mich auf allen Seiten gegen dich lagern, und ich mu\u00df dich mit einer Palisade belagern und Belagerungswerke gegen dich aufrichten. 4\u00a0Und du sollst erniedrigt werden, so da\u00df du von der Erde selbst her reden wirst, und wie aus dem Staub wird deine Rede ged\u00e4mpft t\u00f6nen. Und wie ein Geistermedium soll deine Stimme werden, ja von der Erde her, und aus dem Staub wird deine eigene Rede fl\u00fcstern. 5\u00a0Und die Menge derer, die dir fremd sind, soll wie feiner Staub werden und die Menge der Tyrannen so wie die Spreu, die vergeht. Und es soll in einem Augenblick, pl\u00f6tzlich, geschehen. 6\u00a0Von Jehova der Heerscharen wird dir Aufmerksamkeit zuteil mit Donner und mit Beben und mit gro\u00dfem Schall, Sturmwind und Orkan und der Flamme eines verzehrenden Feuers.\u201c<\/p>\n<p>7\u00a0Und es soll geschehen so wie in einem Traum, in einer Vision der Nacht, in bezug auf die Menge aller Nationen, die Krieg f\u00fchren gegen \u1ea0ri\u00ebl, ja alle, die gegen sie Krieg f\u00fchren, und die Belagerungst\u00fcrme wider sie und die, die ihr zusetzen. 8\u00a0Ja, es soll geschehen, so, wie wenn ein Hungriger tr\u00e4umt, und siehe, er i\u00dft, und er erwacht tats\u00e4chlich, und seine Seele ist leer, und so, wie wenn ein Durstiger tr\u00e4umt, und siehe, er trinkt, und er erwacht tats\u00e4chlich, und siehe, er ist m\u00fcde, und seine Seele ist ausgetrocknet, so wird es der Menge aller Nationen ergehen, die gegen den Berg Zion Krieg f\u00fchren.<\/p>\n<p>9\u00a0Stutzt und staunt; blendet euch und erblindet. Sie sind berauscht worden, doch nicht mit Wein; sie haben geschwankt, doch nicht von berauschendem Getr\u00e4nk.<\/p>\n<p>10\u00a0Denn \u00fcber euch hat Jehova einen Geist tiefen Schlafes ausgegossen, und er verschlie\u00dft eure Augen, die Propheten, und er hat sogar eure H\u00e4upter, die Visionenseher, verh\u00fcllt. 11\u00a0Und f\u00fcr euch wird die Vision von allem gleich den Worten des Buches werden, das versiegelt worden ist [und] das sie jemandem geben, der der Schrift kundig ist, indem [sie] sprechen: \u201eLies dies bitte laut vor\u201c, und er mu\u00df sagen: \u201eIch kann es nicht, denn es ist versiegelt\u201c; 12\u00a0und das Buch soll jemandem gegeben werden, der der Schrift unkundig ist, indem [jemand] sagt: \u201eLies dies bitte laut vor\u201c, und er mu\u00df sagen: \u201eIch bin der Schrift v\u00f6llig unkundig.\u201c<\/p>\n<p>13\u00a0Und Jehova spricht: \u201eDarum, da\u00df dieses Volk sich mit dem Mund genaht hat und sie mich blo\u00df mit ihren Lippen verherrlicht haben und sie ihr Herz von mir weit entfernt haben und ihre Furcht mir gegen\u00fcber Menschengebot wird, das man sie lehrt, 14\u00a0deshalb siehe, ich bin es, der mit diesem Volk wieder wunderbar handeln wird, auf wunderbare Weise und mit etwas Wunderbarem; und die Weisheit seiner Weisen soll zugrunde gehen, und sogar der Verstand seiner Verst\u00e4ndigen wird sich verbergen.\u201c<\/p>\n<p>15\u00a0Wehe denen, die im Verbergen [ihres] Rates vor Jehova selbst sehr tief gehen und deren Taten an finsterer Stelle geschehen sind, w\u00e4hrend sie sagen: \u201eWer sieht uns, und wer wei\u00df von uns?\u201c 16\u00a0O eure Verkehrtheit! Sollte der T\u00f6pfer selbst dem Ton gleichgeachtet werden? Denn sollte das Gemachte von dem, der es gemacht hat, sprechen: \u201eEr hat mich nicht gemacht.\u201c? Und sagt auch das Gebilde tats\u00e4chlich hinsichtlich seines Bildners: \u201eEr zeigte keinen Verstand.\u201c?<\/p>\n<p>17\u00a0Ist es nicht nur noch eine sehr kleine Zeit, und der L\u1ecbbanon soll in einen Obstgarten verwandelt werden, und der Obstgarten selbst wird wie ein Wald gerechnet werden? 18\u00a0Und an jenem Tag werden die Tauben bestimmt die Worte des Buches h\u00f6ren, und aus dem Dunkel und aus der Finsternis werden sogar die Augen der Blinden sehen. 19\u00a0Und die Sanftm\u00fctigen werden sicherlich ihre Freude in Jehova selbst mehren, und auch die Armen der Menschen werden in dem Heiligen Israels selbst frohlocken, 20\u00a0denn der Tyrann soll sein Ende finden, und der Prahler soll schlie\u00dflich enden, und alle, die best\u00e4ndig auf der Wacht sind, Schaden zu tun, sollen weggetilgt werden, 21\u00a0die, die einen Menschen durch [sein] Wort zur S\u00fcnde hinf\u00fchren, und die, die sogar den im Tor Zurechtweisenden k\u00f6dern, und die, die den Gerechten mit leeren Argumenten beiseite sto\u00dfen.<\/p>\n<p>22\u00a0Darum hat Jehova zum Hause Jakob gesprochen, er, der Abraham erl\u00f6ste: \u201eJakob wird nun nicht besch\u00e4mt werden, noch wird nun sein eigenes Gesicht erblassen; 23\u00a0denn wenn er seine Kinder sieht, das Werk meiner H\u00e4nde, in seiner Mitte, werden sie meinen Namen heiligen, und sie werden den Heiligen Jakobs gewi\u00df heiligen, und vor dem Gott Israels werden sie Ehrfurcht haben. 24\u00a0Und die, die in [ihrem] Geist irren, werden tats\u00e4chlich Verst\u00e4ndnis kennenlernen, und sogar die Murrenden werden Unterweisung lernen.\u201c<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3>Kapitel 30<\/h3>\n<p>30 \u201eWehe den st\u00f6rrischen S\u00f6hnen\u201c, ist der Ausspruch Jehovas, \u201e[denen, die geneigt sind,] Rat auszuf\u00fchren, doch nicht den von mir [kommenden], und ein Trankopfer auszugie\u00dfen, doch nicht mit meinem Geist, um S\u00fcnde an S\u00fcnde zu f\u00fcgen; 2\u00a0denen, die sich aufmachen, um nach \u00c4gypten hinabzugehen, und die meinen Mund nicht befragt haben, um in der Feste Pharaos Schutz zu finden und im Schatten \u00c4gyptens Zuflucht zu nehmen! 3\u00a0Und die Feste Pharaos soll selbst f\u00fcr euch ein Grund zur Schande werden und die Zuflucht im Schatten \u00c4gyptens eine Ursache zur Dem\u00fctigung. 4\u00a0Denn nach Z\u1ecdan sind seine F\u00fcrsten gelangt, und seine Gesandten, sie erreichen sogar H\u1ea1nes. 5\u00a0Jeder wird sich bestimmt eines Volkes sch\u00e4men, das einem keinen Nutzen bringt, das keine Hilfe ist und keinen Nutzen bringt, sondern ein Grund zur Schande und auch eine Ursache zur Schmach ist.\u201c<\/p>\n<p>6\u00a0Der prophetische Spruch gegen die Tiere des S\u00fcdens: Durch das Land der Bedr\u00e4ngnis und der harten Umst\u00e4nde, des L\u00f6wen und des knurrenden Leoparden, der Otter und der fliegenden feurigen Schlange tragen sie ihr Verm\u00f6gen auf den Schultern ausgewachsener Esel und ihre Vorr\u00e4te auf den H\u00f6ckern von Kamelen. F\u00fcr das Volk werden sie sich als von keinem Nutzen erweisen. 7\u00a0Und die \u00c4gypter sind blo\u00df Nichtigkeit, und sie werden einfach vergeblich helfen. Darum habe ich diesen genannt: \u201eR\u1ea1hab \u2014 sie sind f\u00fcr das Stillsitzen.\u201c<\/p>\n<p>8\u00a0\u201eNun komm, schreibe es bei ihnen auf eine Tafel, und zeichne es sogar in ein Buch ein, damit es f\u00fcr einen k\u00fcnftigen Tag dient, zu einem Zeugnis bis auf unabsehbare Zeit. 9\u00a0Denn es ist ein rebellisches Volk, l\u00fcgnerische S\u00f6hne, S\u00f6hne, die nicht gewillt gewesen sind, das Gesetz Jehovas zu h\u00f6ren; 10\u00a0die zu den Sehern gesagt haben: \u201aIhr sollt nicht sehen\u2018 und zu denen, die Visionen haben: \u201aIhr sollt nicht irgendwelche geraden Dinge in Visionen f\u00fcr uns schauen. Redet glatte Dinge zu uns, schaut in Visionen tr\u00fcgerische Dinge. 11\u00a0Weicht ab vom Weg; biegt ab vom Pfad. Veranla\u00dft, da\u00df der Heilige Israels unsertwegen aufh\u00f6rt.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>12\u00a0Darum hat der Heilige Israels dies gesprochen: \u201eIm Hinblick darauf, da\u00df ihr dieses Wort verwerft, und [da] ihr auf \u00dcbervorteilung vertraut und auf das, was abwegig ist, und ihr euch darauf st\u00fctzt, 13\u00a0darum wird euch dieses Vergehen gleich einem gebrochenen St\u00fcck werden, das nahe daran ist niederzust\u00fcrzen, einer Ausbuchtung an einer hochragenden Mauer, deren Zusammenbruch pl\u00f6tzlich, in einem Augenblick, kommen kann. 14\u00a0Und man wird sie gewi\u00df zerbrechen, wie man einen gro\u00dfen T\u00f6pferkrug zerbricht, [der] schonungslos in St\u00fccke zerschlagen [wird], so da\u00df unter seinen zerschlagenen St\u00fccken keine Tonscherbe gefunden werden kann, um damit das Feuer von der Feuerstelle zu scharren oder um Wasser aus einem T\u00fcmpel oben abzusch\u00f6pfen.\u201c<\/p>\n<p>15\u00a0Denn dies hat der Souver\u00e4ne Herr Jehova, der Heilige Israels, gesprochen: \u201eDurch Umkehr und Ruhe werdet ihr gerettet werden. Eure Macht wird sich einfach im Ruhigbleiben und im Vertrauen zeigen.\u201c Aber ihr wolltet nicht. 16\u00a0Und ihr habt dann gesagt: \u201eNein, sondern auf Pferden werden wir fliehen!\u201c Darum werdet ihr fliehen. \u201eUnd auf schnellen [Pferden] werden wir reiten!\u201c Darum werden die euch Nachjagenden sich als schnell erweisen. 17\u00a0Tausend werden zittern wegen der Schelte von e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0m\u00a0; wegen der Schelte von f\u00fcnf werdet ihr fliehen, bis ihr \u00fcbriggeblieben seid wie ein Mast auf dem Gipfel eines Berges und wie ein Signal auf einem H\u00fcgel.<\/p>\n<p>18\u00a0Und deshalb wird Jehova darauf harren, euch Gunst zu erweisen, und deshalb wird er sich erheben, um euch Barmherzigkeit zu erweisen. Denn Jehova ist ein Gott des Gerichts. Gl\u00fccklich sind alle, die seiner harren. 19\u00a0Wenn selbst das Volk in Zion, in Jerusalem, wohnen wird, wirst du keinesfalls weinen. Er wird dir ganz bestimmt Gunst erweisen bei der Stimme deines Schreiens; sobald er es h\u00f6rt, wird er dir wirklich antworten. 20\u00a0Und Jehova wird euch gewi\u00df Brot in Form von Bedr\u00e4ngnis und Wasser in Form von Bedr\u00fcckung geben; doch dein Gro\u00dfer Unterweiser wird sich nicht mehr verbergen, und deine Augen sollen [Augen] werden, die deinen Gro\u00dfen Unterweiser sehen. 21\u00a0Und deine Ohren, sie werden ein Wort hinter dir sagen h\u00f6ren: \u201eDies ist der Weg. Wandelt darauf\u201c, falls ihr zur Rechten gehen solltet oder falls ihr zur Linken gehen solltet.<\/p>\n<p>22\u00a0Und ihr sollt den \u00dcberzug deiner gehauenen Bilder aus Silber und die enganliegende Bekleidung deines gegossenen Standbildes aus Gold verunreinigen. Du wirst sie zerstreuen. Wie eine Menstruierende wirst du dazu sprechen: \u201eNichts als Schmutz!\u201c 23\u00a0Und er wird gewi\u00df den Regen f\u00fcr deine Saat geben, mit der du den Erdboden bes\u00e4st, und als den Ertrag des Erdbodens Brot, das fett und \u00f6lig werden soll. Dein Vieh wird an jenem Tag auf einer ger\u00e4umigen Weide grasen. 24\u00a0Und die Rinder und die ausgewachsenen Esel, die den Erdboden bearbeiten, werden ein mit Sauerampfer gew\u00fcrztes Futter fressen, das mit der Schaufel und mit der Gabel geworfelt wurde. 25\u00a0Und es soll auf jedem hohen Berg und auf jedem erhabenen H\u00fcgel B\u00e4che geben, Wassergr\u00e4ben, am Tag der gro\u00dfen Schlachtung, wenn die T\u00fcrme fallen. 26\u00a0Und das Licht des Vollmonds soll wie das Licht der gl\u00fchenden [Sonne] werden; und selbst das Licht der gl\u00fchenden [Sonne] wird siebenf\u00e4ltig werden, gleich dem Licht von sieben Tagen, an dem Tag, an dem Jehova den Bruch seines Volkes verbindet und auch die schwere Wunde heilt, die von seinem Schlag herr\u00fchrt.<\/p>\n<p>27\u00a0Siehe! Der Name Jehovas kommt von fern her, brennend mit seinem Zorn und mit schweren Wolken. Was seine Lippen betrifft, sie sind voller Strafank\u00fcndigung geworden, und seine Zunge ist wie ein verzehrendes Feuer. 28\u00a0Und sein Geist ist wie ein flutender Wildbach, der bis hinauf zum Hals reicht, um die Nationen mit einem Sieb der Nichtsw\u00fcrdigkeit hin und her zu schwingen; und ein Zaum, der einen veranla\u00dft umherzuirren, wird in den Kinnbacken der V\u00f6lker sein. 29\u00a0Ihr werdet schlie\u00dflich ein Lied haben gleich dem in der Nacht, da man sich f\u00fcr ein Fest heiligt, und Freude des Herzens gleich demjenigen, der mit einer Fl\u00f6te einhergeht, um zum Berg Jehovas, zum FELS Israels, zu gelangen.<\/p>\n<p>30\u00a0Und Jehova wird gewi\u00df die W\u00fcrde seiner Stimme h\u00f6ren und das Herabfahren seines Armes sehen lassen im Grimm des Zorns und in der Flamme eines verzehrenden Feuers [und unter] Wolkenbruch und Regensturm und Hagelsteinen. 31\u00a0Denn wegen der Stimme Jehovas wird Assyrien mit Schrecken geschlagen werden; er wird [es] sogar mit einem Stab schlagen. 32\u00a0Und jedes Schwingen seines Z\u00fcchtigungsstabes, den auf [Assyrien] niederzugehen Jehova veranlassen wird, wird bestimmt mit Tamburinen und Harfen erfolgen; und mit K\u00e4mpfen des Schwingens [der Waffen] wird er gewi\u00df gegen sie k\u00e4mpfen. 33\u00a0Denn sein T\u1ecdphet ist seit j\u00fcngsten Zeiten zugerichtet; es ist\u00a0auch f\u00fcr den K\u00f6nig selbst bereitet. Er\u00a0hat seinen [Holz]sto\u00df tief angelegt. Feuer\u00a0und Holz gibt es in F\u00fclle. Der Odem Jehovas, einem Schwefelwildbach gleich, brennt gegen dasselbe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 28 28 Wehe der hoheitsvollen Krone der Trunkenbolde \u1eb8phraims und der welkenden Bl\u00fcte seiner Zierde der Sch\u00f6nheit, die auf dem Haupt des fruchtbaren Tals der vom Wein \u00dcberw\u00e4ltigten\u00a0ist! 2\u00a0Siehe! Jehova hat einen Starken und Kraftvollen. 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